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Wieslauterbahn

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Stationen und Hochbauten
Bild:BSicon STR.svg Queichtalbahn von Landau in der Pfalz
Bild:BSicon BHF.svg 0,0 Hinterweidenthal Ost
Bild:BSicon ABZrf.svg Queichtalbahn nach Pirmasens
Bild:BSicon HST.svg 1,9 Hinterweidenthal-Ort
Bild:BSicon BHF.svg 7,8 Dahn Bf.
Bild:BSicon HST.svg 8,5 Dahn Süd
Bild:BSicon HST.svg 10,8 Busenberg-Schindhard
Bild:BSicon HST.svg 13,7 Bruchweiler
Bild:BSicon eABZlg.svg Wasgauwaldbahn nach Ludwigswinkel


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Bild:BSicon KBFe.svg 15,1 Bundenthal-Rumbach

Bei der Wieslauterbahn handelt es sich um eine eingleisige Nebenbahn, die von Hinterweidenthal Ost nach Bundenthal-Rumbach führt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1862 entstanden die ersten Pläne für den Bau einer Eisenbahnstrecke. Von Zweibrücken aus über Pirmasens, Dahn und Bergzabern sollte die Strecke bei Winden den Anschluss an das übrige Bahnnetz finden. 1873 wurden diese von der Direktion der Pfalzbahn in Ludwigshafen bestätigt. 1899 begann die konkrete Planung, die jedoch bald zeigte, dass die ersten Ideen zu teuer würden.

1904 wurde dann der Bau einer Bahnlinie von Hinterweidenthal nach Bundenthal in einem Gesetz genehmigt und am 1. Dezember 1911 fuhr der erste Eisenbahnzug der Bayerischen Staatseisenbahnen von Hinterweidenthal nach Bundenthal-Rumbach. An jedem Sonntag verkehrte von nun an der „Bundenthaler“ – ein Ausflugszug, der seit 1906 von Ludwigshafen bis nach Bundenthal-Rumbach fuhr.

1966 wurde die Strecke im Personenverkehr stillgelegt. Durch eigene Busse machte die Deutsche Bundesbahn dem Schienenverkehr Konkurrenz, erklärte den Betrieb im Wieslautertal für unrentabel und stellte ihn ein. Nur der „Bundenthaler“ durfte weiter verkehren. Aber 1976 im Mai fuhr auch der „Bundenthaler“ das letzte Mal ins Dahner Tal. Danach wurde die Strecke noch weiter von Sonderzügen befahren, der Güterverkehr endete 1995.

Reaktivierung

Seit dem 1. Juni 1997 findet auf der Wieslauterbahn wieder regelmäßiger Zugverkehr statt. An Sonn- und Feiertagen fährt der „Bundenthaler“ wieder ins Dahner Tal.

Aktuell ist die Wieslauterbahn wieder in Gefahr, da die Stadt Dahn die Bahntrasse für eine innerstädtische Entlastungsstraße nutzen möchte. Andererseits hat der zuständige Zweckverband Rheinland-Pfalz Süd die Strecke in die Ausschreibung des Streckenbündels Südpfalznetz eingebunden, das inzwischen vergeben wurde.

Bild:Jungfernsprung.jpg
Jungfernsprung in Dahn, im Vordergrund ist die Wieslauterbahn zu sehen

Betrieb

Streckenverlauf

Im Bahnhof Hinterweidenthal Ost zweigt die Strecke von der Queichtalbahn Landau/Pf.Pirmasens ab. Dieser wurde erst 1911 als Hinterweidenthal Bahnhof angelegt; vorher trug die Station Kaltenbach (Pfalz) den Namen Hinterweidenthal-Kaltenbach und heißt heute wieder Hinterweidenthal.

Sie verläuft entlang der Wieslauter bis ins etwa 15 Kilometer entfernte Bundenthal. Dort befindet sich der Endbahnhof Bundenthal-Rumbach. Dort bestand von 1921 bis 1930 Anschluss an die Kleinbahn nach Ludwigswinkel (‚Wasgauwaldbahn‘).

Fahrplan

Planmäßiger ÖPNV auf der Kursbuchstrecke 675.1 findet nur an Sonn- und Feiertagen statt. Das Angebot wurde schrittweise von zwei auf vier Zugpaare erhöht. Morgens fährt jeweils ein Zug von Neustadt an der Weinstraße über Landau und die Queichtalbahn nach Hinterweidenthal Ost. Dort wird der Zug geflügelt. Der vordere Zugteil fährt weiter auf der Queichtalbahn nach Pirmasens. Der hintere Triebwagen fährt nach Bundenthal-Rumbach, um den restlichen Tag zwischen Hinterweidenthal Ost und Bundenthal-Rumbach zu pendeln. Abends fährt der Triebwagen wieder zurück nach Neustadt an der Weinstraße.

Siehe auch

Weblinks

Persönliche Werkzeuge