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Wunstorf

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen Wunstorf.png
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Region Hannover
Koordinaten: Koordinaten: 52° 26′ N, 9° 26′ O52° 26′ N, 9° 26′ O
Höhe: 43 m ü. NN
Fläche: 126,60 km²
Einwohner: 41.884 (29. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 331 Einwohner je km²
Postleitzahl: 31515
Vorwahl: 05031
Kfz-Kennzeichen: H
Gemeindeschlüssel: 03 2 41 021
Stadtgliederung: 14 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Südstraße 1
31515 Wunstorf
Webpräsenz:
Bürgermeister: Rolf-Axel Eberhardt (CDU)

Wunstorf ist eine Stadtgemeinde in der Region Hannover in Niedersachsen, unweit des Steinhuder Meeres. In Wunstorf befindet sich mit dem niedersächsischen Landeskrankenhaus Wunstorf eine große psychiatrische Einrichtung. Des Weiteren hat mit dem Lufttransportgeschwader 62 der größte fliegende Verband der Luftwaffe nahe Wunstorf seinen Standort.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Wunstorf grenzt an Neustadt am Rübenberge, Garbsen, Seelze und Barsinghausen, sowie an den Landkreis Schaumburg (Samtgemeinde Nenndorf, Flecken Hagenburg) und den Landkreis Nienburg/Weser, (Stadt Rehburg-Loccum) (im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden). Im Westen liegt der Naturpark Steinhuder Meer.

Stadtgliederung

Zum Stadtgebiet von Wunstorf gehören folgende Ortschaften: Blumenau (mit Liethe), Bokeloh, Großenheidorn, Idensen (mit Idensermoor und Niengraben), Klein Heidorn, Kolenfeld, Luthe, Mesmerode, Steinhude, Wunstorf.

Bild:DSC0751awunstorf.jpg
Wunstorfer Innenstadt

Geschichte

Der Name der Stadt leitet sich von der frühen Dorfsiedlung "Wonherestorpe" (um 700) ab. Wunstorf hat seit 1261 Stadtrechte, wurde aber schon am 14. Oktober 871 in einer Urkunde von König Ludwig dem Deutschen über die Gründung des "Stift für fromme Mägde" erwähnt. Besonders die Altstadt u. a. mit der Stiftskirche aus dem 12. Jahrhundert hat einen gewissen Charme. Beachtenswert ist die um 1130 erbaute romanische Sigwardskirche im Wunstorfer Ortsteil Idensen mit beeindruckenden mittelalterlichen Wand- und Deckenmalereien.

Einst führte die Steinhuder Meer-Bahn (StMB) durch die Stadt.

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 - 40.848
  • 1999 - 41.056
  • 2000 - 41.474
  • 2001 - 41.542
  • 2002 - 41.737
  • 2003 - 41.906
  • 2004 - 41.982
  • 2005 - 42.215
  • 2006 - 42.016

Politik

Bis zum 31. Dezember 2004 gehörte Wunstorf zum ehemaligen Regierungsbezirk Hannover, der wie alle niedersächsischen Regierungsbezirke aufgelöst wurde.

Wappen

Blasonierung: „Auf blauem Grund eine silberne Burg mit geöffneten goldenen Tortüren und zwei spitzbedachten Türmen, der rechte viereckig und mit einem Vier-paß geschmückt, der linke rund und von zwei Fenstern durchbrochen. Zwischen den Türmen schreitet von links nach rechts ein gekrönter, rotbezungter, goldener Löwe, der nur mit den Hinterpranken die Zinnen berührt.“

Städtepartnerschaften

Partnerstädte von Wunstorf sind Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt, Flers in Frankreich und Choszczno (Arnswalde) in Polen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Vereine

Die Kernstadt Wunstorf beherbergt mehrere Vereine. Zum einen den Turn und Sport Verein von 1862 Wunstorf e.V., der mit ca. 3000 Mitgliedern auch den größten der Stadtvereine darstellt, zum anderen den zweitgrößten, den 1. FC Wunstorf v. 1919 e.V, den OSV Wunstorf, der jedoch nur über eine Altherren-Mannschaft verfügt, und Türkspor Wunstorf.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Wunstorf liegt direkt an den Bundesstraßen 441 und 442. Auch die Bundesautobahn A2 befindet sich in unmittelbarer Nähe (Anschlussstellen Wunstorf-Luthe und Wunstorf-Kolenfeld).

Darüber hinaus ist Wunstorf auch ein wichtiges regionales Eisenbahndrehkreuz im Westen von Hannover an den Bahnstrecken Bremen-Hannover und Hannover-Minden. Der Bahnhof wird jeweils im Stundentakt von den RE-Zügen der Linien Braunschweig–Hannover–MindenBielefeld bzw. –OsnabrückRheine und Hannover–Bremen (–EmdenNorddeich Mole) bedient. Die Landeshauptstadt ist mit den S-Bahnlinien S1 Minden–Hannover HbfHaste und S2 Nienburg–Hannover Hbf–Haste in wenigen Minuten zu erreichen.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Wikipedia
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