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Woiwodschaft Westpommern

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Bild:Zach-pomorskie flag.svg Woiwodschaft
Westpommern
Karte
Wappen und Logo
Bild:POL województwo zachodniopomorskie COA.svg Bild:Zachodniopomorskie logo.png
Basisdaten
Hauptstadt: Stettin
Woiwode: Robert Krupowicz
Woiwodschaftsmarschall: Norbert Obrycki
Größte Stadt: Stettin
ISO 3166-2: PL-ZP
Einwohner: 1.693.533 (30. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Geografie
Fläche: 22.896 km²
- davon Land: ? km²
- davon Wasser: ? km²
Ausdehnung: Nord-Süd: bis 150 km
West-Ost: bis 179 km
Höchster Punkt:  ? m. ü. NN
Tiefster Punkt:  ? m. ü. NN
Landschaftl. Struktur
Wälder: 34,8 %
Gewässer:  ? %
Landwirtschaft: 45,9 %
Sonstige:  ? %
Verwaltungsgliederung
Kreisfreie Städte: 3
Landkreise: 18
- Gemeinden: 114

Die Woiwodschaft Westpommern (poln. Województwo zachodniopomorskie) ist eine der 16 Woiwodschaften, in die die Republik Polen gegliedert ist. Sie liegt im nordwestlichen Teil Polens und umfasst das historische Hinterpommern sowie einen sehr kleinen Teil des historischen Vorpommern. Die Woiwodschaft grenzt im Westen an das deutsche Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, im Süden an die Woiwodschaft Lebus, im Südosten an die Woiwodschaft Großpolen, im Osten an die Woiwodschaft Pommern (die historische Region Pomerellen) und im Norden an die Ostsee.

Westpommern entstand 1999 im Zuge der polnischen Verwaltungsreform aus der Vereinigung der Woiwodschaften Stettin und Köslin. Die Hauptstadt Westpommerns ist Stettin.

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgliederung

Die Woiwodschaft Westpommern wird in 18 Landkreise unterteilt, wobei Stettin, Köslin und Swinemünde kreisfrei bleiben. Dem nach der Stadt Köslin benannten Kreis gehört die Stadt selbst nicht an.

Kreisfreie Städte

  1. Stettin (Szczecin) (410.809)
  2. Köslin (Koszalin) (107.783)
  3. Swinemünde (Świnoujście) (40.899)

Landkreise

  1. Białogard (Belgard) (48.241)
  2. Choszczno (Arnswalde) (50.066)
  3. Drawsko Pom. (Dramburg) (58.073)
  4. Goleniów (Gollnow) (78.738)
  5. Gryfice (Greifenberg) (60.773)
  6. Gryfino (Greifenhagen) (82.813)
  1. Kamień Pom. (Cammin) (47.604)
  2. Kołobrzeg (Kolberg) (76.089)
  3. Koszalin (Köslin) (64.087)
  4. Łobez (Labes) (38.232)
  5. Myślibórz (Soldin) (67.412)
  6. Police (Pölitz) (64.147)
  1. Pyrzyce (Pyritz) (39.931)
  2. Sławno (Schlawe) (57.643)
  3. Stargard Szcz. (Stargard i.Pom.) (119.402)
  4. Szczecinek (Neustettin) (77.232)
  5. Świdwin (Schivelbein) (48.920)
  6. Wałcz (Deutsch Krone) (54.639)

(Einwohner am 30. Juni 2006)

Geographie

Landschaft

Die recht dünn besiedelte Landschaft ist geprägt von eiszeitlich geformten Moränen, Seen und dichten Nadelwäldern. In der Woiwodschaft befinden sich der Stettiner Landschaftsschutzpark Buchheide und der Landschaftsschutzpark Unteres Odertal. Im Hinterland der Ostseeküste verlaufen die Verkehrsströme von Stettin nach Danzig. Der Südosten der Woiwodschaft wird von der Pommerschen Seenplatte geprägt.

Größte Städte

Stadt Deutscher Name Einwohner
30. Juni 2006
Szczecin Stettin 410.809
Koszalin Köslin 107.783
Stargard Szczeciński Stargard in Pommern 70.534
Kołobrzeg Kolberg 44.794
Świnoujście Swinemünde 40.899
Szczecinek Neustettin 38.756
Police Pölitz 34.284
Wałcz Deutsch Krone 26.140
Białogard Belgard 24.339
Goleniów Gollnow 22.448
Gryfino Greifenhagen 21.478
Nowogard Naugard 16.745
Gryfice Greifenberg 16.702
Choszczno Arnswalde 15.753
Świdwin Schivelbein 15.637

Flüsse

Bevölkerung

Die Einwohner Westpommerns sind überwiegend polnischer Nationalität. Sie bzw. ihre Vorfahren wurden nach der Vertreibung der deutschen Pommern aus Zentralpolen und aus der Gegend um Wilna und Grodno angesiedelt.

Siehe auch: Polendeutsche.

Wirtschaft

Auf dem Gebiet der Woiwodschaft befindet sich mit Stettin und Swinemünde der wichtigste Hafen Polens (vor Danzig/Gdingen). Außerdem ist Stettin ein international bedeutender Werftenstandort.

Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht die Woiwodschaft einen Index von 44,6 (EU-25:100) (2003)[1]. Die Arbeitslosenrate lag 2005 bei 22.7%[1].

Tourismus

Der Tourismus spielt traditionell eine wichtige Rolle, vor allem an der Ostseeküste in Badeorten wie Swinemünde, Misdroy, Kolberg u.a.

Quellen


Koordinaten: 53° 36′ 23" N, 15° 32′ 17" O

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