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Weyerberg

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Bild:Hamme teufelsmoor.png
Der Weyerberg in seiner Lage zum Teufelsmoor und dem Flusssystem der Hamme.

Der Weyerberg ist eine 51 Meter hohe, aus Sand bestehende Geestinsel im Teufelsmoor mit der Hauptsiedlung Worpswede. Sein Name bedeutet so viel wie bewaldeter Hügel. Er entstand wahrscheinlich am Ende der Eiszeit, als abfließendes Schmelzwasser um seinen Tonkern Sand anlagerte.

Auf und um den „Berg“ wurden jungsteinzeitliche Spuren gefunden: Steinwerkzeuge und Schmuckstücke. Aus 1100 v. Chr. wurden am Südhang „Hinterm Berg“ Urnengräber entdeckt. 500 v. Chr. wurde der „Berg“ als Siedlungsgebiet wieder aufgegeben, da sich das Klima abkühlte.

1218 wird Worpswede erstmals urkundlich erwähnt, da die damaligen acht Bauernhöfe dem Kloster Osterholz den Zehnten schuldig waren.

Auf dem Weyerberg steht der „Niedersachsenstein“ von Bernhard Hoetger. 1957 wurde die Stiftung Worpswede gegründet, die durch Landaufkäufe versucht, einen weiteren Sandabbau am Weyerberg zu verhindern.

Literatur

  • Hans-Gerhard Kulp: Der Weyerberg und das Teufelsmoor – ein landschaftsökologischer Führer. Hrsg.: Biologische Station Osterholz, Verlag M. Simmering 1995, Lilienthal
  • Wendula Dahle (Hrsg.): Im Land der Moore und Deiche. Ausflüge links und rechts der Weser. Ein Reise- und Lesebuch. Edition Temmen, 5. Aufl. 2005, ISBN 3-86108-466-X

Koordinaten: 53° 13' 5" N, 8° 55' 26" O

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