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Wiener Kathreintanz

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Der Wiener Kathreintanz ist im Bereich des Österreichischen Volkstanzes die bedeutendste Volkstanzveranstaltung und bildet am letzten Samstag vor dem ersten Advent-Sonntag den Abschluss der im Sinne der Volkskultur „traditionellen“ Tanzsaison. In der Überlieferung war der darauf folgende Advent eine sogenannte tanzfreie Zeit („Kathrein stellt den Tanz ein“ [1]).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Zum ersten Mal wurde 1950 in den Sofiensälen ein Kathreintanz veranstaltet, nach fast 40 Jahren musste die Veranstaltung wegen des Brandes der Sofiensäle ab 1989 in das Wiener Konzerthaus [2] verlegt werden. Im Jahr 2002 fand der (53.) Wiener Kathreintanz zum letzten Mal im Konzerthaus statt und die Veranstaltung übersiedelte in den Kursalon Hübner [3].

Die Sofiensäle

Es ist bis jetzt (Dezember 2006) ungeklärt, ob die Sofiensäle erhalten werden können, da es zwischen Eigentümer und Stadt noch Uneinigkeit bezüglich der Finanzierung gibt (siehe die Seiten des Vereins Rettet die Sofiensäle [4]).

Tanzfolge

Es handelt sich beim Wiener Kathreintanz um ein außergewöhnlich großes traditionelles Volkstanzfest, zum Beispiel im Jahr 2002 mit über 1000 Besuchern, die aktiv teilnahmen. Meist haben traditionelle österreichische Volkstanzfeste 50 bis 150 Besucher. Die Tanzfolge enthält typische österreichische Volkstänze, gemischt mit Rundtänzen wie Walzer, Polka oder Bayrisch-Polkas, die Veranstaltung wird daher auch von Nicht-Volkstänzern gerne besucht. Getanzt wird in beiden Sälen des Kursalon.

Veranstalter

Veranstalter ist die Arbeitsgemeinschaft der Wiener Volkstanzgruppen [5].

Siehe auch

Weblinks

Persönliche Werkzeuge