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Woldemar Mobitz
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Woldemar Mobitz (* 31. Mai 1889 in Sankt Petersburg; † 11. April 1951 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Mediziner.
Der Arztsohn Mobitz begann 1908 in Freiburg im Breisgau sein Medizinstudium, wo er sich dem Corps Rhenania Freiburg anschloss. 1914 legte er sein Staatsexamen ab und promovierte zum Dr. med. (summa cum laude).
Nach seiner Teilnahme am Ersten Weltkrieg habilitierte er in München für Innere Medizin und wurde dort 1924 außerordentlicher Professor. Von 1926 bis 1934 war er Oberarzt an der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg und anschließend Direktor der Medizinischen Klinik des Städtischen Krankenhauses in Magdeburg bis zur Besetzung der Stadt durch die Rote Armee 1945. Von 1945 bis zu seinem Tod 1951 war er Professor für Innere Medizin am Universitätsklinikum Freiburg.
Mobitz wurde berühmt durch seine grundlegenden Forschungen zum Erregungsleitungsblock und dessen Klassifikation 1924.
Ihm zu Ehren wird seit 2001 jährlich der mit 6000 Euro dotierte „Woldemar-Mobitz-Forschungspreis“ durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie verliehen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mobitz, Woldemar |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mediziner |
| GEBURTSDATUM | 31. Mai 1889 |
| GEBURTSORT | Sankt Petersburg |
| STERBEDATUM | 11. April 1951 |
| STERBEORT | Freiburg im Breisgau |
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