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Wetter (Hessen)

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen Wetter (Hessen).png
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Marburg-Biedenkopf
Koordinaten: Koordinaten: 50° 53′ N, 8° 43′ O50° 53′ N, 8° 43′ O
Höhe: 220 m ü. NN
Fläche: 104,56 km²
Einwohner: 9869 (30. Dez. 2006)
Bevölkerungsdichte: 94 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35083
Vorwahl: 06423
Kfz-Kennzeichen: MR
Gemeindeschlüssel: 06 5 34 021
Stadtgliederung: 9 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
35083 Wetter (Hessen)
Webpräsenz:
Bürgermeister: Kai Uwe Spanka
Lage der Stadt Wetter (Hessen) im Landkreis Marburg-Biedenkopf
Bild:Marburg Biedenkopf Wetter.png

Wetter (Hessen) ist eine Kleinstadt in Hessen, Deutschland. Die eher ungebräuchliche Bezeichnung Wetter (Hessen-Nassau) stammt aus der Zeit der Zugehörigkeit zur gleichnamigen preußischen Provinz und wird im Wesentlichen nur bei der Eisenbahn benutzt - noch heute heißt der Bahnhof der Stadt so.

Bild:Wetter-Hessen Skyline.png
Blick auf die Stiftskirche

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Wetter liegt im Landkreis Marburg-Biedenkopf am Westrand des Burgwaldes im Tal der Wetschaft und seinen Randbereichen ungefähr 14 km nördlich von Marburg. Die westlichen Stadtteile an der Grenze zur Gemarkung Biedenkopf gehen hingegen bereits in das Rothaargebirge über.

Nachbargemeinden und -kreise

Wetter grenzt im Norden an die Stadt Rosenthal (Landkreis Waldeck-Frankenberg), im Osten an die Stadt Rauschenberg und die Gemeinde Cölbe, im Süden an die Gemeinde Lahntal, im Südwesten an die Gemeinde Dautphetal, sowie im Westen an die Stadt Biedenkopf und die Gemeinde Münchhausen (alle im Landkreis Marburg-Biedenkopf).

Gliederung

Geschichte

In Urkunden des 8. und 9. Jahrhunderts wird Wetter (Hessen) bereits erwähnt, unter dem heutigen Namen wird es uns in einer solchen aus dem Jahr 1108 überliefert, und das "Weistum von Wetter" im Jahr 1239 macht seine Stadtrechte bereits in dieser frühen Zeit deutlich.

Politik

Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 40.5 12 33,2 10
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 39,1 12 52,2 16
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 8,5 3 7,6 3
FDP Freie Demokratische Partei 9,4 3 7,1 2
Die Linke. Die Linkspartei. 2,6 1
Gesamt 100,1 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 49,4 55,9

Wappen

Im goldenen (gelben) Schild auf grünem Dreiberg ein grüner Lilienzweig mit drei silbernen (weißen) Blüten beseitet von zwei geneigten Schilden, darin vorne der hessische Löwe, hinten das Mainzer Rad.

Die beiden Schilde erinnern an die ehemalige gemeinsame Herrschaft der Landgrafen von Hessen und der Mainzer Erzbischöfe über die Stadt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch das Stadtgebiet verläuft in nord-südlicher Richtung die Bundesstraße 252 aus Ostwestfalen-Lippe über Korbach und Frankenberg (Eder) bis nach Göttingen (Gemeinde Lahntal). Um den starken Verkehr aus den Orten des Wetschafttales zu entfernen ist der Bau einer Umgehungsstraße geplant.

Die Strecke der Burgwaldbahn verbindet die Stadt mit Marburg und Frankenberg. Die die Bahnlinie betreibende Kurhessenbahn beabsichtigt die Wiedereröffnung der Fortsetzung der Strecke zwischen Frankenberg und Korbach.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Die gotische Stiftskirche aus dem 13. Jahrhundert
  • Rathaus - In den Obergeschossen verschieferter Fachwerkbau mit Zwerchhaus, errichtet um 1680. Das Erdgeschoss massiv. Jüngst durch Neubauten erweitert.
  • Ehemalige Synagoge - (ehemals Abstellraum, zwischenzeitlich renoviert und als Veranstaltungsraum eingerichtet). Zweigeschossiger quadratischer Fachwerkbau mit polygonalem Dachreiter, wohl 2. H. 19. Jh.
  • Wohnbauten - Das noch weitgehend geschlossene Ortsbild wird in erster Linie durch giebelständige Fachwerkhäuser geprägt, von denen die meisten jedoch verschiefert oder verputzt sind. Nach mehreren Stadtbränden sind nur wenige, vor 1629 entstandene Bauten erhalten. Mehrere Häuser weisen klassizistische Türen auf.
  • Reste der mittelalterlichen Stadtmauer mit zwei Türmen.

An Einzelbauten sind hervorzuheben:

  • Markt 7 - Dreigeschossiges Giebelhaus mit Eckerker. Am steinernen Untergeschoss hübsches Renaissanceportal, bezeichnet 1570.
  • Markt 8 - 17. Jahrhundert
  • Markt 9 - Dreigeschossiges Giebelhaus, vermutlich 1. Drittel 16. Jh. Das zweite OG um 1700 hinzugefügt.
  • Markt 14 - Barocker Fachwerkbau mit Zierschnitzereien, vermutlich Ende 17. Jh.
  • Krämergasse 14 - Traufenhaus mit geschnitzten Füllbrettern, bezeichnet 1671
  • Krämergasse 10 - Zweigeschossiger Fachwerkbau, wohl 1. Drittel 16. Jh.

Regelmäßige Veranstaltungen

Alle sieben Jahre findet das Grenzgangfest statt, das nächste vom 06. bis 12. August 2008.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Partnergemeinden

Weblinks

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Wikipedia
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