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Wiehe

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen Wiehe.png
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Kyffhäuserkreis
Koordinaten: Koordinaten: 51° 16′ N, 11° 25′ O51° 16′ N, 11° 25′ O
Höhe: 140 m ü. NN
Fläche: 24,35 km²
Einwohner: 2226 (29. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06571
Vorwahl: 034672
Kfz-Kennzeichen: KYF
Gemeindeschlüssel: 16 0 65 081
Webpräsenz:
Bürgermeisterin: Dagmar Dittmer

Wiehe ist eine Stadt im äußersten Osten des thüringischen Kyffhäuserkreises mit den Ortsteilen Langenroda, Garnbach und Hechendorf. Wiehe liegt im Tal der Unstrut am Nordhang der Schmücke, einem bewaldeten Bergrücken.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Zu Beginn des 9. Jahrhundert wird Wiehe in einem Verzeichnis der Güter des vom Erzbischof Lullus († 786) von Mainz erbauten Klosters Hersfeld erstmals urkundlich erwähnt. 933 wurde Wiehe unter König Heinrich I. Reichsburg und kam 998 an das Kloster Memleben. In der Schenkungsurkunde wurde der Weinanbau im Wiehegau erstmals urkundlich belegt. 1233/37 entstand unter den Grafen von Kevernburg die Burg Rabenswald. Wiehe selbst war ebenfalls befestigt und besaß bereits seit 1320 wichtige magistratische Eigenrechte. Nach wechselnden Besitzern gelangte Wiehe 1461 an die Familie von Werthern. Nach einem Großbrand im Jahr 1659, der Stadt, Kirche und Schloss zerstörte, wurde Wiehe neu aufgebaut. Von 1976 bis zur Wiedervereinigung 1990 war Wiehe mit Roßleben, Langenroda und Donndorf Teil des Gemeindeverbandes Unstruttal. Bei der Gebietsreform in Thüringen blieb Wiehe selbstständig und wurde durch Eingemeindung vergrößert.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Personen

Bürgermeister

Söhne und Töchter der Stadt

Sehenswürdigkeiten

  • St. Bartholomäus-Kirche
  • ehemalige Schule (1794)
  • Burg Rabenswalde
  • Schloss Wiehe mit Schlosspark
  • Modellbahn-Wiehe (Weltgrößte Modellbahn-Ganzjahresschau)

Weblinks


Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Wiehe, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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