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Wettstetten

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen von Wettstetten.png
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Eichstätt
Koordinaten: Koordinaten: 48° 50′ N, 11° 25′ O48° 50′ N, 11° 25′ O
Höhe: 386 m ü. NN
Fläche: 12,49 km²
Einwohner: 4703 (29. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 377 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85139
Vorwahl: 0841
Kfz-Kennzeichen: EI
Gemeindeschlüssel: 09 1 76 167
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchplatz 10
85139 Wettstetten
Webpräsenz:
Bürgermeister: Hans Mödl (Freie Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Wettstetten im Landkreis Eichstätt
Bild:Wettstetten - Lage im Landkreis.png

Wettstetten ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Eichstätt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Wettstetten liegt in der Region Ingolstadt.

Es existiert nur die Gemarkung Wettstetten.

Nachbarorte & -gemeinden

Geschichte

Die Spuren menschlicher Existenzen in der Flur von Wettstetten reichen bis in die letzte Eiszeit (60 bis 70.000 Jahre -s. Dr. Rieder "Zur Ur- und Frühgeschichte von Wettstetten"). Später waren es dann Kelten und Römer, die uns noch heute sichtbare Zeugnisse ihrer einstigen Siedlungstätigkeit hinterlassen haben. Geologisch betrachtet gehört Wettstetten zum Jura, der hier nach Süden zur Donau abfällt. Bei schönem, klarem Wetter lohnt sich ein Blick von der Anhöhe des Högnerhäusl in die Donauebene, wer dies bei Föhnwetter tut, kann sogar die Alpenkette sehen.

Eine urkundliche Erwähnung erfahren wir erstmals im Jahre 821, als Abt Siegfried von Ilmmünster seine Erbgüter in Wettstetten an St. Emmeram zu Regensburg schenkt. Man nimmt auch an, dass es sich um eine Gründung der Bischöfe des Bistums Eichstätts handelt, das etwa um die Mitte des achten Jahrhunderts entstanden ist. Die Herrschaft übten zunächst die Grafen von Hirschberg aus. 1296 ging der Hirschberger Besitz infolge testamentarischer Verfügung an den Bischof von Eichstätt.

Wettstetten (übrigens auch Echenzell) gehörte von dem Zeitpunkt, bis zur Säkularisation im Jahre 1802, dem Hochstift Eichstätt an. Bis 1817 waren Wettstetten und Echenzell dann noch dem Landgericht Eichstätt zugehörig. Mit Arrondierung des Leuchtenbergischen Besitzes wurden beide Orte dann ausgeschieden und dem Landgericht Ingolstadt (sprich späteren Landkreis) zugeteilt. Dies blieb so bis zur Gebietsreform 1972. Seither gehört die Gemeinde Wettstetten zum Landkreis Eichstätt.

Über Jahrhunderte waren Dörfer dieser Art von der Bauernarbeit geprägt. Wobei ergänzend gesagt werden kann, dass nach frühen Aufzeichnungen (z.B. 1447/48) in Wettstetten schon lange ein höherer Anteil von sogenannten Kleingütlern existierte. Eine Art Landproletariat, das mehr und mehr außerhalb der Landwirtschaft Beschäftigung suchte. Die endgültige und tiefgreifende Änderung kam nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Das nahe Ingolstadt wuchs aus den alten Festungsmauern und vollzog vor allem durch den Betrieb Audi (einst DKW) eine industrielle Expansion. Wettstetten wurde bis heute für viele zur begehrten Wohngemeinde.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.788, 1987 dann 3.563 und im Jahr 2000 4.424 Einwohner gezählt.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Wettstetten hat 16 Mitglieder.

(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)

Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Hans Mödl ist seit dem 1. Mai 1990 im Amt.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2366 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 333 T€.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 135 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 116 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1665. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 5 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 2 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 24 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 832 ha, davon waren 791 ha Ackerfläche und ha Dauergrünfläche.

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 150 Kindergartenplätze mit 160 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 17 Lehrern und 279 Schülern
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