Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Wildbirne
Aus Kefk.
| Wildbirne | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Systematik
| ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Pyrus pyraster | ||||||||||||
Die Wildbirne (Pyrus pyraster), auch Holzbirne genannt, ist ein sommergrüner Baum. Sie erreicht eine Höhe von 8 bis 20 m, kommt aber auch als mittelgroßer Strauch mit einer Höhe von 2 bis 4 m vor. Die Wildbirne hat eine graue, kleinschuppige Rinde. Sie blüht von April bis Mai. Anders als bei den Kulturformen sind die Äste mit Dornen besetzt. Die Pflanzen können ein Alter von 100 bis 150 Jahren erreichen.
Die Früchte weisen Steinzellennester auf, die für die "Verholzung" sorgen. Aus der Wildbirne sind hunderte von Kultursorten mit weicheren und schmackhafteren Früchten gezüchtet worden. Der Baum der nährstoffreichen und warmen Auwälder ist in Mitteleuropa vornehmlich in den wärmeren Gegenden Mittel- und Süddeutschlands verbreitet; die Kulturform kommt überall vor.
Das Holz der Wildbirne ist schwer, nur wenig elastisch, aber dauerhaft und auch politurfähig. Es kann für Tischler-, Drechsel- und Schnitzarbeiten verwendet werden. In der Vergangenheit fand es als Imitat von Ebenholz Verwendung. Siehe auch Schweizer Birnbaum.
In der Mythologie wird der Birnbaum häufig als Ort von Drachen, Hexen und Dämonen angesehen.
Literatur
- Jochen Kleinschmit (Zusammenstellung) et al.: Die Wildbirne, Pyrus pyraster (L.) Burgsd. Tagung zum Baum des Jahres am 17. und 18.3.1998 in Göttingen. Schriften aus der Forstlichen Fakultät der Universität Göttingen und der Niedersächsischen Forstlichen Versuchsanstalt, Band 125. Sauerländer, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-7939-5125-1
- Christian Wild (Red.) et al.: Beiträge zur Wildbirne. Berichte aus der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Nr. 23. LWF, Freising 1999
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Wildbirne – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
| Wiktionary: Wildbirne – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
- Förderung seltener Baumarten - Die Wildbirne (pdf)
- "Seltene Bäume in unseren Wäldern – Erkennen, Erhalten, Nutzen" - Die Wildbirne (pdf)
- Wildbirnen-Vorkommen in Westfalen-Lippe (pdf)
Stieleiche (1989) | Rotbuche (1990) | Sommerlinde (1991) | Bergulme (1992) | Speierling (1993) | Europäische Eibe (1994) | Spitzahorn (1995) | Hainbuche (1996) | Eberesche (1997) | Wildbirne (1998) | Silberweide (1999) | Sandbirke (2000) | Esche (2001) | Wacholder (2002) | Schwarzerle (2003) | Weißtanne (2004) | Gewöhnliche Rosskastanie (2005) | Schwarzpappel (2006) | Waldkiefer (2007)
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Wildbirne, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
