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Wuppertal Hauptbahnhof

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Bild:Wuppertal Hbf.jpg
Empfangsgebäude
Bild:HBF-W(hist1).jpg
Der Bergisch-Märkische Bahnhof um 1855, Lithographie von Wilhelm Riefstahl
Bild:Wuppertal HBF.JPG
Der kleinste Großstadtbahnhof Deutschlands
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S-Bahn im Wuppertaler Hbf

Der Hauptbahnhof Wuppertal ist der wichtigste Bahnhof im Stadtgebiet Wuppertals. Er liegt an der Strecke Düsseldorf/KölnDortmund. Das 1848 erbaute Empfangsgebäude stellt einen der ältesten Vertreter seiner Art dar. Ursprünglich war er der Hauptbahnhof der Stadt Elberfeld und wurde oftmals auch als Station Döppersberg bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bereits 1841, wenige Jahre nach der ersten Fahrt einer Eisenbahn in Deutschland, wurde die Eisenbahnstrecke der Düsseldorf-Elberfelder Eisenbahn-Gesellschaft in Betrieb genommen. Sie war damit die erste dampfbetriebene Eisenbahnverbindung in Westdeutschland und Preußen.

Schon bald darauf verlängerte man die Strecke über Hagen nach Dortmund. Dieser Streckenabschnitt wurde von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft errichtet, die ab 1857 auch die Verbindung nach Düsseldorf aufkaufte.

Ein erstes provisorisches Bahnhofsgebäude reichte schon nach wenigen Jahren nicht mehr. Man entschloss sich zu einem Neubau, der Entwurf von Hauptner und Ebeling wurde 1848 eingeweiht. Um 1900 wurde dem Erdgeschoss ein Hallenvorbau vorgesetzt, der die Architektur empfindlich störte. Diese Grundkonzeption wurde jedoch auch beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg beibehalten. Erst mit dem kompletten Umbau des Bereiches Hauptbahnhof/Döppersberg wird sich dies ab 2006 ändern.

Obwohl der Hauptbahnhof nur 5 Gleise besitzt, und damit weniger als andere Bahnhöfe der Stadt, halten hier fast alle durch Wuppertal fahrenden Züge, bis auf die in Wuppertal-Vohwinkel endende S11.

Architektur

Der Ursprungbau stellt einen der ältesten Großstadtbahnhöfe Deutschlands dar. Es handelt sich um einen dreigeschossigen Quaderbau, der von turmartigen Eckrisaliten begrenzt wird. Der Haupteingang in der Mitte des Gebäudes wird durch einen viersäuligen Portikus betont, der korinthische Kapitelle und stark antikisierenden Zierrat besitzt. Das Erdgeschoss besaß ursprünglich rundbogige Öffnungen, die rechteckigen Fenster sind noch in je sechs Achsen links und rechts des Portikus angeordnet. Der um das Jahr 1900 angeordnete erdgeschossige Hallenvorbau wurde notwendig, um dem gewachsenen Raumbedarf für Schalter und Wartehallen Rechnung zu tragen.

Die Errichtung des Hauptbahnhofes war begleitet von umfangreichen städtebaulichen Projekten am Döppersberg. So wurde aus dem alten Stadtzentrum durch die Döppersberger Brücke über die Wupper eine direkte Verbindung Stadt–Bahnhof geschaffen.

Verkehr

Folgende Zugtypen halten am Hauptbahnhof Wuppertal

Fernverkehrszüge halten im 30-Minuten-Abstand pro Richtung auf den Gleisen 1 und 2. Im Rahmen des Rhein-Ruhr-Verkehrsverbunds wurde außerdem die in der Nähe befindliche zentrale Haltestelle „Döppersberg“ der Wuppertaler Stadtlinien umbenannt; auch die wichtigste Schwebebahnstation heiß seitdem offiziell „Wuppertal Hbf (Döppersberg)“.

Bahnhofsgebäude

Das Gebäude des Wuppertaler Hbf befindet sich gleich neben dem Gleis 1 und ist durch einen Tunnel mit den Gleisen 2–5 verbunden. Über dem Eingang, der in der Nähe der alten Reichsbahndirektion Elberfeld liegt, ragen 4 markante Säulen in die Höhe und stützen das Dach. Das Gebäude ist durch einen ca. 300 Meter langen Tunnel direkt mit der Elberfelder Innenstadt sowie dem Schwebebahnbahnhof Wuppertal Hbf/Döppersberg verbunden. Im Tunnel unter dem Eingang befinden sich unter anderem ein großer Presse&Buch-Laden, ein McDonald’s sowie ein IhrPlatz-Markt. Vor dem Eingang des Gebäudes ist ein (für eine Großstadt zu kleiner) Parkplatz sowie ein umfangreicher Taxistand und in der Nähe das Inter City Hotel.

Zukunft

Voraussichtlich im Jahre 2009 wird der erste Spatenstich zum neuen, viel moderneren Wuppertaler Hbf gelegt. Der neue Bahnhof verfügt über eine zweigeschossige Einkaufsebene, die Mall, über einen eckigen Glaskubus mit Platz für Büros, einen großen Bahnhofsvorplatz, der auf der heutigen Bahnhofstraße gebaut wird, sowie über eine Brücke samt Cafe über die Bundesstraße 7, die bis dahin um ca. 7 Meter abgesenkt wird. Die Bushaltestellen, die sich heute mitten auf B7 befinden, werden über dem 200 Fahrzeuge fassenden Parkhaus neben dem Bahnhof platziert.

Weblinks

Koordinaten: 51° 15' 17" N, 7° 9' 0" O

Wikipedia
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