Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Wilhelm Trübner

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Heinrich Wilhelm Trübner (* 3. Februar 1851 in Heidelberg; † 21. Dezember 1917 in Karlsruhe) war ein deutscher Maler der Romantik, der dem sogenannten „Leibl-Kreis“ um Wilhelm Leibl angehörte.

[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/a/ac/Heinrich_Wilhelm_Trübner_001.jpg': No such file or directory.
Bootssteg auf der Herreninsel im Chiemsee, um 1894, Öl auf Leinwand, Kunsthalle Karlsruhe
Bild:Heinrich Wilhelm Trübner 002.jpg
Dame in Grau, Öl auf Leinwand, 1876, Museum Folkwang, Essen
Bild:Heinrich Wilhelm Trübner 003.jpg
Reiterporträt, Öl auf Leinwand, Sammlung Hermann Nabel, Berlin

Leben

Wilhelm Trübner hatte ursprünglich dem Beruf des Vaters nachgeeifert und eine Ausbildung als Goldschmied begonnen. 1867 lernte er Anselm Feuerbach kennen, der ihn ermutigte, einer Karriere als bildender Künstler nachzugehen. Seine erste Ausbildung als Maler erhielt er an der Kunstschule Karlsruhe in den Jahren 1867 bis 1868, wo er bei Fedor Dietz studierte. 1868 wechselte er an die Kunstadademie in München und setzte seine Studien bei Alexander Wagner fort. Auf der ersten Internationalen Kunstausstellung in München sah er die Gemälde von Gustave Courbet und Wilhelm Leibl und war von ihren Werken zutiefst beeindruckt.

Trübner zog nach Stuttgart, um dort sein Studium bei Hans Canon fortzusetzen. Er kehrte jedoch bereits 1870 wieder nach München zurück und war dann Schüler von Wilhelm von Diez. Er lernte Albert Lang und Carl Schuch kennen, mit denen er gemeinsam die Landschaft rund um den Starnberger See malte. In dieser Zeit lernte er Leibl persönlich kennen, der ihm nahelegte, sich vom akademischen Lehrbetrieg unabhängiger zu machen. Er begann in München ein Malstudio mit Lang und Hans Thoma zu teilen und stand in enger Verbindung zum so genannten „Leibl-Kreis“.

Im Jahre 1872 unternahm er auch die ersten längeren Auslandsreisen. Die erste Reise führte nach Italien, in den drei Jahren danach zählte zu seinen Reisezielen neben Italien auch Holland und Belgien. 1875 ließ er sich endgültig in München nieder. Nach 1877 begann er, mythologische und literarische Themen in naturalistischer Manier zu malen. Zu den Künstlerkollegen, mit denen er sich in den 1880er Jahren besonders eng austauschte, zählte neben Thoma vor allem Lovis Corinth, Max Slevogt und Max Liebermann. 1889 veranstaltete die Galerie Gurlitt in Berlin eine Ausstellung seiner Arbeiten.

Nach der Ausstellung widmete er sich wieder der Landschaftsmalerei. Im Jahre 1895 zog er nach Frankfurt, um dort am Städelschen Kunstinstitut zu arbeiten. Seine Schriften zur Kunsttheorie wurden 1892 und 1898 veröffentlicht. 1901 trat er der Berliner Sezession bei. Von 1903 bis 1917 war er Professor an der Kunstakademie Karlsruhe, wo er von 1904 bis 1910 auch die Funktion des Direktors wahrnahm. 1911 widmete der örtliche Kunstverein ihm eine große Ausstellung, der 1913 eine weitere Ausstellung der Berliner Sezession folgte.

1917 erhielt er einen Ruf an die Berliner Kunstakademie. Aufgrund einer Erkrankung konnte er seine Berufung jedoch nicht mehr annehmen.

Wilhelm Trübner starb noch im selben Jahr in Karlsruhe. Von 1867 bis zu seinem Tode im Jahre 1917 war er Mitglied der Karlsruher Studentenverbindung Landsmannschaft Suevia i.CC.

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Wilhelm Trübner – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen