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Woltmershausen

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Stadtteil von Bremen
Woltmershausen
Bild:Bremen-Woltmershausen.png
Basisdaten  Rang 
Fläche: 5,39 km² 19/23
Einwohner: 13.705 17/23
Bevölkerungsdichte: 2.543 Einwohner je km² 12/23
Ausländeranteil: 11,5 % 12/23
Arbeitslosenquote: 23,8 % 5/23
(Stand der Angaben: 29. Juni 2005)</small>
Koordinaten: Koordinaten: 53° 5′ 1″ N, 8° 46′ 48″ O53° 5′ 1″ N, 8° 46′ 48″ O
Ortsteile: Woltmershausen
Rablinghausen
Stadtbezirk: Süd
Ortsamt: Woltmershausen
Website: Ortsamt Woltmershausen


Wikipedia
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Woltmershausen ist ein Stadtteil von Bremen und gehört zum Bremer Stadtbezirk Süd.

Inhaltsverzeichnis

Geschichtlicher Abriss

  • 1244: Erste urkundliche Erwähnung von Woltmershausen
  • 1250: Erste urkundliche Erwähnung von Rablinghausen
  • 1902: Eingemeindung von Woltmershausen in die Stadt Bremen
  • 1921: Eingemeindung von Rablinghausen in die Stadt Bremen

Verkehr

Bis 1965 war Woltmershausen durch die bis zur Endstation in Rablinghausen verkehrende Strassenbahnlinie 7 erschlossen, welche durch die heute noch bestehende Buslinie 24 ersetzt wurde.

Ortsteile

Woltmershausen

Woltmershausens Ursprünge reichen bis in frühgeschichtliche Zeit zurück. Der Name bezieht sich auf die Siedlung eines Grundherrn namens Woltmer (Woldemar). Im 18. Jahrhundert gab es sechs Vollhöfe, drei Kötner sowie einige Brinksitzer und Häuslinge. Die Einwohnerzahl betrug etwa 300.

Woltmershausen gehörte zum Niedervieland und lag hinter dem Weserdeich. 1666 brannten die Bremer das Dorf bei einer Belagerung der Stadt durch die Schweden nieder, weil es im Vorgelände der Festung lag; beim Wiederaufbau wurden einige Hausstellen zur Sicherung gegen Hochwasser weiter aufgehöht, andere durften nicht wieder bebaut werden. Aus alter Zeit blieb nur der Kamphof erhalten.

Im 19. Jahrhundert änderte sich die Struktur. Zunächst wurde am Weserufer Schiffbau betrieben, sonstige Industrie hielt nur zögernd Einzug. Die Einwohnerzahl nahm ständig zu, an der Woltmershauser Straße entwickelten sich Ladengeschäfte, Gastwirtschaften und Gewerbebetriebe.

Es siedelten sich auch größere Industriewerke in Woltmershausen an, wie das Gaswerk und die Tabakfabrik Martin Brinkmann. Die Säge- und Hobelwerke der Holzhandlungen waren schon einige Jahrzehnte vorher entstanden. Südlich auf der Straße Auf dem Bohnenkamp entwickelte sich ein ausgedehntes Parzellengebiet. Im Jahr 1902 wurde Woltmershausen eine eigene Kirchgemeinde (zu Rablinghausen gehörig); zugleich wurde das bisherige Dorf als Stadtteil in Bremen aufgenommen.

Woltmershausen hat heute bei einigermaßen gleich bleibender Bevölkerungszahl etwa 11.000 Einwohner. Die meisten Berufstätigen sind Handwerker, Arbeiter und Angestellte. In sieben Industriebetrieben sind mehr als 4000 Menschen beschäftigt. Der Eingang von Woltmershausen war jahrelang geprägt durch einen großen Gasometer am Neustädter Güterbahnhof, welcher in Anlehnung an die Bremer Speckflagge mit roten und weissen Rechtecken gestrichen war.

Rablinghausen

Sehenswert ist die als barocker Saalbau im 18. Jahrhundert errichtete Dorfkirche, welche nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde.

Weblinks


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