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X

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt vor allem Herkunft, Darstellung und Aussprache des Buchstabens X. Die verschiedenen Bedeutungen dieses Zeichens finden sich unter X (Begriffsklärung)
Xx
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort X, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

X bzw. x (gesprochen: [iks]) ist der 24. Buchstabe des lateinischen Alphabets und ein Konsonant. Der Buchstabe X hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 0,03%. Er ist damit der 26.-häufigste und zweitseltenste Buchstabe in deutschen Texten. Das X steht auf den Euroscheinen deutscher Herkunft.

Inhaltsverzeichnis

Konnotationen

XXX ist eine Abkürzung für „kiss kiss kiss“ im Englischen und wird zur Kennzeichnung von sexuellen und pornografischen Inhalten genutzt. Häufig werden mit "X" auch besonders geheimnisvolle oder unerforschte Dinge bezeichnet ("X-Ray" = Röntgenstrahlung, "X-Faktor", "Terra X", "Generation X", "X-Men", "Tx" = Transplantation). Wahrscheinlich ist dies auf eine Popularisierung der traditionellen mathematischen Verwendung des Buchstaben als Zeichen zurückzuführen.

Das x sollte nicht als Malzeichen verwendet werden.

Aussprache

X steht im Deutschen immer für die Konsonantenverbindung [ks]. In einigen Fremdwörtern (wie zum Beispiel Xoloitzcuintle) wird es [ʃ] gesprochen. In Kurzwörtern, die aus dem Englischen abgeleitet sind, steht es für den Präfix „ex-“, zuweilen auch für „christ-“ oder für ähnliche Buchstabenverbindungen. Die Aussprache ist dann [iks] (zum Beispiel in „Xtreme“).

Herkunft

Phönizisches Samech Bild:Xi uc lc.svg Bild:Chi uc lc.svg Bild:EtruscanX-01.png Bild:RomanX-01.png
Phönizisches Samech Griechisches Xi Griechisches Chi Etruskisches X Lateinisches X

Der Buchstabe taucht im phönizischen Alphabet als Samech das erste Mal auf. Damals hatte er den Lautwert [s]. Über die Herkunft des Buchstabens gibt es mehrere Meinungen: Er könnte einen Stützpfeiler symbolisieren, oder aber das Gerippe eines Fisches.

In das griechische Alphabet wurde das Samech mehrfach übernommen: Zuerst als Chi, das zu Beginn für den Lautwert [ks] stand. Bei der Schreibung des Chi wurden die waagrechten Balken mit der Zeit weniger stark betont und der Buchstabe bekam seine X-Form. Im Ostgriechischen änderte sich bei einigen Wörtern der Lautwert des Chi bis zur klassischen Antike allerdings zu einem behauchten K [kʰ] - im Neugriechischen wurde daraus sogar der Laut [x]. Für das [ks], das vorher mit dem Chi geschrieben wurde, wurde somit ein neuer Buchstabe eingeführt: das Xi, das ursprünglich ebenfalls vom Samech abgeleitet war. Beim Xi wurde allerdings mit der Zeit der senkrechte Strich weggelassen.

Anders als im Osten wurde der X-artige Buchstabe des Chi im Westen weiterhin für den Lautwert [ks] verwendet, wenn auch unter dem neuen Namen Xi. Das Chi war im Westen stattdessen eine Neuschöpfung und sah aus wie ein vertikal durchgestrichenes Y. Die Etrusker übernahmen den Buchstaben X genauso wie dessen Lautwert aus dem Westgriechischen. Das Zeichen wurde später auch von den Römern unmodifiziert übernommen.

Weblinks

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Wiktionary
Wiktionary: X – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
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Wiktionary
Wiktionary: x – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen
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