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Wohlfahrtstheorie

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Die Wohlfahrtstheorie ist der Bereich innerhalb der Volkswirtschaftslehre, der sich mit der Bewertung von Marktergebnissen und der Analyse von Marktversagenstatbeständen beschäftigt. Gegenstand der Wohlfahrtstheorie ist die Frage der Nutzenmaximierung innerhalb einer Volkswirtschaft.

Der Markt alleine kann lediglich für eine optimale Allokation sorgen, also für eine effiziente Verteilung der knappen Ressourcen auf die Produktions- und Verbrauchsprozesse.


Bedingungen für Effizienz (Pareto-Optimalität)

1. Tauschoptimum
Die optimale Verwendung der gegebenen Produktionsfaktoren ist dann erreicht, wenn die Grenzraten der Substitution aller Individuen gleich sind.

2. Optimaler Faktoreinsatz
Die Grenzproduktivitäten aller Unternehmen müssen maximiert sein

3. Allokation der Produktionsfaktoren
Die Produktionsfaktoren (in der Regel Kapital und Arbeit) müssen optimal auf die Herstellung verschiedener Güter verteilt sein. Die Tauschraten der Substitution zwischen den Gütern müssen gleich sein.


Zur Ermittlung der optimalen Produktionsstruktur einer Volkswirtschaft wird eine gesamtwirtschaftliche Transformationskurve (gesamtwirtschaftliche Produktionsfunktion) einer gesamtwirtschaftlichen Indifferenzkurve gegenübergestellt.
Im Berührungspunkt der beiden Kurven ist die gesamtwirtschaftliche Grenzrate der Transformation (Produktionsseite) gleich der gesamtwirtschaftlichen Grenzrate der Substitution (Haushaltsseite).

Ein solcher pareto-optimaler Zustand ist in der Realität kaum anzutreffen. Ein Hauptgrund dafür sind verschiedene Formen von Marktversagen.
Beispielsweise führt die Bildung eines Kartells zu Wohlfahrtsverlusten. Der Staat könnte regulierend eingreifen.

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