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Wikipedia:Löschkandidaten/DDR-URV/A posteriori

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Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/DDR-URV/A_posteriori, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


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Hier wird der komplette Artikel durch eine vermutliche URV ersetzt. -- Timo Müller Diskussion 12:26, 26. Nov 2005 (CET)


Der Begriff a posteriori (lat. „vom Späteren her“) ist in der Philosophie bei Immanuel Kant sinnverwandt mit aus der Erfahrung stammend, etwas, das durch die Erfahrung bedingt ist und durch sie bestimmt wird: der Erfahrungsinhalt einer Erkenntnis im Unterschied zu ihrer Form.

Zum Zusammenhang der Herkunft der Erkenntnis

Der Sache nach handelt es sich um die Frage nach dem Ursprung, der Herkunft der menschlichen Erkenntnis im Sinne des Zurückschreitens von einem Späteren (die in einer Aussage formulierte Erkenntnis) zu einem Früheren (das der Erkenntnis Zugrundeliegende), das dem Späteren zeitlich und logisch vorhergeht und es bestimmt (bzw. ebenso die aus Wirkungen oder Folgen resultierende Erkenntnis).

Immanuel Kant nennt jede Erkenntnis a posteriori, die auf Erfahrung beruhe, also empirisch-psychologischen Ursprungs ist und insofern weder notwendig noch allgemein ist: die durch die Sinne gegebene, empirische, ohne Hilfe von Kategorien zustande gekommene und deshalb zufällige und unvollkommene Erkenntnis.

Verwendung in der modernen Wissenschafts- und Erkenntnistheorie

In Anlehnung an den klassischen Wortgebrauch wird von einer Theoriebildung a posteriori gesprochen, wenn die durch die Theorie zu erklärenden Sachverhalte bereits eingetroffen sind. Eine Theorie, die a posteriori gebildet wurde, erfüllt hinsichtlich ihrer Wissenschaftlichkeit zunächst nur das Kriterium der Erklärungskraft und muss sich in anderer Hinsicht (Nachvollziehbarkeit, Überprüfbarkeit, Falsifizierbarkeit, Voraussagekraft) noch bewähren.

Ein alltägliches Beispiel für Theoriebildung a posteriori sind die Wirtschafts- und Börsennachrichten: Nachdem eine beobachtete Wirkung eingetreten ist, werden mögliche Ursachen für diese Entwicklung diskutiert. Eine Vorhersage über den zu erwartenden Verlauf der Börsenkurse am nächsten Tag (oder in noch weiterer Zukunft) ist hingegen weitaus komplexer.

Gegensatz: a priori

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