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Wormsdorf

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen Wormsdorf.PNG
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Bördekreis
Verwaltungsge-
meinschaft
:
Obere Aller
Koordinaten: Koordinaten: 52° 8′ N, 11° 11′ O52° 8′ N, 11° 11′ O
Höhe: 146 m ü. NN
Fläche: 13,69 km²
Einwohner: 567 (29. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km²
Postleitzahl: 39365
Vorwahl: 039409
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 15 3 55 055
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Zimmermannplatz 2
39365 Eilsleben
Webpräsenz:
Bürgermeister: Bernd Wipper

Wormsdorf ist eine Gemeinde im Bördekreis in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Sie gehört der Verwaltungsgemeinschaft Obere Aller an, die ihren Sitz in der Gemeinde Eilsleben hat.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Im Gemeindegebiet von Wormsdorf im Norden der Magdeburger Börde liegen zwei Quellen der Aller. Nahe dem Ortsteil Gehringsdorf erreicht der bewaldete Höhenzug Hohes Holz im Edelberg 209 m ü. NN. Die Stadt Seehausen ist ca. 10 km, die niedersächsische Stadt Helmstedt etwa 18 km von Wormsdorf entfernt.

Gemeindegliederung

Zu Wormsdorf gehört der 3 km südlich liegende Ortsteil Gehringsdorf.

Geschichte

Ausgrabungen des Jahres 1938 belegen eine Besiedlung des Gebietes vor bereits 6.000 Jahren. 1022 taucht der Ort erstmals in einer Urkunde des Klosters St. Godehard in Hildesheim als Warmestorp (= Bezug auf die Wasserquellen) auf.

Die Wormsdorfer Kirche wurde um 1200 errichtet. Sie ist aus Sandstein gebaut, der in Wormsdorf und Umgebung seit vielen Jahrhunderten gebrochen wurde. Viele Bauten in den Städten Braunschweig, Helmstedt, Magdeburg und Hildesheim entstanden aus diesem Baustoff und selbst Friedrich der Große forderte für das Schloss Sanssouci Wormsdorfer Sandstein an. Die Arbeiter in den Steinbrüchen stammten aus der Schweiz, aus Tirol sowie aus Süddeutschland.

Auch in Wormsdorf sind viele Gebäude aus Sandstein (die typischen Vierseitenhöfe, Torbögen, Ställe, Scheunen und Wohnhäuser).

In der Wormsdorfer Kirche wurde 1832 der Generalfeldmarschall und Heeresreformer August Graf Neidhardt von Gneisenau beigesetzt - nach dem sich durch verschiedene Umstände verzögernden Bau der Grablege mit Marmordenkmal und Wächterhaus in schweizerischem Stil wurde sein Leichnam 1841 auf sein Gut Sommerschenburg überführt.

Die provisorische Gruft in der Wormsdorfer Kirche wurde 1835 Ziel eines Einbruches des bekannten Räuberhauptmannes Rose.

Wappen

Blasonierung: „Zweigeteiltes Schild von Rot über Silber, darin ein Lindwurm in verwechselten Farben.“

Durch den Lindwurm soll der Ortsname als "redendes Element" symbolisiert werden. Die Gemeinde Wormsdorf führt das Wappen seit dem 5. Oktober 1993, es wurde vom damaligen Regierungspräsidium Magdeburg bestätigt.

Verkehrsanbindung

Die 2 km entfernte Gemeinde Eilsleben liegt an der Bundesstraße 245 (Haldensleben - Halberstadt), es bestehen weitere Straßenverbindungen nach Helmstedt, Ausleben und Seehausen. Der Autobahn-Anschluss Eilsleben (A 2) ist ca. 10 km von der Gemeinde entfernt. Der nahe Bahnhof Eilsleben befindet sich an der Bahnlinie Magdeburg - Braunschweig.

Weblinks

Wikipedia
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