Wiener Schule der Pastoraltheologie
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Die Wiener Schule der Pastoraltheologie war eine theologische Richtung des 14. und 15. Jahrhunderts.
Zu ihr werden Heinrich von Langenstein (1325–1397) und Gelehrte in seiner Nachfolge gerechnet. Heinrichs Schüler Nikolaus von Dinkelsbühl ist Vertreter einer zweiten Gelehrtengeneration. Sein Schüler Thomas Ebendorfer, genannt Thomas von Haselbach, gilt als der wohl bedeutendste Vertreter der dritten Generation der Wiener Schule der Pastoraltheologie, zu der auch weitere Schüler Nikolaus’ gezählt werden, u. a. Thomas Peuntner, Nikolaus Kämpf, Seyfried Fasser und Johannes von Dinkelsbühl (Johannes Widemann).
Forschung
An der Universität Augsburg wurde von 1995–2000 unter Prof. Werner Williams das DFG-Projekt Schrifttum der Wiener Schule bearbeitet. Das erste Teilprojekt widmete sich speziell den Predigtzyklen des Nikolaus von Dinkelsbühl, eines der wichtigsten Vertreter der Wiener Schule, das zweite wird umfassend die Autoren und Werke der Wiener Schule untersuchen. Von 2000-2004 wurde das Projekt zusammen mit Johannes Janota und Bernd Hamm fortgeführt und erweitert zum Projekt Volkssprachliche Frömmigkeitstheologie.
