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Wolkenscheibeneffekt

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Ein Northrop F/A-18 Hornet im Überschallflug mit Wolkenscheibeneffekt

Der Wolkenscheibeneffekt tritt bei Überschallgeschwindigkeit dadurch auf, dass die einer Stoßfront folgende Unterdruckphase die Luft adiabatisch abkühlt und dadurch den Wasserdampf der Luft zur Kondensation bringt. Nach dem Durchgang des Flugkörpers herrscht wieder Normaldruck, wodurch der Nebel sofort wieder verschwindet. Da die Unterdruckzone im hinteren Bereich des Flugkörpers ein statisches Phänomen ist (bezogen auf den Flugkörper), scheint die Wolkenscheibe den Flugkörper zu begleiten. Ähnliche Effekte sind auch bei Druckwellen von Explosionen zu beobachten.

Nach allgemeiner Auffassung ist der Wolkenscheibeneffekt die optische Begleiterscheinung einer Prandtl-Glauert-Singularität, benannt nach Ludwig Prandtl und Hermann Glauert. Andere Bezeichnungen für den Effekt sind darum auch Prandtl-Glauert-Effekt, Prandtl-Glauert-Transformation oder Prandtl-Glauert-Kondensation.

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