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Women of Zimbabwe, arise!

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WOZA ist eine Menschenrechtsorganisation von Frauen in Simbabwe. Die Abkürzung steht für Women of Zimbabwe, arise! (Frauen von Simbabwe, steht auf!).

Die Organisation wurde 2003 gegründet. Sie wendet sich mit friedlichen Mitteln wie Gesängen, Tänzen und Gebeten gegen repressive Gesetze wie den Public Order and Security Act, die Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Situation sowie Menschenrechtsverletzungen in Simbabwe. Sie sieht ihre Aufgabe unter anderem darin, andere Gruppen in Simbabwe dazu zu animieren, ebenfalls ihre Rechte einzufordern und ist daher besondere Zielscheibe staatlicher Verfolgung. Mehrfach kam es zu Inhaftierungen von WOZA-Aktivistinnen. Am 16. Juni 2004 wurden in Bulawayo 43 Frauen festgenommen, von denen einige später von Misshandlungen, darunter Peitschenhieben auf die Fußsohlen, durch Polizisten berichteten. Während eines Marsches nach Harare im September 2004, bei dem Spendengelder für die Frauenrechtsbewegung gesammelt werden sollten, wurden 48 Frauen und vier Männer festgenommen. Bei einer Demonstration in Bulawayo am 12. Februar 2005 kam es zu 50 Inhaftierungen. Bei einer Mahnwache in Harare im März 2005 wurden 260 Frauen, einige mit ihren Kindern, festgenommen. In allen Fällen wurden die Frauen nach kurzer Haftdauer, teils nach Zahlung von Geldstrafen, wieder entlassen. Anwälte berichteten von massiven Einschüchterungsversuchen durch die Behörden. Die WOZA-Vorsitzende Jenni Williams wurde innerhalb von zwei Jahren fünfzehnmal verhaftet.

WOZA wird von Amnesty International bei ihrer Arbeit unterstützt.

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