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Wurmrevier

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Als Wurmrevier wird der Teil des Aachener Steinkohlenreviers entlang des Flusses Wurm bezeichnet. Zum Wurmrevier, oder besser „Wurmkohlenrevier“, gehören die Städte Alsdorf, Herzogenrath, Kohlscheid, Merkstein im Nordkreis Aachen, Übach-Palenberg und Hückelhoven, schon im Rurtal, im Kreis Heinsberg, Siersdorf im Kreis Düren und Kerkrade in den Niederlanden. Maßgeblich tätig im Wurmrevier war der Eschweiler Bergwerksverein EBV. Das Wurmrevier ist vom Inderevier (Eschweiler, Nothberg, Weisweiler) durch den nicht Kohle führenden Aachener Sattel getrennt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Im Tal der Wurm traten die kohlehaltigen Erdschichten (Flöze) oberirdisch zu Tage. Ein erster Abbau in Form von simplem Kohlegraben war mit den Möglichkeiten der vorindustriellen Zeiten anfänglich oberirdisch möglich. Bergbau ist im Wurmrevier urkundlich seit 1113 belegt. Mit Einzug der Dampfmaschine und der Eisenbahn Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Steinkohleförderung industrialisiert und die Fördermengen enorm gesteigert. 1997 wurde die letzte Grube Sophia Jacoba in Hückelhoven geschlossen, womit die Steinkohleförderung im Wurmrevier endete.

Deutsche Gruben

Niederländische Gruben von 1899 bis 1974

  • 1911 - 1973, Staatsmijn Emma,DSM, Hoensbroek, 4 Schächte
  • 1915 - 1963, Staatsmijn Hendrik,DSM, Brunssum, 4 Schächte
  • 1917 - 1973, Oranje Nassau Mijn III, Heerlerheide, 1 Schacht
  • 1927 - 1966, Oranje Nassau Mijn IV, Heerlen, 1 Schacht
  • 1899 - 1974, Oranje Nassau Mijn I, Heerlen, 3 Schächte
  • 1904 - 1971, Oranje Nassau Mijn II, Schaesberg, 2 Schächte
  • 1906 - 1969, Staatsmijn Wilhelmina, Terwinselen, Kerkrade, 2 Schächte
  • 1902 - 1970, Wilhelm-Sophia Mijn, DSM, Spekholzerheide, 5 Schächte
  • 1815 - 1969, Domaniale Mijn, Kerkrade, 6 Schächte
  • 1905 - 1968, Laura Mijn, Eygelshoven, 2 Schächte
  • 1926 - 1974, Julia Mijn, Eygelshoven, 2 Schächte

Produktionszahlenlinks

Wikipedia
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