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Wiesbach (Schwarzbach)
Aus Kefk.
| Wiesbach | |
|---|---|
| Daten | |
| Lage | Rheinland-Pfalz |
| Länge | 17 km |
| Quelle | südöstlich von Martinshöhe |
| Mündung | In Zweibrücken in den Schwarzbach (Blies) |
| Mittelstädte | Zweibrücken |
Der Wiesbach ist ein – vom Dorstelbrunnen aus gerechnet - etwa 17 km langer Zufluss des Schwarzbach. Der Wiesbach entwässert mit seinen Nebenbächen den Westen der Sickinger Höhe.
Er entsteht aus mehreren Quellbächen, hauptsächlich aus dem Felsbach, der im Dorstelbrunnen entspringt und über die Pletschmühle in einem waldreichen Tal nach Süden fließt und dem westlich davon parallel verlaufenden Nepbach, der das streckenweise schluchtartige Lamachtal durchzieht. Diese Bäche vereinigen sich bei dem Ort Wiesbach zum gleichnamigen Bach, der weiter in südliche Richtung fließt. Auf der Strecke nach Winterbach ist das Wiesbachtal von vielen Weihern durchzogen und bietet ein idyllisches Bild. Am Weg liegen die Etzenbachermühle und die Stampermühle. Vor Winterbach, wo von links der gleichnamige Bach hinzukommt, biegt der Wiesbach nach Westen ab und durchfließt am Ortsteil Niederhausen vorbei ein stark in Verbuschung und Bruchbewaldung übergehendes Wiesental. Ab Oberauerbach heißt der Bach auch Auerbach, welche Bezeichnung nach der Landaufnahme von Tilemann Stella des Herzogtums Zweibrücken aus dem Jahr 1564 ursprünglich ein bei Reifenberg entspringender und über Battweiler nach Oberauerbach fließender und dort von links in den Wiesbach einmündender Bach trug, der heute Ohmbach genannt wird. Der Wiesbach wurde damals also offenbar als Nebenbach dieses Baches gesehen. Bei Niederauerbach mündet der Wiesbach in den Schwarzbach, nachdem er kurz zuvor noch von rechts den Heilbach aufgenommen hat.
Das obere Wiesbachtal zwischen Martinshöhe und Winterbach ist mit seinen Nebentälern von zahlreichen Wander- und Reitwegen durchzogen.
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