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XY-Modell
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Das XY-Modell ist eine Verallgemeinerung des Ising-Modells der statistischen Mechanik, mit dem Magnetismus, aber auch andere physikalischen Systeme beschrieben werden können.
Es besteht aus N durch Einheitsvektoren dargestellte Spins
, die auf den Punkten eines Gitters beliebiger Dimension angeordnet sind, aber nur in einer Ebene ausgerichtet sein können.
Der Hamiltonian für das XY-Modell ist gegeben durch
wobei über die nächsten Nachbarspins summiert wird,
das Standard-Skalarprodukt für den zweidimensionalen euklidischen Raum und H ein externes Magnetfeld ist.
Der Ordnungsparameter des XY-Modells ist die Magnetisierung
und somit ein Vektor.
Ein Phasenübergang kann für zwei- und höherdimensionale Gitter auftreteten. In zwei Dimensionen ist dies kein normaler kontinuierlicher Phasenübergang oder Phasenübergang erster Ordnung sondern der durch keinen herkömmlichen lokalen Ordnungsparameter beschreibbare Kosterlitz-Thouless-Übergang. Dieser Übergang ist der Hauptgrund, warum das XY-Modell für die theoretische Physik interessant ist.
Das XY-Modell ist der Spezialfall n=2 des allgemeineren n-Vektor-Modell.
Siehe auch:
- Ising-Modell (n=1)
- Heisenberg-Modell (n=3)
Weblinks
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