Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Ybbsitz
Aus Kefk.
| Wappen | Karte | ||
|---|---|---|---|
| fehlt noch |
| ||
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Niederösterreich | ||
| Politischer Bezirk: | Amstetten (AM) | ||
| Fläche: | 104,16 km² | ||
| Koordinaten: | Koordinaten: 47° 57' N, 14° 53' O47° 57' N, 14° 53' O | ||
| Höhe: | 414 m ü. A. | ||
| Einwohner: | 3715 (30. Dez. 2005) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 36 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 3341 | ||
| Vorwahl: | 07443 | ||
| Gemeindekennziffer: | 3 05 43 | ||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Marktgemeinde Ybbsitz Markt 1 3341 Ybbsitz | ||
| Offizielle Website: | |||
| Politik | |||
| Bürgermeister: | Josef Hofmarcher | ||
| Gemeinderat: (2005) (23 Mitglieder) | |||
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ybbsitz, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Ybbsitz ist eine Marktgemeinde im Bezirk Amstetten im österreichischen Bundesland Niederösterreich. Die Gemeinde an der Niederösterreichische Eisenstraße hat eine große montanhistorische Tradition.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Ybbsitz liegt im Niederösterreichischen Mostviertel, im Tal der Kleinen Ybbs, einem Nebenfluss der Ybbs. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 104,16 Quadratkilometer. 58,09 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Katastralgemeinden sind: Großprolling, Haselgraben, Hubberg, Kleinprolling, Knieberg, Maisberg, Prochenberg, Schwarzenberg, Schwarzois, Ybbsitz, Zogelsgraben.
Nahe Kleinprolling befindet sich der Wallfahrtsort Maria Seesal.
Geschichte
Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Der Name Ybbsitz wird im Jahr 1107 urkundlich erwähnt und ist slawischen Ursprungs, was, wie andere Ortsbezeichnungen in der Region, auf eine frühe slawische Besiedlung schließen lässt. Im 12. Jahrhundert wurde vom Stift Seitenstetten eine Pfarre gegründet, um die sich ein Ort entwickelte, dem 1480 von Kaiser Friedrich III das Marktrecht verliehen wurde.
Durch die Nähe zum steirischen Erzberg, dem Waldreichtum und der natürlichen Wasserkraft entwickelte sich Ybbsitz zu einem lokalen Zentrum der Eisenverarbeitung, das im 16. Jahrhundert seine Hochblüte erlebte. Zahlreiche gut erhaltene montanhistorische Baudenkmäler bezeugen noch die einstige wirtschaftliche Bedeutung des Ortes und sind heute entsprechend in touristische Konzepte eingebunden.
Ybbsitz ist Mitglied im Ring der Europäischen Schmiedestädte, der sich zum Ziel gesetzt hat, die regionale Vielfalt des Schmiedehandwerks und der Metallgestaltung in der globalen Einheit Europas auf allen Ebenen zu fördern.
Einwohnerentwicklung
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 3.790 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 3.915 Einwohner, 1981 3.858 und im Jahr 1971 3.811 Einwohner.
Politik
Bürgermeister der Marktgemeinde ist Josef Hofmarcher, Amtsleiter Martin Reingruber. Im Gemeinderat gibt es bei nach der Gemeinderatswahl 2005 insgesamt 23 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 17, SPÖ 4, FPÖ 1, Grüne 1, andere keine Sitze.
Wirtschaft und Infrastruktur
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 119, nach der Erhebung 1999 gab es 243 land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Erwerbstätige am Wohnort waren nach der Volkszählung 2001 1.662 Personen. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,09 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2003 gab es am Ort 33 Arbeitslose. Hier hat auch eine der ältesten Firmen Österreichs ihren Sitz. Seit über 450 Jahren stellt die Fa. Riess Produkte aus Metall her. Seit 1980 ist Riess der einzige verbliebene Emailkochgeschirr-Produzent in Österreich. Außerdem wird der bekannte Druckkochtopf Kelomat hier produziert. Die Anzahl der Mitarbeiter schwankt zwischen 50 und 100 (laut Internetpräsenz).
Verkehr
Ybbsitz ist Endstation einer im Bahnhof Gstadt abzweigenden Nebenlinie der Ybbstalbahn.
Weblinks
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ybbsitz, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
- Niederösterreichische Eisenstraße
- Ring der europäischen Schmiedestädte
- Pfarre Ybbsitz als „Priestermistbeet“
- Artikel des Bundesdenkmalamts (BDA) zur Restaurierung eines Ybbsitzer Bauernhofs (Mai 2006)
Allhartsberg | Amstetten | Ardagger | Aschbach-Markt | Behamberg | Biberbach | Ennsdorf | Ernsthofen | Ertl | Euratsfeld | Ferschnitz | Haag | Haidershofen | Hollenstein an der Ybbs | Kematen an der Ybbs | Neuhofen an der Ybbs | Neustadtl an der Donau | Oed-Öhling | Opponitz | Seitenstetten | Sonntagberg | Sankt Georgen am Ybbsfelde | Sankt Valentin | St. Georgen am Reith | St. Pantaleon-Erla | St. Peter in der Au | Strengberg | Viehdorf | Wallsee-Sindelburg | Weistrach | Winklarn | Wolfsbach | Ybbsitz | Zeillern
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ybbsitz, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
