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Wolfgang Eras

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Wolfgang Eras (* 14. April 1843 in Schönfeld bei Großenhain) war ein Volkswirt.

Leben

Eras studierte in Leipzig, Jena und Berlin, wurde 1866 Chefredakteur der „Mittelrheinischen Zeitung“ in Wiesbaden, später Generalsekretär des Rheinisch-Westfälischen Handels- und Gewerbvereins, dann Sekretär der Bielefelder Handelskammer und war ab 1871 erster Sekretär der Handelskammer und Syndikus der Börsenkommission zu Breslau.

Werk

Er schrieb: Was steht in den preußischen Schulregulativen? (Leipz. 1868); Der Zwangsstaat und die deutschen Sozialisten (das. 1868); Vier Zeitfragen aus dem Gebiet der Volkswirtschaft und Gesetzgebung (das. 1870); Handelspolitische Aufgaben nach dem Krieg (Berl. 1871); Der Prozeß Bebel-Liebknecht und die offizielle Volkswirtschaft (Bresl. 1875); Aus der Praxis, volkswirtschaftliche Studien und Skizzen (das. 1872); Das Reichseisenbahnprojekt (das. 1876); Der Währungsstreit 1879-83 (Berl. 1883); Die Oderregulierung (Bresl. 1884); Das Branntwein- Monopol (Berl. 1886).

Bild:Meyerskonvlexikon.jpg Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text („public domain“) aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890. Bitte entferne diesen Hinweis nur, wenn Du den Artikel soweit überarbeitet oder neu geschrieben hast, dass der Text den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema widerspiegelt und dies mit Quellen belegt ist, wenn der Artikel heutigen sprachlichen Anforderungen genügt und wenn er keine Wertungen enthält, die den Wikipedia-Grundsatz des neutralen Standpunkts verletzen.
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