Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Wiesentalbahn

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wiesentalbahn

<tr><td valign="top">Kursbuchstrecke:</td><td>735</td></tr><tr><td valign="top">Streckenlänge:</td><td>28,75 km</td></tr><tr><td valign="top">Spurweite:</td><td>1435 mm</td></tr><tr><td valign="top">Stromsystem:</td><td>15 kV 16,7 Hz ~</td></tr><tr><td valign="top">Maximale Neigung:</td><td> 11 </td></tr>

Basel–Zell im Wiesental
Bild:BSicon STR.svg Rheintalbahn von Mannheim
Bild:BSicon BHF.svg -1,59 Basel Badischer Bahnhof
Bild:BSicon ABZrf.svg Basler Verbindungsbahn nach Basel SBB
Bild:BSicon ABZrf.svg Hochrheinbahn nach Singen (Hohentwiel)
Bild:BSicon BHF.svg 2,92 Riehen
Bild:BSicon GRENZE.svg 4,31 Staatsgrenze CH – D
Bild:BSicon ABZrg.svg Gartenbahn von Weil am Rhein
Bild:BSicon HST.svg 5,02 Lörrach-Stetten
Bild:BSicon HST.svg (5,8) Lörrach-Schillerstraße
Bild:BSicon BHF.svg 6,51 Lörrach
Bild:BSicon BHF.svg 9,06 Haagen (Baden)
Bild:BSicon HST.svg 10,21 Brombach (b. Lörrach)
Bild:BSicon WBRÜCKE.svg Wiese Brombach 51 m
Bild:BSicon BHF.svg 13,75 Steinen
Bild:BSicon WBRÜCKE.svg Wiese Steinen 45 m
Bild:BSicon BHF.svg 16,85 Maulburg
Bild:BSicon eHST.svg (18,3) Schopfheim-West (geplant)


Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Wiesentalbahn, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Bild:BSicon BHF.svg 19,92 Schopfheim
Bild:BSicon eABZrf.svg Wehratalbahn nach Bad Säckingen


Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Wiesentalbahn, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Bild:BSicon HST.svg 21,93 Fahrnau
Bild:BSicon HST.svg 24,03 Hausen-Raitbach
Bild:BSicon HSTe.svg 27,16 Zell im Wiesental
Bild:BSicon leer.svg Todtnauerli nach Todtnau (abgebaut)

Die Wiesentalbahn (KBS 735) ist eine 27,2 km lange elektrifizierte Hauptbahn in Baden-Württemberg im Dreiländereck bei Basel. Sie führt entlang des Flusses Wiese vom Badischen Bahnhof in Basel – anfangs auf schweizerischem Gebiet – nach Zell im Wiesental.

Geschichte

Die Strecke, deren Nummer 4400 lautet, wurde als erste Privatbahn im Großherzogtum Baden von der Wiesenthalbahn-Gesellschaft gebaut und am 7. Juni 1862 bis Schopfheim in einer Länge von 20 km eröffnet. Die Fortsetzung talaufwärts als „Hintere Wiesenthalbahn“ besorgte am 5. Februar 1876 die Schopfheim-Zeller Eisenbahn-Gesellschaft.

Daran schloß sich ab 7. Juli 1889 die von dem Badischen Eisenbahn-Konsortium Herrmann Bachstein erbaute, später der Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft gehörende Schmalspurbahn Zell–Todtnau an, die auch als „Obere Wiesentalbahn“ bezeichnet wurde.

Weil das Deutsche Reich vom Großherzogtum Baden aus militärischen Gründen den Bau einer leistungsfähigen Eisenbahn von Weil am Rhein nach Säckingen verlangte, für die auch die vorhandene Strecke Lörrach–Schopfheim mitbenutzt werden sollte, erwarb der badische Staat die gesamte Strecke Basel–Zell und gliederte sie in seine Großherzoglich Badische Staatseisenbahnen ein. Diese hatten von Anfang an den Betrieb auf Kosten der Privatgesellschaften geführt. Der Eigentumsübergang erfolgte am 1. Januar 1889 bis Schopfheim und ein Jahr später bis Zell. Als eine der ersten Strecken in Deutschland wurde die Strecke 1913 gemeinsam mit der Wehratalbahn elektrifiziert; Grundlage war – neben der strategischen Bedeutung – die reichlich vorhandene Wasserkraft.

Heutige Bedeutung

Bild:Regio S-Bahn.jpg
„Flirt“ bei Lörrach

Heute gehört die Wiesentalbahn der Deutschen Bahn AG und wird seit dem 15. Juni 2003 von der SBB GmbH, der deutschen Personenverkehrstochter der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) betrieben. In den Jahren 2003 bis 2005 wurden massive Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt, mit Ausnahme eines Restgüterverkehrs und der Autozüge nach Lörrach wandelte sich der Charakter zunehmend zur reinen S-Bahn-Strecke ohne Güterverkehr. Der Personenverkehr auf der Wiesentalbahn ist seither als S6 im Netz der Regio S-Bahn Basel eingebunden.

Im Sommer 2004 wurde der Abschnitt Lörrach–Haagen zweigleisig ausgebaut, um die auf der Gartenbahn verkehrende S5 bis nach Steinen verlängern zu können. Die Modernisierung der Stationen umfasst jeweils die Erstellung eines 55 Zentimeter hohen Bahnsteigs (SBB-Standard), mit einer Mindestlänge von 150 Metern (zwei FLIRT-Züge). Ohne nennenswerten Güterverkehr wurden – analog zu Schopfheim – auch in Lörrach inzwischen als überflüssig erachtete Bahnanlagen weiter zurückgebaut (u. a. Gleis 5); erstellt wurde ein neues elektronisches Stellwerk (ESTW), das die gesamte Strecke der Wiesentalbahn und der Gartenbahn von Lörrach aus steuert. Die meisten Neuerungen wurden bis Ende 2004 abgeschlossen und dem Betrieb übergeben.

Mit dem Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2004 wurde die S5 von Lörrach bis nach Steinen verlängert und bietet mit der S6 tagsüber auf dem Abschnitt einen Viertelstundentakt. Zudem ging der neue Haltepunkt Lörrach-Schillerstraße in Betrieb.

Auf der Strecke werden seit Herbst 2005 Triebzüge des Typs Stadler FLIRT (Schweizer Baureihe RABe 521) eingesetzt, welche die als Übergangslösung für den Einsatz in Deutschland modifizierten NPZ-Garnituren RBDe 561 im März 2006 endgültig ablösten.

Die weiteren Ausbaupläne sehen im Laufe des Jahres 2007 die Inbetriebnahme des Haltepunkts Schopfheim West vor, die Haltepunkte Lörrach-Schwarzwaldstraße und Riehen-Niederholz sollen im Dezember 2007 folgen.

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Wiesentalbahn, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge