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Wikipedia:Löschkandidaten/DDR-URV/Sinclair Lewis

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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/DDR-URV/Sinclair_Lewis, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


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Harry Sinclair Lewis (* 7. Februar 1885 in Sauk Center (Minnesota), † 10. Januar 1951 in Rom) war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

Als Sohn eines Arztes besuchte er die Universität Yale. Anschließend arbeitete er als Journalist und im Verlagswesen. Er nahm 1906 an dem von Upton Sinclair initiierten kooperativen, utopisch-sozialistischen Experiment "Helicon Home Colony" teil.

Lewis war ein bedeutender humanistischer Realist. In seinen zahlreichen gesellschaftskritischen Romanen entwarf er ein satirisches Bild des amerikanischen Mittelstandes und analysierte scharfsinnig die intellektuelle und charakterliche Deformierung sowie den Abbau zwischenmenschlicher Beziehungen jener Bürger, die sich als wahre Repräsentanten der amerikanischen Nation auszugeben versuchten.

In "Die Hauptstraße" (1920, deutsch), seinem ersten großen Erfolg, kritisierte er die geistige Enge und muffige Moral einer mittelwestlichen Kleinstadt. In "Babbitt" (1922, deutsch) schuf er den Prototyp des amerikanischen Geschäftsmannes und Spießers des Mittelwestens.

In "Dr. med. Arrowsmith" (1925, deutsch) geißelte er die Profitgier und mangelnde ethische Einstellung amerikanischer Ärzte und Wissenschaftler. Mit "Elmer Gantry" (1927, deutsch) attackierte er die Heuchelei der amerikanischen Geistlichkeit und das Sektenunwesen. In "Das ist bei uns nicht möglich" (1935, deutsch) entwarf er, beunruhigt durch den Faschismus in Deutschland und Italien, das Zukunftsbild eines faschistischen Amerika.

In der Schrift "Gideon Planish oder die Verlogenen" (1943, deutsch) setzte er sich mit dem Philanthropismus und den Wohltätigkeitsorganisationen in den USA auseinander. In seinem Spätwerk "Der königliche Kingsblood" (1947, deutsch) setzte er ein mutiges Bekenntnis gegen die Unterdrückung und Diskriminierung der Bürger afro-amerikanischer Abstammung in den Nordstaaten.

Er erhielt 1930 als erster Bürger der USA den Nobelpreis für Literatur.

1951 starb Lewis in Rom an Herzversagen.

Inhaltsverzeichnis

Werke

  • 1912 Hike and the Aeroplane
  • 1914 Our Mr. Wrenn (Unser Herr Wrenn)
  • 1915 The Trail Of The Hawk (Falkenflug)
  • 1917 The Job and The Innocents (Der Erwerb)
  • 1919 Free Air (Benzinstation)
  • 1920 Main Street (Hauptstraße)
  • 1922 Babbitt (Babbitt)
  • 1925 Arrowsmith (Dr. med. Arrowsmith)
  • 1926 Mantrap (Mantrap)
  • 1927 Elmer Gantry (Elmer Gantry)
  • 1928 The Man Who Knew Coolidge (Der Mann, der den Präsidenten kannte)
  • 1929 Dodsworth (Sam Dodsworth)
  • 1933 Ann Vickers (Ann Vickers)
  • 1934 Work of Art (Das Kunstwerk)
  • 1935 It Can't Happen Here (Das ist bei uns nicht möglich)
  • 1935 Selected Short Stories
  • 1938 The Prodigal Parents (Die verlorenen Eltern)
  • 1940 Bethel Merriday (Bethel Merriday)
  • 1943 Gideon Planish (Gideon Planish oder die Verlogenen)
  • 1945 Cass Timberlane (Cass Timberlane)
  • 1947 Kingsblood Royal (Der königliche Kingsblood)
  • 1949 The God Seeker (Der Gottsucher)
  • 1952 World So Wide (Wie ist die Welt so weit)
  • 1952 Letters 1919-1930
  • 1954 The Man From Main Street (Essays)

Sekundärliteratur

  • C. Van Doren: "Sinclair Lewis", 1933
  • Mark Schorer: "Sinclair Lewis: An American Life", 1961
  • D. J. Dooley: "The Art of Sinclair Lewis", 1967

Weblinks

Werke im Web

Persönliche Werkzeuge