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Wolfschlugen
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen Wolfschlugen.png |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Esslingen | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 48° 39′ N, 9° 17′ O48° 39′ N, 9° 17′ O | |
| Höhe: | 371 m ü. NN | |
| Fläche: | 7,12 km² | |
| Einwohner: | 6264 (30. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 880 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 72649 (alt: 7448) | |
| Vorwahl: | 07022 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ES | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 16 073 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Kirchstraße 19 72649 Wolfschlugen | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ottmar Emhardt (SPD) | |
Wolfschlugen ist eine Gemeinde im Landkreis Esslingen – auf der Filderebene, in der Mitte Baden-Württembergs gelegen.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Nachbargemeinden
Angrenzende Gemeinden sind Neuhausen auf den Fildern im Norden, Unterensingen im Osten, Nürtingen im Südosten, Aichtal im Südwesten und Filderstadt im Westen.
Geschichte
Wolfschlugen wird erstmals am 2. April 1318 urkundlich erwähnt. Der Kirchheimer Bürger Benz verkaufte Einkünfte von seinem Hof in Wolfschlugen.
1608/09 wurde von den Baumeistern Michel Knell und Jerg Mercklin ein neues Rathaus gebaut. 1728 bekam der Ort eine neue Kirche. Das erste Schulhaus wurde 1776 errichtet.
1866 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet.
1899 bekam Wolfschlugen eine Telegraphenstation. Die erste Telefonverbindung des Ortes kam 1906 zu Stande. 1914 kam die elektrische Beleuchtung. Seit 1938 gehörte Wolfschlugen zum Landkreis Nürtingen, mit dem es 1973 zum Landkreis Esslingen kam.
Religionen
Seit der Reformation ist Wolfschlugen evangelisch geprägt. Erst der Zuzug von Heimatvertriebenen nach dem zweiten Weltkrieg führte wieder zu einer nennenswerten Zahl römisch-katholischer Gläubiger, die nunmehr auch eine eigene Kirche im Ort besitzen.
Einwohnerentwicklung
- 1961: 2689
- 2000: 6082
- 2005: 6264
Politik
Gemeinderat
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| UW | 31,2 % | +1,3 | 5 Sitze | +1 |
| FB | 22,8 % | -4,9 | 4 Sitze | ±0 |
| CDU | 21,7 % | +2,8 | 3 Sitze | ±0 |
| SPD | 11,2 % | -3,4 | 1 Sitz | -1 |
| Die Grünen | 10,8 % | +1,9 | 1 Sitz | ±0 |
| Andere | 2,2 % | +2,2 | 0 Sitze | ±0 |
Wappen
Die älteste Darstellung des Wappens von Wolfschlugen findet sich auf einem Inschriftstein von 1608 am Rathaus. Das etwas verschobene schwarze Z auf gelbem Grund stellt (wahrscheinlich) eine stilisierte Wolfsangel dar. Vermutlich wurde das Zeichen der Wolfsangel als passend zum Ortsnamen gewählt. Die Wolfsangel war ein Gerät zum Fang von Wölfen mit einem Doppelhaken als Träger des Köders. Das Zeichen fand als Forstsymbol, als Steinmetzzeichen und in der Heraldik Verwendung.
Bildungseinrichtungen
In Wolfschlugen gibt es eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Für die Kleinsten gibt es vier Kindergärten – einen kirchlichen und drei konfessionsfreie. Die Ortsbücherei Wolfschlugen ist für jedermann zugänglich.
Literatur
- Klaus E. Bleich u. a.: Wolfschlugen. Die Gemeinde und ihre Geschichte. Wegrahistorik-Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-929315-02-5.
- Martin Luik, Dieter Müller Theiss: Römerzeitliche Geländedenkmäler. Heft 2. Die römischen Gutshöfe von Esslingen-Berkheim und Wolfschlugen (Landkreis Esslingen). Theiss, Stuttgart 1999, ISBN 3-806214-74-3.
Weblinks
- Offizielle Internetseite der Gemeinde
- Ansicht von Wolfschlugen aus dem Forstlagerbuch von Andreas Kieser, 1685 (Hauptstaatsarchiv Stuttgart)
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