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Whiteout
Aus Kefk.
Whiteout ist ein Phänomen der Meteorologie, das vor allem in Polargebieten und im Hochgebirge auftritt.
Als Whiteout wird die Helligkeit beschrieben, die bei schneebedecktem Boden und gedämpftem Sonnenlicht (durch Bewölkung, Nebel oder Schneefall) beobachtet werden kann. Es kommt dann aufgrund der starken diffusen Reflexion des Sonnenlichts zu einer sehr starken Kontrastverringerung, d.h. die empfundenen Helligkeitsunterschiede sind sehr gering. Das hat ein Verschwinden des Horizontes zur Folge; Boden und Himmel gehen nahtlos ineinander über. Es sind auch keine Konturen oder Schatten mehr erkennbar, der Beobachter hat das Gefühl, sich in einem völlig leeren, unendlich ausgedehnten grauen Raum zu befinden. Dies führt zu einer starken psychischen Belastung, die sich oft durch Beklemmung und Angstgefühle äußert, physisch macht sich der Whiteout durch Orientierungslosigkeit und die Beeinträchtigung des Gleichgewichtssinns bemerkbar.
Whiteouts stellen im Bergsport durchaus einen ernstzunehmenden Gefahrenfaktor dar: Aus Sicherheitsgründen sollten Gruppen eng zusammenbleiben und sich, wenn überhaupt, nur langsam fortbewegen bzw. in absturzgefährdetem Gebiet möglichst das Ende eines Whiteouts abwarten und vorläufig auf jede Fortbewegung verzichten, da Hindernisse oder Abgründe nicht mehr erkannt und Entfernungen und die Steilheit des Untergrundes nicht mehr abgeschätzt werden können.
Der Begriff kommt aus dem Englischen und wird im Deutschen insbesondere in den Bereichen Bergsport und Freeriding verwendet.
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