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Wolfsthal

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Wappen Karte
Bild:WAPPEN-wolfsthal.jpg Bild:Map at wolfsthal.png
Basisdaten Gemeinde Wolfsthal
Bundesland: Niederösterreich
Bezirk:

Bruck an der Leitha

Fläche: 21,77 km²
Einwohner: 750 (2001)
Bevölkerungsdichte: 34,45 Einwohner je km²
Höhe: 150 m ü. A.
Postleitzahl: 2412
Vorwahl: 0 21 65
Geografische Lage: Koordinaten: 48° 08′ 12" N, 17° 00′ 23" O48° 08′ 12" N, 17° 00′ 23" O
Kfz-Kennzeichen: BL
Gemeindekennziffer: 3 07 28
Gliederung Gemeindegebiet: Katastralgemeinde Wolfsthal
Adresse Gemeindeamt: Gemeinde Wolfsthal
Hauptstraße 42
2412 Wolfsthal
Offizielle Website: www.wolfsthal.at
E-Mail-Adresse: gemeinde@wolfsthal.at
Politik
Bürgermeister: Gerhard Schödinger (ÖVP) (GRW 2005)
Gemeinderat: 15 Mitglieder:
7 SPÖ, 6 ÖVP,
2 WIR (Wolfsthals initiativer Ring)
(GRW 2005)

Wolfsthal ist eine Gemeinde mit 750 Einwohnern im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Wolfsthal liegt im Industrieviertel (Viertel unter dem Wienerwald) in Niederösterreich. Im Norden grenzt Wolfsthal an die Donau. Zwischen der Ortschaft und dem Donauufer erstreckt sich ein breiter Auwald. Im Westen grenzt es an Hainburg. Die Nachbargemeinden im Süden und Osten sind Hundsheim, Edelstal (Burgenland) und Berg. An dieser Seite der Gemeinde erstrecken sich die Ausläufer der Hainburger Berge, die ebenfalls dicht bewaldet sind. Im Osten ist die Gemeinde von der Staatsgrenze zur Slowakei (Presssburg/Engerau) begrenzt. Die Fläche der Gemeinde umfasst 21,77 Quadratkilometer. 48,31 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonien. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. 1083 - Erste urkundliche Erwähnung von Wolfsthal in der Chronik zu Göttweig, Wolfsthal wird Tochterpfarre von Hainburg. Ob der Ortsname von der Person "Wolf" oder vom Tier stammt, ist nicht restlos geklärt, eine Abstammung vom Tiernamen gilt als wahrscheinlich wie alte Gebietsbezeichnungen wie "Wolfsrüssel" oder "Wolfsbruck" vermuten lassen. 1400 - Eine jüdische Ansiedlung entsteht in Wolfsthal. Ein Tempel aus dieser Zeit ist in der Oberen Gasse im ehemaligen Forsthaus noch erhalten. 1529 - Der erste Türkenansturm bringt Zerstörung und Not über Wolfsthal und die Pottenburg. 1544 - Otto Willhelm zu Walterskirchen und Hundsheim erwirbt die "Veste Wolfsthal" und die Pottenburg als sein Eigen. Beides ist auch heute noch im Besitz der Familie Walterskirchen. 1660 - Die alte, ursprünglich wahrscheinlich romanische Kirche wird erweitert, Kuppel und Chor gebaut. 1683 - Die Pest und der zweite Türkenansturm bringen wieder Verderben und Zerstörung nach Wolfsthal. 1710 - Wolfsthal wird Wallfahrtskirche, die beiden Seitenschiffe werden angebaut, der ursprünglich um die Kirche angeordnete Friedhof wird nach außerhalb des Ortes verlegt. 1742 - Erbauung einer Schule vor der jetzigen Kirche. 1805 - Der Einmarsch der Franzosen in Wolfsthal bringt ein weiteres Mal Not und Zerstörung. 1911 - Bau der Preßburgerbahn. Seit 1955 endet die Bahn in Wolfsthal. 1928 - Wolfsthal wird elektrifiziert.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 750 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 711 Einwohner, 1981 723 und im Jahr 1971 795 Einwohner.

Politik

Bürgermeister der Gemeinde ist Gerhard Schödinger, Amtsleiter Thomas Knaus. 1972 wurde Wolfsthal mit der Nachbargemeinde Berg zusammengelegt. 1996 wurden beide Gemeinde mittels Gemeinderatsbeschluss wieder getrennt und selbständig

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 23, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 25. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 327. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,2 Prozent.

Weblinks

Wikipedia
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