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Volkstheater (Wien)
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Das Volkstheater (ehemals "Deutsches Volkstheater") ist ein Schauspielhaus in Wien, erbaut 1889 von Hermann Helmer und Ferdinand Fellner. Es liegt im 7. Bezirk zu Beginn der Neustiftgasse in Nachbarschaft des Museumsquartiers und des Spittelbergs hinter dem Justizpalast und ist eines der größten Theater im deutschsprachigen Raum.
Geschichte
Das Volkstheater wurde 1889 vom Dichter Ludwig Anzengruber und dem Industriellen Felix Fischer durch den Verein des Deutschen Volkstheaters begründet. Es wurde zur Unterscheidung von den anderen Nationalitäten der Donaumonarchie „Deutsches Volkstheater" genannt und sollte ein bürgerliches Gegenstück zum kaiserlichen Hofburgtheater schaffen. Erster Präsident war der Stuhlfabrikant Franz Thonet. Das Gebäude wurde von der damals im mitteleuropäischen Theaterbau führenden Architektengemeinschaft Fellner & Helmer (Architekt: Ferdinand Fellner d. J.) im Stil des Historismus errichtet und ist der Schwesternbau des Hamburger Schauspielhauses. Das Volkstheater war der erste Theaterbau, der den Sicherheitsvorschriften, die nach dem Ringtheaterbrand 1881 in Wien erlassen worden waren, entsprach und ausschließlich elektrisch beleuchtet wurde. Deckengemälde von Eduard Veith im Zuschauerraum zeigen die Krönung der österreichischen Dichter Ferdinand Raimund, Johann Nepomuk Nestroy und Ludwig Anzengruber.
Den Intentionen der Gründer zufolge sollten neben dem Volksstück vor allem klassische und moderne Dramen einer breiten Bevölkerungsschicht nahe gebracht werden. Ein großer Zuschauerraum war neben erschwinglichen Preisen dafür Voraussetzung. Der Zuschauerraum ist einer der letzten im Originalzustand erhaltenen in Wien und war ehemals der größte des deutschen Sprachraums, sogar größer als das Burgtheater. Ursprünglich hatte das Theater 1900 Plätze, nach dem 2. Weltkrieg 1539 und heute 970 Plätze. Es ist damit die zweitgrößte Sprechbühne Wiens.
Am 14. September 1889 wurde das Theater mit Anzengrubers Schauspiel "Der Fleck auf der Ehr'" eröffnet. 1890 wurde das Bühnenhaus vergrößert, 1907 wurde das Gebäude um einen Anbau mit zusätzlichem Pausenfoyer und 1911 um Bühnennebenräume erweitert. Von 1938 bis 1945 wurde das Theater Teil des nationalsozialistischen Freizeitprogramms Kraft durch Freude der Deutschen Arbeitsfront und 1938/39 umgebaut, wobei der Skulpturenschmuck der Fassade entfernt wurde. 1944 wurden die Kuppel und die Foyers durch Bomben zerstört. 1945 wurde das Gebäude wiederhergestellt, wobei auf die Kuppel und das Fassadentympanon verzichtet wurde. Das Theater wurde in Volkstheater umbenannt und am 10. Mai 1945 wiedereröffnet. 1980/81 wurde die Kuppel wiedererrichtet und das Haus nach den Originalplänen generalsaniert.
Künstlerische Höhepunkte erlebte das Volkstheater in den 20er Jahren unter den Direktoren Beer und Bernau, die nicht nur einen aufregenden Spielplan boten, sondern auch die bedeutendsten Schauspieler, Regisseure und Bühnenbildner der Zeit ans Haus holten. In den 50er und 60er Jahren brachte Leon Epp die wichtigsten zeitgenössischen Stücke nach Wien, wagte die mutigsten Klassikerinterpretationen und der Regisseur und spätere Direktor Gustav Manker hob gleichzeitig die Raimund- und Nestroyinterpretation auf bis dahin ungeahnte Höhen. Anfang der 70er Jahre war das Volkstheater unter seiner Direktion bahnbrechend bei der Entdeckung der modernen österreichischen Dramenliteratur von Wolfgang Bauer bis Peter Turrini.
Das Volkstheater betreibt seit 1954 die Spielreihe „Volkstheater in den Außenbezirken“, im Zuge derer Produktionen des Volkstheaters durch die Bezirke Wiens touren und unterhält seit 2005 den „Hundsturm“, eine kleinere Theaterspielstätte. Dort werden experimentelle Theaterarbeiten präsentiert.
Das Volkstheater wird von einer Privatstiftung als GmbH geführt und wird von der Stadt Wien und der Republik Österreich gefördert.
Direktionen
Die Anfangsjahre (1889-1918)
Emmerich von Bukovics' Direktion (1889-1905) eröffnete mit Ludwig Anzengrubers "Fleck auf der Ehr" das Haus. Sein Spielplan umfasste alle bedeutenden Werke der Klassiker sowie zeitgenössische Autoren, besonders am Herzen lagen ihm die Pflege Anzengrubers und Henrik Ibsens. Er bildete ein Ensemble, das im Konversationsstück sogar dem Burgtheater ebenbürtig war: Alexander Girardi, Adele Sandrock, Helene Odilon, Rosa Retty, Ludwig Martinelli, Rudolf Tyrolt, Viktor Kutschera, Theodor und Adolf Weisse, Leopold Kramer, Willy Thaller.
Adolf Weisse (Direktion 1905-1916) wandte sein Hauptaugenmerk der zeitgenössischen Dramatik mit Gerhart Hauptmann, Maurice Maeterlinck, George Bernhard Shaw, Frank Wedekind, Arthur Schnitzler, Franz Molnar, Hermann Bahr, Franz Theodor Csokor, Karl Schönherr ("Glaube und Heimat") zu und baute mit Schauspielern wie Max Pallenberg, Josefine Glöckner, Anton Edthofer, Hans Homma, Ida Wüst, Jakob Feldhammer und Wilhelm Klitsch auch den klassischen Teil des Spielplans weiter aus. Von Johann Nestroy wurden sechs Stücke neu inszeniert, von Ferdinand Raimund jedoch keines.
Karl Wallner gelangen in der Direktion 1916-1918 trotz der durch den ersten Weltkrieg bedingten Probleme mit Schauspielern wie Raoul Aslan, Fritz Kortner, Karl Forest, Josef Dannegger und Traute Carlsen eine Reihe exzellenter Aufführungen wie Otto Ludwigs "Erbförster", Richard Dehmels "Die Menschenfreunde", Anton Wildgans' "Liebe" und "Kollege Crampton" und "Gabriel Schillings Flucht" von Gerhart Hauptmann.
Alfred Bernau (1918-1924)
Alfred Bernau war bereits ab 1916 Direktor der Wiener Kammerspiele, ab 1918 dann Direktor des Deutschen Volkstheaters. Er setzte sich für Naturalismus, Neuromantik und Expressionismus ein. Großes Geschick zeigte Bernau bei der Entdeckung wichtiger Gegenwartsstücke, wobei ihm die Lockerung der Zensur zugute kam. Schnitzlers "Professor Bernhardi" wurde 1918 erstmals dem Wiener Publikum präsentiert, Bernau selbst spielte die Titelrolle, 1919 folgte Felix Saltens "Der Gemeine". Besonderes Engagement zeigte Bernau für Dramen von G. B. Shaw, Ibsen ("Peer Gynt" und "Die Kronprätendenten" mit einer Spieldauer von 6 Stunden) und Strindberg, dessen "Rausch" 1918 mir Raoul Aslan zur Aufführung kam. Zahlreiche Stücke spiegelten eine pazifistische Geisteshaltung wieder, so Hasenclevers "Antigone", Rollands "Die Zeit wird kommen" und Hans Kaltnekers Mysterium "Die Opferung". Karl Schönherrs Abtreibungsdrama "Es" gelangte mit Anton Edthofer und Lucie Höflich zur Uraufführung. Veritable Theaterskandale erzeugten Hermann Bahrs "Die Stimme" (1918), Hans Müllers Dirnendrama "Die Flamme" mit Ida Roland und vor allem Arthur Schnitzlers "Reigen" in den dem Volkstheater angeschlossenen Kammerspielen am 1. Februar 1921. Dem Ensemble gehörten Namen wie Josef Schildkraut, Oscar Sima, Hans Jaray, Lotte Medelsky, Wilhelm Klitsch, Hans Moser und Leopold Kramer an. Zu den umjubelten Gästen zählte vor allem Alexander Moissi in Tolstois "Der lebende Leichnam" (1922) und Grillparzers "Die Jüdin von Toledo" (1923) sowie Tilla Durieux. Wichtiger Partner Bernaus war der Bühnenbildner Oskar Strnad, der das Haus auch mit einer Drehbühne ausstattete. In Inszenierungen mit expressionistischer Massenchoreographie und in zahlreichen Klassikerinszenierungen, deren Höhepunkte Goethes "Faust I" und "Stella" sowie 1921 Büchners "Dantons Tod"waren, konnten die beiden aber nicht immer Publikum und Kritik überzeugen. Im Zuge kulturpolitischer Interessen zeigte Max Reinhardt 1922 "Schöne Frauen" mit Hermann Thimig und Luise Rainer sowie "Die Namenlosen" mit Helene Thimig, bevor er 1924 das Theater in der Josefstadt eröffnete. Im Zuge der Inflation geriet das Volkstheater in finanzielle Nöte, Direktor Bernau wurde unbedankt entlassen.
Rudolf Beer (1924-1932)
Unter Rudolf Beer war das Volkstheater mit dem Raimund-Theater fusioniert, der Spielplan war stark an den Berliner Bühnen orientiert. Wichtigster Regisseur war Karlheinz Martin mit progressiven Inszenierungen wie Wedekinds "Franziska" mit Tilla Durieux, bevor er 1929 Leiter der Volksbühne in Berlin wurde, Beer lud viele Ensembles zu Gastspielen ein, darunter das Moskauer Kammertheater unter Alexander Tairoff oder Stars mit eigenen Ensembles wie Fritz Kortner oder Paul Wegener. Beer war ein Förderer der modernen Literatur, besonders von Luigi Pirandello, von dem 1926 "Heinrich IV." mit Alexander Moissi gezeigt wurde. Moissi spielte auch in der Schnitzler-Uraufführung "Im Spiel der Sommerlüfte" (1929, mit Luise Ullrich) und den "Hamlet im Frack" in einer zeitgenössische Shakespeare-Deutung, einem der seltenen Klassiker in der Direktion Beer. Moissi bot 1929 sogar seinen legendäre "Jedermann", den er bei den Salzburger Festspielen unter Max Reinhardt gespielt hatte. Dramaturg am Haus war der Autor Franz Theodor Csokor. Eine Elevenschule legte ab 1931 Augenmerk auf junge Talente, darunter Karl Paryla und Paula Wessely, die dem Ensemble einige Jahre angehörte (Wendla in Wedekinds "Frühlings Erwachen", 1928). Triumphe feierte Ferdinand Bruckners Historiendrama "Elisabeth von England" auf einer Simultanbühne. Einer der größten Kassenerfolge war das Kriminalstück "Der Fall Mary Dugan" in der Inszenierung von Heinz Hilpert, mit dem Publikumsliebling Hansi Niese. Wenig Erfolg war dem Volksstück beschieden, das trotz eines Autoren-Wettbewerbs 1927 beim Publikum nicht ankam. 1925 spielte Max Pallenberg Molnars "Liliom", 1931 den "braven Soldaten Schwejk". Karlheinz Martin brachte 1930 Hans Albers als "Liliom" in seiner Berliner Fassung. Eine Sensation war das Auftreten Emil Jannings in Gerhart Hauptmanns "Der Biberpelz" (1930) und "Fuhrmann Henschel" (1931). Beers forciertes Gastspieltheater mit Berliner Stars wie Fritzi Massary, Asta Nielsen, Elisabeth Bergner, Adele Sandrock, Curt Goetz, Heinz Rühmann, Conrad Veidt führten zu Anfeindungen und mündeten 1932 in seinen Rücktritt. 1938 beging er nach dem Anschluss Österreichs Selbstmord.
Rolf Jahn (1932-1938)
Rolf Jahn setzte sich auf Empfehlung seines Vorgängers 1932 gegen Otto Preminger und Otto Falckenberg als Direktor durch und investierte eigenes Vermögen in das Theater. Sein Spielplan war von unpolitischem Amüsement und leichter Unterhaltung geprägt. Auf die Herausforderung des konkurrenzierenden Kinos reagierte er mit Lustspielen und musikalischen Revuen. Ralph Benatzkys Operetten "Das kleine Cafe" und "Bezauberndes Fräulein" erzielten die höchsten Aufführungs- und Besucherzahlen. Das Alt-Wiener Volkstheater verkam zu "Heurigenabenden" (O.M. Fontana) und lebte nur vereinzelt in Darstellern wie Hans Moser, Karl Skraup oder Gisela Werbezirk weiter. Ausnahmen bildeten 1932 die Eröffnungspremiere "Die Weiber von Zoinsdorf" von Rose Meller, in der Regie des Dramatikers Franz Theodor Csokor und Frantisek Langers "Engel unter uns" (1933) in der Regie von Karlheinz Martin. Zum 70. Geburtstag von Gerhart Hauptmann wurde 1932 "Vor Sonnenuntergang" mit Emil Jannings gegeben, zum 75. Geburtstag "Die Ratten". Hauptmann war bei den Vorstellungen anwesend. Mit G.B.Shaw, John Galsworthy, Oscar Wilde und Eugene O'Neill stand auch vermehrt angelsächsische Literatur auf dem Spielplan, Klassiker jedoch fast gar nicht. Zum Ensemble zählten Vilma Degischer, Tilla Durieux, Käthe Dorsch, Hansi Niese, Jane Tilden, Christl Mardayn und Hans Jaray, bedeutende Gäste waren Albert Bassermann und Max Pallenberg. Das Mammutdrama "Lueger, der grosse Österreicher" von Hans Naderer wurde 1934 als Ausdruck des austrofaschistischen Regimes aufgeführt und auf Wunsch von Bundeskanzler Kurt Schuschnigg und Kardinal Innitzer in einer groß angelegten Werbekampagne propagiert. Der spätere Hollywoodregisseur Otto Preminger führte bei leichter Kost wie Duschinskys "Kaiser Franz Joseph I." Regie (1933). Berühmt wurde ein Bühnenbild Oskar Strnads zur Maria Theresien-Revue "Der junge Baron Neuhaus" (1933). Der Schriftsteller Jura Soyfer schrieb im Februar 1937 über die Wiener Theatersituation: "Ein künftiger Theaterhistoriker wird diese Epoche mit ein paar bedauernden Worten abfertigen müssen." Da Rolf Jahn jüdischer Abstammung war, wurde ihm die Direktion nach dem Anschluss Österreichs 1938 entzogen.
Walter Bruno Iltz (1938-1944)
In der Zeit des Nationalsozialismus nach dem Anschluss Österreichs wurde das Volkstheater Teil des NS-Freizeitprogramms Kraft durch Freude. Der Spielplan bewegte sich zwischen Linientreue und "stillem Protest" und bestand aus österreichischem Genre, Klassik und Tendenzstücken. Erst in den letzten beiden Jahren waren Aufführungen wie George Bernard Shaws "Die heilige Johanna" (1943) und Ferdinand Raimunds "Der Diamant des Geisterkönigs" (1944) möglich, die einen erkennbaren theatralischen Widerstand formulierten. Das Bühnenbild Gustav Mankers persiflierte für das "Land der Wahrheit" in Raimunds Zaubermärchen die monumentale NS-Ästhetik und paraphrasierte das Symbol des KdF-Rades und den deutschen Reichsadler, die Kostüme waren Anlehnungen an BDM und Hitler-Jugend. Am Ende der Szene wurde unter Applaus des Publikums für eine Ballonfahrt der Satz "Die Zukunft liegt in der Luft!" hinzugefügt. Im Engagement standen große Namen wie O. W. Fischer, Curd Jürgens, Paul Hubschmid, Gert Fröbe, Karl Skraup, Judith Holzmeister, Inge Konradi und Annie Rosar. Die Schauspielerin Dorothea Neff versteckte jahrelang ihre jüdische Freundin in ihrer Wohnung und wurde dafür nach dem Krieg vom Yad Vashem ausgezeichnet. Ensemblemitglieder und dem Theater nahestehende Personen, die dem Nazi-Regime weichen und emigrieren mussten, waren u.a. Albert Bassermann, Franz Theodor Csokor, Lily Darvas, Tilla Durieux, Adrienne Gessner, Oskar Homolka, Hans Jaray, Oskar Karlweis, Leopoldine Konstantin, Fritz Kortner, Karl Paryla, Heinrich Schnitzler.
Rolf Jahn (1945)
Am 10. Mai 1945 wurde das das stark in Mitleidenschaft gezogene Volkstheater in Eigeninitiative des Ensembles mit einem Publikumserfolg der letzten Spielzeit, "Katakomben" von Max Frey, wiedereröffnet. Erste offizielle Premiere war am 7. Juni 1945 mit einer Reprise von 1936, "Die unentschuldigte Stunde" von Stefan Bekeffi. Jahn, der das Therater schon vor dem Krieg geleitet hatte, wurde vom Kulturstadtrat Viktor Matejka nur monatlich im Amt bestätigt, da die Besitzrechte nicht geklärt waren. Alle Vorstellungen waren ausverkauft und fanden Nachmittags statt, da weder Beleuchtung noch Verkehrsmittel funktionierten und auf den Straßen das Standrecht herrschte. Es folgte Grillparzers "Des Meeres und der Liebe Wellen" und als abschließender Höhepunkt der kurzen Ära Jahn Karl Kraus' "Die letzte Nacht", dem Epilog von "Die letzten Tage der Menschheit" in der Regie von Günther Haenel.
Günther Haenel (1945-1948)
Ab Juli 1945 leitete Günther Haenel das Volkstheater, der dem Haus schon zuvor als Regisseur angehört hatte. Mit einem "Direktionsrat" band er Mitglieder des Hauses in Entscheidungen ein und nahm so das "Mitbestimmungstheater" vorweg. Haenel führte das Haus als unbequemes und engagiertes Zeittheater, bei der Uraufführung von Julius Hays "Haben" kam es 1945 zum ersten Theaterskandal der zweiten Republik und einer Saalschlacht. Auch die Ausstellung des Surrealisten Edgar Jéné in den Wandelgängen zeigte, wie stark das Publikum teilweise noch in den Kategorien des Dritten Reichs dachte. Die vernachlässigte russische Dramatik wurde mit Dramen von Ostrowski, Turgenjew und mit Anatoli Lunatscharskis "Der befreite Don Quixote" mit Max Paulsen wiederbelebt, was Haenel den Vorwurf eines kommunistischen Tendenz-Spielplans eintrug. Albert Bassermann kehrte 1946 mit "Der Himmel wartet" ans Haus zurück und spielte in der Folge auch Ibsens "Baumeister Solness" und "Gespenster". Das antifaschistische amerikanische Erfolgsstück "Vor der Entscheidung" wurde in der Regie Haenels mit Attila Hörbiger, der heimgekehrten Adrienne Gessner und Siegfried Breuer aufgeführt. Oskar Werner hatte sein Volkstheater-Debüt in Eugene O'Neills "Ah, Wilderness!". Ernst Deutsch war 1948 in "Der Helfer Gottes" wieder zu sehen. Jean Anouilh wurde ebenso wie J. B. Priestley dem Wiener Publikum vorgestellt. Für die Alt-Wiener Volkskomödie von Nestroy und Raimund gelang es Gustav Manker, mit Schauspielern wie Karl Paryla, Inge Konradi, Karl Skraup, Theodor Grieg und Hans Putz für dieses Genre einen neuen Inszenierungsstil zu entwickeln. Da Haenel als Pächter mit seinem Privatvermögen haftete, sah er sich auch gezwungen, zahlreiche Komödien und "leichte Kost" auf den Spielplan zu setzen, die mit Publikumslieblingen wie Annie Rosar, Christl Mardayn oder Curt Goetz ("Das Haus von Montevideo") große Erfolge wurden. Aufgrund der ungeklärten Pachtverhältnisse trat Haenel 1948 zurück und gründete das als Sozietät geführte "Neue Theater in der Scala".
Paul Barnay (1948-1952)
1948 erwarb der österreichische Gewerkschaftsbund (als Rechtsnachfolger der Deutschen Arbeitsfront) die Aktienmehrheit des Volkstheater-Vereins, das Volkstheater wurde in eine Ges.m.b.H. umgewandelt, künstlerischer Leiter wurde Paul Barnay, der das Haus in einer Zeit großer finanzieller Schwierigkeiten übernahm. Mit der Gründung der Volksbühne-Organisation "Volkstheater-Gemeinde", die bald 15.000 Mitglieder zählte, versuchte er, die Krise zu meistern. Dramaturg und Regisseur wurde Joseph Glücksmann, der in der Emigration in den USA als Filmregisseur tätig gewesen war, Gustav Manker setzte seine Arbeit als Regisseur der österreichischen Klassik und zeitgenössischer Autoren fort. Mit Volksschauspielern wie Paul Hörbiger, Karl Skraup, Hans Putz und Inge Konradi schuf er Publikumsrenner wie Raimunds "Der Bauer als Millionär" (1948), "Der Verschwender" (1949) und Nestroys "Der Talisman". Zu einem Theaterskandal geriet die österreichische Erstaufführung von Horvaths "Geschichten aus dem Wienerwald", der man "Blasphemie aufs Wienertum" vorwarf. Barnay war ein Theaterprinzipal alten Stils, weitere Auseinandersetzungen mit der Moderne fanden unter seiner Direktion nur selten statt (Camus: "Die Gerechten", 1951), Lustspiele, Komödien und Volksstücke beherrschten den Spielplan. Publikumslieblinge der Vorkriegszeit wie Hans Jaray (als Kronprinz Rudolf) oder Hans Olden konnten wieder auftreten, Nachwuchstalente wie Hilde Sochor und Martha Wallner wurden neu engagiert. Großen Erfolg hatten Inge Konradi 1950/51 als G.B. Shaws "Die heilige Johanna" und Annie Rosar in "Stadtpark".
Leon Epp (1952-1968)
Die Direktion Leon Epps war eine Zeit, in der Ernst Lothar zufolge das Volkstheater als das "tapferste Theater von Wien" galt. Auf dem Spielplan standen viele Stücke von Gegenwartsdramatikern wie Albert Camus, Friedrich Dürrenmatt, Sean O'Casey, Jean Cocteau, Thornton Wilder, Tennessee Williams, William Faulkner, Jean Anouilh, John Osborne, Heinar Kipphardt. Manche dieser österreichischen Erstaufführungen sorgten für großes Aufsehen, so etwa die Inszenierung von Jean-Paul Sartres "Die schmutzigen Hände" (1954/55), die der Autor selbst mit einer Reise nach Wien zu verhindern suchte, weil es seiner Meinung nach durch die Zeitläufe überholt war. In der Spielzeit 1962/63 wagte sich das Volkstheater mit "Mutter Courage und ihre Kinder" an ein Stück von Bertolt Brecht, nachdem der weltweit gefeierte Bühnenautor über viele Jahre hinweg in Österreich vor dem Hintergrund des Kalten Krieges unter Federführung von Hans Weigel und Friedrich Torberg boykottiert worden war. Die Presse sprach von der "Blockadebrecher"-Premiere am 23. Februar 1963 mit Dorothea Neff und unter der Regie von Gustav Manker, der in der Folge auch "Der kaukasische Kreidekreis" inszenierte. In der nächsten Spielzeit sorgte "Der Stellvertreter" von Rolf Hochhuth in österreichischer Erstaufführung sogar für Handgreiflichkeiten im Parkett. Der Theaterdirektor Epp unterbrach die Premiere, um selbst auf die Bühne zu steigen und zu verkünden: "Jeder, der dieser Aufführung beiwohnt, möge sich doch fragen, ob er nicht an den hier geschilderten Dingen irgendwie mitschuldig gewesen ist". 1961 gab es für Jean Genets „Der Balkon“ den ersten Preis beim Festival Theatre des Nations in Paris, 1963 spielte man erstmals Genets „Die Wände“, beide Male in der Ausstattung des Malers Hubert Aratym. Ein Wedekind-Zyklus gehörte ebenso zum Programm wie Klassiker von Shakespeare bis Goethe und Schiller. Seltene Gastauftritte boten hier Käthe Dorsch als "Elisabeth von England", Marianne Hoppe in Strindbergs "Traumspiel" und Hilde Krahl als Lady Macbeth und Libussa. Besondere Pflege ließ Epp dem österreichischen Volksstück von Ludwig Anzengruber, Johann Nestroy und Ferdinand Raimund angedeihen, für die er mit Karl Skraup, Hans Putz, Hugo Gottschlich, Fritz Muliar, Walter Kohut, Kurt Sowinetz und Hilde Sochor ein erstklassiges Ensemble hatte und die allesamt von Gustav Manker inszeniert wurden, der neben Epp der entscheidende Regisseur des Hauses, Chefbühnenbildner und die ideale Ergänzung zu Epp war. Besonder Schillers "Die Räuber" (1959) waren auf einer zweigeteilten Simultanbühne in Regie und Bühnenbild von Manker bahnbrechend. Auch die österreichische Moderne von Schnitzler bis Horvath, Ferdinand Bruckner und Molnár und die Uraufführung von Helmut Qualtingers "Die Hinrichtung" (1965) lagen in Mankers Händen. Qualtinger trat auch als Schauspieler in Erscheinung, so in Nestroys "Eine Wohnung zu vermieten" (1962), als Zauberkönig in Horvaths "G'schichten aus dem Wienerwald" (1968) und in Dostojewskis "Schuld und Sühne" (1969). Junge Entdeckungen waren Nicole Heesters als "Gigi" (1953), Elisabeth Orth (1958) und Elfriede Irrall, die 1961 als "Lulu" triumphierte. Epp begründete 1954 gemeinsam mit der Kammer für Arbeiter und Angestellte die Spielreihe "Volkstheater in den Außenbezirken", im Zuge derer Produktionen des Volkstheaters durch die Bezirke Wiens tourten, um "Kultur ins Volk" zu bringen.
Gustav Manker (1969-1979)
Gustav Manker übernahm nach dem Unfalltod von Leon Epp 1968 dessen Geschäfte und war sein logischer Nachfolger, da er dem Haus bereits seit 1938 angehörte, zuerst als Bühnenbildner, dann als Regisseur, Ausstattungs- und Oberspielleiter. Zu den Marksteinen der Direktion Gustav Manker gehörte vor allem die Entdeckung junger österreichischer Dramatiker. 1969 hatte innerhalb der Reihe 'Konfrontationen' Wolfgang Bauers "Change" Premiere, die spektakuläre Inszenierung wurde zum Berliner Theatertreffen 1970 eingeladen. Im Februar 1971 wurde das Erstlingswerk "Rozznjogd" des damals 26jährigen Peter Turrini uraufgeführt und begründete eine der großen Theaterkarrieren eines österreichischen Schriftstellers. Turrini blieb dem Volkstheater verbunden, 1972 folgte die Uraufführung von "Sauschlachten", 1975 die Goldoni-Adaption "Die Wirtin". Weitere junge Autoren waren Gerhard Roth, Wilhelm Pevny, Herwig Seeböck, Wilhelm Pellert und Helmut Zenker. Manker legte generell großes Augenmerk auf die Pflege österreichischer Literatur, von Raimund bis Anzengruber, von Schnitzler bis Horvath, Csokor, Karl Schönherr, Lernet-Holenia, Wildgans, Herzmanovsky-Orlando, Ferdinand Bruckner und Hermann Bahr, dessen Stücke "Das Konzert" und "Wienerinnen" zu Publikumsrennern wurden. 1971 kam es sogar zur Uraufführung eines nachgelassenen Stückes von Arthur Schnitzler, "Zug der Schatten", nachdem schon ein Zyklus dessen frühe Werke "Freiwild", "Das Märchen" und "Anatol" vorgestellt hatte. Neben der Erstaufführung der "Hochzeit" von Elias Canetti (1970), bei der das Theater nach Drohungen von Rechtsradikalen durch die Polizei geschützt werden musste und die Erstaufführung von Ionescos "Welch gigantischer Schwindel (1975) in der Regie von Karlheinz Stroux setzten die aktuellen Dramen von Rolf Hochhuth sowie Dieter Fortes "Martin Luther & Thomas Münzer", "Hölderlin" von Peter Weiss (1973) und Witold Gombrowiczs "Operette" wichtige Akzente. Mankers ambitionierte Klassikerpflege umfasste Grillparzer ebenso wie Büchner und Shakespeare (1970 kam es zur umjubelten Erstaufführung von Shakespeares „Hamlet 1603“ mit Michael Heltau) und gipfelte in Richard Beer-Hofmanns Einrichtung von Goethes Faust I und II an einem Abend. Helmut Qualtinger trat in der Direktion Manker des öfteren auf, so 1970 in "Der Talisman" von Johann Nestroy, 1971 als Dorfrichter Adam in "Der zerbrochne Krug" von Kleist und in Wolfgang Bauers "Sylvester oder das Massaker im Hotel Sacher" (1971). Legendär waren Mankers jährliche Nestroy-Inszenierungen, die neben den viel gespielten Stücken auch Unbekanntes ausgruben und mit einem eingespielten "Nestroy-Ensemble" (Heinz Petters, Herbert Probst, Rudolf Strobl, Walter Langer, Hilde Sochor, Dolores Schmidinger, Brigitte Swoboda) in einem speziellen Nestroy-Stil ("Nestroy pur") zu Publikumshits wurden: "Der Talisman" (1971), "Heimliches Geld, heimliche Liebe" (1972), "Das Gewürzkrämerkleeblatt" (1972), "Gegen Torheit gibt es kein Mittel" (1973), "Umsonst" (1974), "Einen Jux will er sich machen" (1976), "Lumpazivagabundus" (1977), "Höllenangst" (1977), "Frühere Verhältnisse" und "Die schlimmen Buben In der Schule" (1978).
Paul Blaha (1979-1987)
Paul Blaha war ein ehemaliger Theaterkritiker als er 1979 den Posten des Direktors von Gustav Manker übernahm. Einen ersten Erfolg bescherte ihm "Der Bockerer" von Ulrich Becher und Peter Preses mit Karl Merkatz, der später auch verfilmt wurde. Die Uraufführung von Peter Turrinis "Die Bürger" (Spielzeit 1981/82) schaffte es mit einer mehrseitigen Reportage in das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", der feststellte, "lang schon hat ein Stück, noch ehe es ans Rampenlicht kam, nicht soviel parteipolitisches Gackern und kulturkämpferisches Krähen ausgelöst". (25. Januar 1982). Während der aufwändigen Restaurierung 1980/81 wurde die ursprüngliche Dachkuppel rekonstruiert, der Spielbetrieb wurde in andere Spielstätten ausgelagert. In der Direktionszeit Blahas wurde eine Schauspielschule gegründet, die dem Theater angeschlossen war. 1981 wurde das Volkstheater-Studio (bis 1987) als kleine Bühne für Gegenwartsdramatik gegründet,
Emmy Werner (1988-2005)
Mit Emmy Werner trat 1988 erstmals eine Frau den Posten einer Direktorin an einem großen Wiener Theater an. Aus den Aufführungen ihrer Direktionszeit sind die Erfolgsstücke "Weiningers Nacht" von Joshua Sobol in der Inszenierung von Paulus Manker (1988/89) und Elfriede Jelineks "Krankheit oder Moderne Frauen" aus der Spielzeit 1989/90 hervorzuheben sowie die Uraufführungen der Stücke "Gegenwart der Erinnerung" (1994/95) und "Insektarium" (1998/99) von Gert Jonke sowie von Felix Mitterers Drama "In der Löwengrube" (1997/98). Die Erstaufführung von "Ergo" (1996/97) des gebürtigen Wieners und 1938 nach England emigrierten Schriftstellers Jakov Lind ziegte Lind erstmals überhaupt in seiner Geburtsstadt Wien. Großer Erfolg war 1996 Terrence McNallys "Meisterklasse" mit Andrea Eckert als Maria Callas beschieden, das seit zehn Jahren auf dem Spielplan steht. Mit "Am Plafond" und in der "Spielbar" wurden kleine experimentelle Spielstätten geschaffen.
Michael Schottenberg (seit 2005)
Im Herbst 2005 übernahm Michael Schottenberg die Direktion. Im „Hundsturm“, eine kleinere Theaterspielstätte werden experimentelle Theaterarbeiten präsentiert (u.a. von Wojtek Klemm, Dejan Dukovski, monochrom (Gruppe))
Ur- und Erstaufführungen
(Auswahl)
- Arthur Schnitzler: Komtesse Mizzi oder Der Familientag (5. Januar 1909)
- Arthur Schnitzler: Anatol (3. Dezember 1910, zeitgleich am Lessingtheater Berlin)
- 26. September 1969 Change, Wolfgang Bauer, R: B, Fischerauer, UA
- 24. Oktober 1969 Die fünfte Kolonne, Ernest Hemingway, R: R. Kautek, DEA
- 20. Dezember 1969 Margarete in Aix, Peter Hacks, R: G. Manker, ÖEA
- 23. Januar 1970 Davor, Günter Grass, R: E. Margo, ÖEA
- 20. Februar 1970 Hamlet 1603, W. Shakespeare, R: G. Manker, ÖEA
- 25. April 1970 Ein Patriot für mich - Der Fall Redi, John Osborne, R: R. Kautek, ÖEA
- 12. Dezember 1970 Guerillas, Rolf Hochhuth, R: G. Manker, ÖEA
- 27. Januar 1971 Rozznjogd, Peter Turrini, R: B. Fischerauer, UA
- 27. Januar 1971 Sprintorgasmik, Wilhelm Pevny, R: G. Fritsch, DEA
- 24. September 1971 Silvester oder Das Massaker im Hotel Sacher, Wolfgang Bauer, R: B. Fischerauer, UA
- 19. Dezember 1971 Zug der Schatten Arthur Schnitzler, R: G. Manker, UA
- 18. Februar 1972 Martin Luther & Thomas Münzer oder Die Einführung der Buchhaltung, Dieter Forte, R: V. Hudecek, ÖEA
- 28. Oktober 1972 Die Hebamme Rolf Hochhuth, R: G. Manker, ÖEA
- 25. März 1973 Hölderlin Peter Weiss, R: R. Kautek, ÖEA
- 28. September 1973 Ich betone, daß ich nicht das geringste an der Regierung auszusetzen habe Harald Sommer, R: H. Sommer, UA
- 09. November 1973 Agnes Pollinger Ödön von Horvath, R: V. Hudecek, UA
- 05. Januar 1974 Jagdszenen aus Niederbayern Martin Sperr, R: R. Kautek, ÖEA
- 25. Januar 1974 Jesus von Ottakring H. Korherrl; Wilhelm Pellert; R: R. Kautek, UA
- 08. November 1974 Welch gigantischer Schwindel E. Ionesco; R: K-H. Stroux, ÖEA
- 07. November 1975 Die Wirtin Peter Turrini & Carlo Goldoni; R: R. Jusits. ÖEA
- 20. Dezember 1975 Der Rattenfänger, Carl Zuckmayer; R: V. Hudecek, ÖEA
- 23. Januar 1976 Wahnsinnig glücklich, Helmut Zenker; R: R. Jusits, UA
- 05. Dezember 1976 Der Stamm Marieluise Fleißer; R: R. Jusits, ÖEA
- 23. April 1977 Leda, Miroslav Krleža; R: F. Zecha, DEA
- 27. Oktober 1978 Die Wanze, W. Majakowski; R: G. Manker, ÖEA
- 21. April 1978 Die Wiesenbraut, Ödön von Horvath; R: T. Krischka, UA
- 27. Januar 1982 Die Bürger Peter Turrini
Nestroy-Theaterpreis
Das Wiener Volkstheater ist mit seinen Produktionen seit 2000 eines der erfolgreichsten Theater beim Nestroy-Theaterpreis. 2001, 2002 und 2005 war es außerdem Gastgeber der Nestroy-Verleihungsgala.
| Nestroy-Theaterpreis | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 |
| Nominierungen/Siege | 4/1 | 0 | 3/2 | 2/0 | 1/1 | 1/1 | 1/1 |
Literatur
- 100 Jahre Volkstheater. Theater. Zeit. Geschichte. Jugend und Volk, Wien-München 1989 ISBN 3-224-10713-8
- Oskar Maurus Fontana: Volkstheater Wien (Deutsches Volkstheater). Weg und Entwicklung (1889-1964). Wien, Bergland Vlg, 1964
- 60 Jahre Volkstheater. Festschrift. Herausgegeben von der Vokstheater GmbH, Wien 1949
- Karl Glossy: Vierzig Jahre Deutsches Volkstheater. Ein Beitrag zur deutschen Theatergeschichte. Wien 1929
- Joseph Glücksmann: Almanach Des Deutschen Volkstheaters für 1920. Leipzig E. P. Tal & Co Verlag, 1920
- Elisabeth Epp: Glück auf einer Insel. Leon Epp - Leben und Arbeit. Wien, Braumüller, 1974
- Andrea Huemer (Hg.): Gustav Manker. Begleitheft zur Gedächtnisausstellung 1998. Eigenverlag Volkstheater, Wien 1998
Weblinks
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- www.volkstheater.at - Offizielle Internetpräsenz
- Das Volkstheater auf Postkarten Historische Ansichten
- http://www.wienbibliothek.at/hs1/!LISTHS!volkstheater.pdf Archiv 1928-1983
- http://www.wienbibliothek.at/hs1/!LISTHS!volkstheater_1185.pdf Archiv 1945-1952
- http://www.wienbibliothek.at/hs1/!LISTHS!volkstheater_1344.pdf Archiv 1952-1999
- http://inszenierung.at/volkstheater Direktion Emmy Werner 1988-2005
- http://vt-archiv.yumyum.at/editorial/Volkstheater Spielplan 1988-2005
Koordinaten: 48° 12′ 18,51″ N, 16° 21′ 23,76″ O
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