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Wikipedia:Löschkandidaten/DDR-URV/Faktorentheorie

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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/DDR-URV/Faktorentheorie, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


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Die Faktorentheorie bezeichnet eine eklektische Gesellschaftstheorie, die auch in bestimmten Formen in der Soziologie anzutreffen ist, die dem Monismus der materialistischen Geschichtsauffassung gegenübergestellt wurde.

Die Vertreter heben in dieser Theorie z.B. die "multilineare Interpretation" (bei Leopold von Wiese) oder den "Pluralismus der Faktoren" (bei Morris Ginsberg) hervor. Vertreter dieser Theorie verstehen die gesellschaftliche Entwicklung als Resultat der Wechselwirkung verschiedener Faktoren, des geographischen (siehe auch Geopolitik), ökonomischen, politischen, sozialen, technischen, wissenschaftlichen, ideologischen, moralischen, religiösen u.a. Faktors.

Die Geschichte und die gesellschaftliche Entwicklung sei das Zusammenfließen dieser Faktoren an einem bestimmten Punkt. Von verschiedenen Vertretern dieser Theorie werden einzelne Faktoren mehr, andere weniger hervorgehoben. In den heutigen Sozialtheorien der Soziologie wird immer häufiger der technische und wissenschaftliche Faktor als der dominierende betont. In den Staatswissenschaften vertritt Robert von Mohl (1799-1875) eine Faktorentheorie in der der Gesellschaftsentwicklung(1).

Dazu zählen vor allem die Theorie der Industriegesellschaft, die Konvergenztheorie und auch die Technikphilosophie. Zum Teil werden auch Tendenzen zum Agnostizismus feststellbar: "Die menschliche Aktivität...führt in der Auseinandersetzung der gesellschaftlichen Kräfte zu einem Parallelogramm, dessen Vorausberechnung wissenschaftlich unmöglich ist...." (bei Willi Eichler).

Siehe auch: Faktorentheorie (Psychologie).

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