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Wiener Gemeindebezirke

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Bild:Wienbez.png
Die Wiener Gemeindebezirke
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Straßenschild am Schrödingerplatz

Wien gliedert sich politisch in 23 Gemeindebezirke, die Stadtbezirken entsprechen. Von den Wienern werden die Bezirke entweder mit ihren Namen oder mit ihren Nummern bezeichnet („17. Bezirk” oder auch „Der Siebzehnte”). Diese Nummern befinden sich auf jedem Straßenschild vor dem Straßennamen (z.B. „17., Pezzlgasse”) und bilden auch die 2. und 3. Stelle der Postleitzahl („1010” für den 1. Bezirk bis „1220” für den 22. Bezirk, im 23. Bezirk gelten Ausnahmen). Umgangssprachlich wird manchmal anstelle der Bezeichnung „Bezirk” auch „Hieb” verwendet.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die ursprüngliche Stadt Wien bestand nur aus der Inneren Stadt. Ab dem 15. Jahrhundert erfolgte auch vor der Stadtmauer eine intensivere Besiedlung. Die Gemeinden zwischen Stadtmauer und dem 1707 errichteten Linienwall (im Bereich des heutigen Gürtels) nannte man „Vorstädte”. Zur Vereinfachung der Verwaltung wurde 1849 beschlossen, diese Orte einzugemeinden, was dann 1850 geschah. Sie wurden in die Bezirke 2. - 8. eingeteilt. Durch Teilungen entstanden später 10 Bezirke - 1861 wurde der 5. Bezirk vom 4. Bezirk abgetrennt, dadurch verschob sich die Zählung der Bezirke 5 - 8 und sie wurden zu den Bezirken 6 - 9. 1874 wurden die außerhalb des neu angelegten „Gürtels“ gelegenen Teile des 5. Bezirks zum 10. Bezirk zusammengefasst.

Außerhalb des Linienwalles befanden sich die so genannten Vororte. Da der Linienwall eine Steuergrenze war, war das Leben dort viel billiger. Aus diesem Grund zogen sich die Verhandlungen zur Eingemeindung ca. 20 Jahre dahin. 1890 erfolgte der Beschluss, per 1. 1. 1892 wurden dann die Vororte als die Bezirke 11. - 19. eingemeindet. 1900 wurde der 20. Bezirk vom 2. abgetrennt. 1904 wurde die auf der östlichen Donauseite (am linken Donauufer) gelegene Großgemeinde Floridsdorf als 21. Bezirk Teil von Wien.

Bild:GR-Wien.png
Karte von Groß-Wien (alte Grenzen dunkelorange, neue Grenzen hellorange, heutige Grenzen mittelorange)

Nach dem Anschluss im Jahr 1938 wurden 97 niederösterreichische Ortschaften nach einer Verordnung des damaligen Wiener Bürgermeisters Hermann Neubacher vom 1. Oktober 1938 eingemeindet, wodurch Wien bis zur Befreiung 1945 als „flächengrößte deutsche Stadt” galt, und noch bis 1954 als Groß-Wien bezeichnet wurde, da während dieser Zeit 26 Bezirke zur Stadt gehörten.

Die Orte Breitenfurt, Laab im Walde, Perchtoldsdorf, Vösendorf und Hennersdorf blieben nicht beim Bezirk Mödling, sondern wurden dem Bezirk Liesing zugeschlagen. Diese neuen Bezirke wurden als Landbezirke mit den Randgemeinden bezeichnet.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde 1946 in Wien, in Niederösterreich und im Nationalrat beschlossen, einen Großteil der Eingemeindungen rückgängig zu machen, doch scheiterte die Kundmachung der diesbezüglichen Gesetze zur Grenzänderung am Widerstand der sowjetischen Behörden im Kontrollrat. So entstand die Situation, dass die Bürger dieser Bezirke ihre Mandatare für den niederösterreichischen Landtag wählten. Diese Mandatare hatten aber dort kein Stimmrecht. Umgekehrt wurden die Randgemeinden von der Wiener Gemeindeverwaltung verwaltet, hatten aber keine Vertretung im Wiener Gemeinderat.

Erst 1954 stimmten auch die sowjetischen Behörden der Wiederausgliederung vieler Randgemeinden zu; die 1946 beschlossenen Gesetze wurden kundgemacht und traten in Kraft. Zu dieser Zeit hatten sich die Bürger vielfach aber schon an die Zugehörigkeit zu Wien gewöhnt. Die Gemeinde Wien selbst warb um ein Verbleiben im Stadtverband. Es fanden sogar nichtoffizielle Volksabstimmungen statt, wie in der Stadt Mödling und Klosterneuburg. Diese hatten aber keine Relevanz für die bereits 1945 getroffene Entscheidung. Nur Teile des 22. (heute Donaustadt) und 25. Bezirks (als 23. Bezirk) und etliche Gemeinden am Stadtrand verblieben somit bei Wien. 46 Gemeinden kamen zurück zu Niederösterreich. Wien verlor dadurch zwei Drittel seiner Fläche.

Folgen sind heute nur mehr beispielsweise bei der Strom- und Gasversorgung sichtbar. Vor allem die Stromversorgung erfolgt größtenteils noch immer durch die in Wien ansässige Wien-Energie und nicht durch die EVN. Die niederösterreichischen Randgemeinden Kledering, Mauerbach, Perchtoldsdorf, Schwechat, Vösendorf und andere bilden nach wie vor einen Teil des Wiener Telefonnetzes mit der Vorwahl 01 bzw. +43-1.

Bezirke & Bezirksteile

Da die Stadt im Laufe der Jahrhunderte durch laufende Eingemeindungen ehemaliger Vororte, teils als Katastralgemeinden, entstand, findet man diese Namen noch immer in den einzelnen Bezirken wieder.

Die Bezirke 1 bis 9 und 20 gelten als Innenbezirke (auch innerhalb des Gürtels gelegen bezeichnet, obwohl das für den 2., 20. und Teile des 3. Bezirks nicht stimmt), alle anderen werden als Außenbezirke bezeichnet.

Da Wien bis auf die Innenstadt aus zahlreichen ehemaligen eingemeindeten Vorstädten und Vororten besteht, die nach und nach zu einem ganzen verbaut wurden, existieren bis heute in einigen Teilen der Stadt noch baulich sowie mental abgrenzbare Nachbarschaften, bzw. Wohngegenden - sogenannte Grätzl oder Viertel.

Obwohl er die wenigsten Einwohner hat, zählt der 1. Bezirk mit 100.745 Beschäftigten die meisten Arbeitnehmer. Allerdings stagniert diese Zahl, da 1991 rund 1000 Beschäftigte mehr gezählt wurden. Grund für diese hohe Arbeitsplatzdichte ist einerseits der Tourismus, der die teuren Geschäftsstraßen und -gassen belebt, sowie die gute Erreichbarkeit im Zentrum der Stadt, was für viele Firmen einen wichtigen Standortfaktor darstellt. Donaustadt, der 22. Bezirk ist der größte Bezirk nach Fläche. Er verfügt über 10.234 Hektar Fläche und 136.444 Einwohner, womit er auch der zweitgrößte Bezirk nach Favoriten an Einwohnern ist. Aufgrund der enormen Fläche zählt die Donaustadt allerdings auch zu den am dünnsten besiedelten Bezirken. Einzig der 13. Bezirk im Westen der Stadt, Hietzing, weist mit 1.315 Personen pro km² eine noch geringere Bevölkerungsdichte auf. Die kleinste Fläche besitzt der 8. Bezirk, Josefstadt. Da auf den nur 1,08 km² allerdings 22.057 Personen wohnen, ergibt das die zweitgrößte Einwohnerdichte der Stadt. Eine noch höhere Einwohnerdichte gibt es nur im 5. Bezirk, Margareten. Auf zwei Quadratkilometern leben dort 49.111 Personen, was mit 24.191 Personen pro km² alle anderen Bezirke der Stadt übertrifft.

Die Bezirksdaten im Überblick:

Bezirk Wappen Bezirksteile Ein-
gemeindung
Fläche
in ha
Einwohner
2001
Einwohner
pro km²
Beschäftigte
2001
1. Innere Stadt
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-
-
288
17.056
5.922
100.745
2. Leopoldstadt Bild:Wien Wappen Leopoldstadt.png
Bild:Jägerzeile Wappen.png Jägerzeile
Bild:Leopoldstadt (Teil) Wappen.png Leopoldstadt
Bild:Zwischenbrücken Wappen.png Zwischenbrücken
1850 (inkl. Brigittenau, seit 1900 20. Bezirk)
1.927
90.914
4.718
47.316
3. Landstraße
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Bild:Landstraße (Ortsteil) Wappen.png Landstraße
Bild:Erdberg (Wien) Wappen.png Erdberg
Bild:Weißgerber Wappen.png Weißgerber
1850
742
81.281
10.954
67.812
4. Wieden
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Bild:Hungelbrunn Wappen.png Hungelbrunn
Bild:Schaumburgergrund Wappen.png Schaumburgergrund
Bild:Wieden (Ortsteil) Wappen.png Wieden
1850 (bis 1861 inkl. Margareten und Süd-Favoriten)
180
28.354
15.752
24.971
5. Margareten Bild:Wien Wappen Margareten.png
Bild:Hundsturm Wappen.png Hundsturm
Bild:Laurenzergrund Wappen.png Laurenzergrund
Bild:Wien Wappen Margareten (Ortsteil).png Margareten
Bild:Matzleinsdorf (Wien) Wappen.png Matzleinsdorf
Bild:Nikolsdorf Wappen.png Nikolsdorf
Bild:Reinprechtsdorf (Wien) Wappen.png Reinprechtsdorf
1850 als Teil Wiedens, 1861 Bezirk (bis 1891 inkl. Süd-Favoriten)
203
49.111
24.192
14.964
6. Mariahilf
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Bild:Gumpendorf Wappen.png Gumpendorf
Bild:Laimgrube Wappen.png Laimgrube
Bild:Magdalenengrund Wappen.png Magdalenengrund
Bild:Mariahilf (Ortsteil) Wappen.png Mariahilf
Bild:Windmühle (Wien) Wappen.png Windmühle
1850
148
27.867
18.829
21.906
7. Neubau
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Bild:Altlerchenfeld Wappen.png Altlerchenfeld
Bild:Neubau (Ortsteil) Wappen.png Neubau
Bild:Sankt Ulrich (Wien) Wappen.png Sankt Ulrich
Bild:Schottenfeld Wappen.png Schottenfeld
Bild:Spittelberg Wappen.png Spittelberg
Auch kleine Teile der ehemaligen Vorstädte Mariahilf, Laimgrube und Alt-Lerchenfeld gehören zu Neubau.
1850
161
28.292
17.573
25.743
8. Josefstadt
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Bild:Alservorstadt Wappen.png Alsergrund = Alservorstadt
Bild:Altlerchenfeld Wappen.png Altlerchenfeld
Bild:Breitenfeld (Wien) Wappen.png Breitenfeld
Bild:Josefstadt (Ortsteil) Wappen.png Josefstadt
Bild:Strozzigrund Wappen.png Strozzigrund
1850
108
22.057
20.423
14.135
9. Alsergrund
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Bild:Alservorstadt Wappen.png Alsergrund = Alservorstadt
Bild:Althangrund Wappen.png Althangrund
Bild:Himmelpfortgrund (Wien) Wappen.png Himmelpfortgrund
Bild:Lichtental Wappen.png Lichtental
Bild:Michelbeuern Wappen.png Michelbeuern
Bild:Roßau Wappen.png Roßau
Bild:Thurygrund Wappen.png Thurygrund
1850
299
37.108
12.411
54.948
10. Favoriten
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Bild:Favoriten (Ortsteil) Wappen.png Favoriten
Bild:Inzersdorf-Stadt.PNG Inzersdorf-Stadt
Bild:Oberlaa.PNG Oberlaa
Bild:Rothneusiedl.PNG Rothneusiedl
Bild:Unterlaa.PNG Unterlaa
1874 - 1938 (Rothneusiedl, Oberlaa, Unterlaa bis 1954 beim damaligen 23. Bezirk Schwechat)
3.180
147.636
4.643
56.849
11. Simmering Bild:Wien Wappen Simmering.png
Bild:Albern.PNG Albern
Bild:Kaiserebersdorf Wappen.png Kaiserebersdorf
Bild:Simmering (Ortsteil) Wappen.png Simmering
1892 - 1938
2.323
76.899
3.310
30.798
12. Meidling Bild:Wien Wappen Meidling.png
Bild:Altmannsdorf (Wien) Wappen.png Altmannsdorf
Bild:Gaudenzdorf Wappen.png Gaudenzdorf
Bild:Hetzendorf (Wien) Wappen.png Hetzendorf
Bild:Obermeidling Wappen.png Obermeidling
Bild:Untermeidling Wappen.png Untermeidling
1892
821
78.268
9.533
30.157
13. Hietzing
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Bild:Hietzing (Ortsteil) Wappen.png Hietzing
Bild:Hacking.PNG Hacking
Bild:Lainz.PNG Lainz
Bild:Sankt Veit.PNG Ober Sankt Veit
Bild:Sankt Veit.PNG Unter Sankt Veit
Bild:Speising Wappen.png Speising
1892, 1938 (Lainzer Tiergarten, bis 1954 beim damaligen 25. Bezirk, Liesing)
3.770
49.574
1.315
23.743
14. Penzing
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Bild:Baumgarten Wappen.png Baumgarten
Breitensee Breitensee
Bild:Hadersdorf-Weidlingau.PNG Hadersdorf-Weidlingau
Bild:Hütteldorf Wappen.png Hütteldorf
Bild:Penzing (Ortsteil) Wappen.png Penzing
1892 Teil des 13. Bezirks, 1938 Bezirk, Hadersdorf-Weidlingau neu dazu
3.396
78.169
2.302
25.960
15. Rudolfsheim-

Fünfhaus
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Bild:Rudolfsheim Wappen.png Rudolfsheim
Bild:Wien Wappen Fuenfhaus.png Fünfhaus
Bild:Wien Wappen Sechshaus.png Sechshaus
1892 (bis 1938 2 Bezirke: 14 und 15)
392
64.895
16.555
28.219
16. Ottakring
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Bild:Neulerchenfeld Wappen.png Neulerchenfeld
Bild:Ottakring (Teil) wappen.png Ottakring
1892
867
86.129
9.934
25.757
17. Hernals
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Bild:Hernals (Teil) Wappen.png Hernals
Bild:Dornbach Wappen.png Dornbach
Neuwaldegg Neuwaldegg
1892
1.135
47.610
4.195
14.477
18. Währing
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Bild:Gersthof-Wappen.png Gersthof
Bild:Pötzleinsdorf Wappen.png Pötzleinsdorf
Bild:Währing (Ortsteil) Wappen.png Währing
Bild:Weinhaus Wappen.png Weinhaus
1892
628
44.992
7.164
13.972
19. Döbling Bild:Wien Wappen Döbling.png
Bild:Grinzing wappen.png Grinzing
Bild:Wien Wappen Heiligenstadt.png Heiligenstadt
Bild:Sin escudo.svg Josefsdorf
Bild:Wien Wappen Kahlenbergerdorf.png Kahlenbergerdorf
Bild:Neustift am Walde Wappen.png Neustift am Walde
Bild:Nussdorf wappen.png Nußdorf
Bild:Oberdoebling wappen.png Oberdöbling
Bild:Salmannsdorf (Wien) Wappen.png Salmannsdorf
Bild:Sievering Wappen.png Sievering
Bild:Unterdoebling wappen.png Unterdöbling
1892
2.490
66.487
2.669
26.665
20. Brigittenau Bild:Wien Wappen Brigittenau.png
Bild:Brigittenau (Bezirksteil).PNG Brigittenau
Bild:Zwischenbrücken Wappen.png Zwischenbrücken
1850 als Teil des 2. Bezirks, 1900 von diesem abgetrennt
568
76.268
13.427
21.729
21. Floridsdorf
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Bild:Sin escudo.svg Donaufeld
Bild:Floridsdorf (Bezirksteil).PNG Floridsdorf
Bild:Großjedlersdorf Wappen.png Großjedlersdorf
Bild:Jedlesee Wappen.png Jedlesee
Bild:Leopoldau Wappen.png Leopoldau
Bild:Sin escudo.svg Neujedlersdorf
Bild:Stammersdorf Wappen.png Stammersdorf
Bild:Strebersdorf Wappen.png Strebersdorf
1904 - 1938
4.446
128.228
2.884
48.062
22. Donaustadt
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Bild:Aspern Wappen.png Aspern
Breitenlee Breitenlee
Bild:Essling.PNG Eßling
Bild:Hirschstetten Wappen.png Hirschstetten
Bild:Wien Wappen Kagran.png Kagran
Bild:Kaisermuelen wappen2.png Kaisermühlen
Bild:Sin escudo.svg Lobau
Bild:Stadlau Wappen.png Stadlau
Bild:Suessenbrun wappen.png Süßenbrunn
1904 - 1938
10.234
136.444
1.333
44.420
23. Liesing
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Bild:Atzgersdorf Wappen.png Atzgersdorf
Bild:Erlaa Wappen.png Erlaa
Bild:Inzersdorf (Wien) Wappen.png Inzersdorf
Bild:Kalksburg Wappen.png Kalksburg
Bild:Liesing (Ortsteil) Wappen.png Liesing
Bild:Mauer (Wien) Wappen.png Mauer
Bild:Rodaun Wappen.png Rodaun
Bild:Siebenhirten (Wien) Wappen.png Siebenhirten
1938 25. Bezirk (mit größerem Umfang), 1954 heutiger Umfang
3.200
84.718
2.647
55.759
Gesamt Bild:Wien 3 Wappen.svg
41.490
1.550.123
3.736
821.458

Politik

Das Oberhaupt des Bezirks ist der Bezirksvorsteher. Er wird immer von der stimmenstärksten Partei bei den Bezirksvertretungswahlen gestellt, einer seiner beiden Stellvertreter ebenfalls. Der zweite Stellvertreter gehört der zweitstärksten Partei an. Dabei stellen die Grünen den Bezirksvorsteher im 7. und 8. Bezirk, die ÖVP in den bürgerlichen Innenbezirken 1 und 4, sowie den Villenvierteln 13, 18 und 19. In allen anderen Bezirken wird der Bezirksvorsteher von der SPÖ gestellt (alle Angaben auf Grund der Bezirksvertretungswahlen 2005).

Seit dem Beitritt Österreichs zur EU (1995) sind nichtösterreichische EU-Bürger/innen, die in Wien ihren ständigen Wohnsitz haben, bei den Bezirksvertretungswahlen wahlberechtigt.

2002 wurde das Wahlrecht bei den Bezirkswahlen auch auf Nicht-EU-Bürger/innen, die mindestens fünf Jahre in Wien ihren Wohnsitz haben, ausgedehnt. Diese Regelung wurde jedoch 2004 vom Verfassungsgerichtshof auf Grund einer Beschwerde der FPÖ und der ÖVP wieder aufgehoben.

Weblinks

Wikipedia
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