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Westerstede
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen Westerstede.png |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Ammerland | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 53° 15′ N, 7° 55′ O53° 15′ N, 7° 55′ O | |
| Höhe: | 6 m ü. NN | |
| Fläche: | 179 km² | |
| Einwohner: | 21.906 (29. Juni 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 122 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 26655 | |
| Vorwahlen: | 04488, 04409 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WST | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 51 007 | |
| Stadtgliederung: | 24 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Am Markt 2 26655 Westerstede | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Klaus Groß (FDP) | |
Westerstede ist die Kreisstadt des Landkreises Ammerland im Nordwesten Niedersachsens.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Geographische Lage
Westerstede liegt etwa 20 Kilometer nordwestlich von Oldenburg an der Bundesautobahn 28 und etwa 30 Kilometer von Leer entfernt.
Stadtgliederung
Das Stadtgebiet Westerstede umfasst folgende Ortsteile: Burgforde, Eggeloge, Felde, Fikensolt, Garnholt, Gießelhorst, Halsbek, Halstrup, Hollriede, Hollwege, Hollwegerfeld, Hüllstede, Ihausen, Ihorst, Karlshof, Linswege, Mansie / Lindern, Moorburg, Neuengland, Ocholt, Petersfeld, Tarbarg, Torsholt, Westerloy, Westerstederfeld
- In Halsbek wohnen ca. 800 Einwohner, der Ort ist insbesondere durch Landwirtschaft geprägt. Das Dorf wurde 2004 Landessieger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" und im gleichen Jahr auf Bundesebene die Silbermedaille verliehen. Dem Ortsteil Westerloy wurde 1998 in diesem Bundeswettbewerb die Goldmedaille verliehen.
Geschichte
Die Siedlung wurde 1123 erstmals mit dem Bau der St. Petri-Kirche urkundlich erwähnt. Das Gebäude und das Grundstück wurden von den Freiherrn zu Fikensholt gespendet. Im Mittelalter fand sich hier eine Wallanlage. An eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen Ammerländern und Ostfriesen im Jahr 1457 erinnert das Friesendenkmal.
Im Frühjahr 1815 verursachte ein großer Stadtbrand erhebliche Schäden. Der damalige Amtmann Peter von Negelein organisierte den Wiederaufbau des Ortskerns und schuf somit die straßenbaulichen Strukturen des heutigen Westerstede. Am 28. Mai 1977 erhielt Westerstede die Stadtrechte verliehen. Bis dahin war sie als Sitz des Landkreises Ammerland einer der wenigen Kreishauptorte in Deutschland, da sie keine Gemeinde mit Stadtrechten war.
Westerstede gehörte bis zum 31. Dezember 2004 zum Regierungsbezirk Weser-Ems, der in Folge einer Verwaltungsreform mit Ablauf dieses Datums aufgelöst wurde.
Einwohnerentwicklung
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Politik
Stadtrat
Bei den letzten Wahlen zum Stadtrat kam es zu folgenden Ergebnissen:
| Partei | 10. Sept. 2006 | 9. Sept. 2001 | 1996 | ||||||
| CDU | 37,7 % | 10.857 | 13 Sitze | 31,5 % | 9.058 | 11 Sitze | 14 Sitze | ||
| SPD | 22,9 % | 6.588 | 8 Sitze | 32,9 % | 9.464 | 12 Sitze | 11 Sitze | ||
| FDP | 23,8 % | 6.852 | 8 Sitze | 18,5 % | 5.312 | 6 Sitze | 3 Sitze | ||
| Grüne | 6,0 % | 1.714 | 2 Sitze | 5,9 % | 1.688 | 2 Sitze | 2 Sitze | ||
| UWG | 9,6 % | 2.752 | 3 Sitze | 11,0 % | 3.168 | 4 Sitze | 5 Sitze | ||
| Wahlbeteiligung | 10.031 von 17.610 | 9.939 von 16.815 | – | ||||||
| 57,0 % | 59,1 % | – | |||||||
Städtepartnerschaften
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
- St. Petri-Kirche, ev.-luth., mit markanten Turm, Flügelaltar, Triumphkreuzgruppe, Wandmalereien und separatem Glockenturm
- Schloss Fikensolt
- kath. Herz-Jesu-Kirche mit Westersteder Madonna und Eule-Orgel
- Bethaus (Felde), älteste Baptistenkirche Deutschlands
- Hotel Busch
- Bürgerhäuser
- Alter Bahnhof
- Alte Pastorei
- Mansinger und Wittenheimer Burgplatz
- Howieker Wassermühle
Parks
- Stadtpark Thalenweide mit Wasserturm (Turmcafé)
- Rhododendronpark Linswege
- Ammerländer Vogel- und Landschaftspark Fikensolt
- Maxwaldpark Fikensolt
Sport
- Hössensportzentrum
- Sporthalle Robert-Dannemann-Schule
Regelmäßige Veranstaltungen
- Alle 4 Jahre werden die Rhododendronfesttage ("Rhodo") veranstaltet (siehe unter Rhododendron).
- Alle 2 Jahre führt die Freilichttheatergemeinschaft Westerstede e.V. auf dem Alten Markt Freilichttheater auf.
- Herbstmarkt
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Durch die Stadt führt die Autobahn A 28, wobei Westerstede über drei Anschlußstellen im Stadtgebiet verfügt.
Im Ortsteil Ocholt befindet sich der Bahnhof Westerstede-Ocholt an der DB-Strecke Leer - Oldenburg, hier zweigen außerdem zwei weitere, nur noch im Güterverkehr bzw. gar nicht mehr befahrene Strecken ab: die der Emsländischen Eisenbahn nach Sedelsberg im Saterland und eine Stichstrecke in den Ortskern, wo sich ein weiterer, nicht mehr genutzter Bahnhof befindet.
Ansässige Unternehmen
Hauptgeschäftszweig der Stadt ist der Tourismus mit Ferienwohnungen, Campingplätzen und Radwanderwegen sowie einer vielfältigen Gastronomie. Eine große Rolle spielt der Gartenbau; insbesondere Baumschulen und der Blumen- und Zierpflanzenbau.
Einer der größten europäischen Möbelhersteller, die Firmengruppe Steinhoff Moebel, hat in Westerstede ihren Stammsitz. Die Firma wurde im Jahr 1964 vom Unternehmer Bruno Steinhoff gegründet.
Die Dostofarm GmbH, ein weltweit tätiger Hersteller von Futterzusatzstoffen, Ergänzungsfuttermitteln, Pflegeprodukten und Tierarzneimitteln auf natürlicher Basis, ist ebenfalls in Westerstede ansässig.
Erwerbstätigkeit
In der Stadt Westerstede gibt es 7.757 Erwerbstätige. Davon sind
- 40,12% im öffentlichen Dienst bzw. sonstigen Bereichen tätig.
- 29,06% im produzierenden Gewerbe tätig.
- 21,89% in Handel,Verkehr oder Nachrichtenvermittlung tätig.
- 8,93% in Land- und Forstwirtschaft (einschließlich Gartenbau) tätig.
Bildung
- Brakenhoffschule Westerstede
- Verlässliche Grundschule Hössenschule Westerstede
- Schule an der Goethestraße Westerstede
- Robert-Dannemann-Schule Westerstede
- Europaschule Gymnasium Westerstede
- Grundschule Gießelhorst
- Grundschule Halsbek
- Volle Halbtagsgrundschule Ocholt
- Volle Halbtagsgrundschule Westerloy
- Evangelisches Bildungswerk Ammerland (EBA)
- Kreisvolkshochschule (KVHS)
Persönlichkeiten
- Eilhardus Lubinus – eigentl. Eilert Lübben –, geboren am 23. März 1565 in Westerstede, war Professor der Poetik, der Theologie, der Mathematik und der Geographie, zuletzt auch Rektor, der Universität in Rostock, wo er am 2. Juni 1621 starb.
- Friedrich Tietjen, Astronom
- Wilhelm Geiler, Auktionator und Heimatdichter
- Peter von Negelein, Amtmann
- Georg Schmidt-Westerstede, Künstler
Ehrenbürger
- Albert Post, ehemaliger niedersächsischer Landtagsabgeordneter und Bürgermeister der Gemeinde Westerstede
- Manfred Hüniken, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Westerstede
Weblinks
- Links zum Thema „Westerstede“ im Open Directory Project
- Westerstede im Internet
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