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Workuta

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Workuta (russisch Воркута; Komi Wörkuta /Вöркута) ist eine Stadt nördlich des Polarkreises im europäischen Teil von Russland.

Die Stadt hat 82.000 Einwohner (2005).

Bild:Workuta Stadtpark.jpg
Verschneiter See des Stadtparks

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die nördlich des Polarkreises gelegene Stadt liegt in der autonomen Republik Komi am Nordende des Ural-Gebirges am Oberlauf der Ussa. Nur etwas nördlich von Workuta erstreckt sich das Pai-Choi-Gebirge, die nordwestliche Fortsetzung des Ural-Gebirges.

Geschichte

Unter Stalin war Workuta eines der vielen sowjetischen Straflager (Gulag) für politische Gefangene. Hier kamen unter anderem tausende deutscher Kriegsgefangener ums Leben. In der Umgebung von Workuta wurde unter anderem Kohle und Molybdän abgebaut.

1941 wurde die Stadt durch eine von Gefangenen errichtete Eisenbahnanbindung durch die Petschorabahn an den Rest der Welt angeschlossen. Am 26. November 1943 erhielt sie die Stadtrechte verliehen. Workuta spielte eine bedeutende Rolle als Zentrum für Arbeitslager, welche erst viele Jahre später aufgelassen wurden.

Bekannte Häftlinge

Werner Gumpel (von 1950 bis 1955 inhaftiert), Kurt Koblitz, Ernst Seifert aus Werder an der Havel

Söhne und Töchter der Stadt

Traditionelle Feiertage

  • Tag des Rentierzüchters
  • Frühlingsfest des Nordens

Literatur

  • Horst Schüler: Workuta, München 1993
  • Annelise Fleck: Workuta überlebt. Bechtermünz 1994

Weblinks


Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Workuta, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Koordinaten: 67° 27' N 64° 00' O

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