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Steinholz (Belag)
Aus Kefk.
Steinholz auch Xylolith genannt, ist ein fugenloser Bodenbelag.
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Geschichte
1867 entdeckte der französische Physiker Stanislas Sorel, dass Magnesia (Magnesiumoxid) zusammen mit einer Magnesiumchloridlösung zu einer zementartigen Masse erstarrt.
Zusammensetzung
Das übliche Mischungsverhältnis dieses Sorelzements beträgt 2,5 - 3,5 Teile Magnesia (MgO) auf ein Teil Magnesiumchlorid (MgCl2).
Ein Belag kann aus dieser Masse und Zuschlagstoffen hergestellt werden. Bestehen diese Zuschlagstoffe zum größten Teil aus Holzmehl/feinen Holzspänen dann spricht man von Steinholz oder Hartsteinholz.
Eigenschaften
Dieser Bodenbelag ist fußwarm, atmungsaktiv, roll- und druckfest sowie trittsicher.
Eine Einfärbung ist möglich.
Anwendung
Steinholz wird ähnlich wie Estrich verarbeitet und auf Grund seiner Eigenschaften für hoch beanspruchte Böden in Küchen und Fluren sowie in Werkstätten als Industrieboden eingesetzt.
Auch Tischplatten sind aus diesem Material hergestellt worden.
Sonstiges
Die Architekten des Bauhauses arbeiteten in den 20er Jahren mit diesem ökonomisch günstigen Material. Die Böden im Bauhaus Dessau wurden aus Steinholz hergestellt. Ein weiterer bekannter Bau mit Steinholzboden ist das Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen.
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