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Wigbert

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt den Abt und Missionar Wigbert. Für den Bischof von Verden siehe Wigbert von Verden.

St. Wigbert (auch unter dem Namen Wippertus bekannt) (* um 670 in Wessex; † 747 in Fritzlar) war ein Missionarsgefährte von Bonifatius und erster Abt des Benediktinerklosters Fritzlar. (Wigbert bedeutet „Der im Kampfe Glänzende“. Dies setzt sich zusammen aus „Wig“ (von Wikinger, der Kämpfer) und „Bert“ (von glänzend, der Glorreiche).)


Wigbert war benediktinischer Mönch aus dem angelsächsischen Kloster Glastonbury und Schüler des Bonifatius. Im ausgehenden 7. Jahrhundert missionierte er mit Bonifatius in Friesland. Um 720 kam er in das hessisch-thüringische Missionsgebiet. Nachdem Bonifatius 723 die Donareiche bei Fritzlar in Nordhessen gefällt hatte, ließ er aus ihrem Holz eine Kapelle errichten und gründete ein Jahr später ein Benediktinerkloster an gleicher Stelle. Wigbert wurde von Bonifatius als erster Abt und Schulvorsteher eingesetzt. Seit etwa 737 war er auch Abt des Klosters Ohrdruf, wo er eine Schule für Glaubensboten in Thüringen errichtete. In beiden Klöstern war Wigbert Lehrer von Lullus und Sturmius, zwei herausragenden Missionaren und späteren Äbten und Bischöfen. Wigbert starb 747 in Fritzlar und wurde dort in der Basilika, die an Stelle von Bonifatius' hölzerner Kapelle erbaut worden war, beigesetzt. Dort befinden sich allerdings nur noch einige Reliquien, seit Lullus den Leichnam 780 nach Hersfeld umbetten ließ, wo Wigbert der Schutzheilige des Stifts und der Stadt wurde. Seine Gebeine sind seit einem Brand der Stiftskirche Hersfeld verschwunden.

Wigbert wird dargestellt mit Rebmesser (anders: Axt) und Traube. Dies wird im Zusammenhang mit einer Wundergeschichte berichtet. Danach fehlte eines Tages der nötige Messwein. Wigbert aber brachte eine frisch gepflückte Traube, presste ihren Saft mit den Händen in den Abendmahlskelch und hatte ausgegorenen Wein darin.

Gedenktag

Der katholische Gedenktag ist der 13. August und inzwischen auch der 23. Mai.

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