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Westerholt (Adelsgeschlecht)

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Westerholt ist der Name eines alten westfälischen Adelsgeschlechts aus dem Vest Recklinghausen. Der Stammsitz Schloss Westerholt liegt in Westerholt, das heute ein Ortsteil der Stadt Herten im Kreis Recklinghausen ist.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wird das Geschlecht mit dem Ritter Heinrich von Westerholt im Jahre 1225. Es hat sich seit dem in mehreren großen Linien ausgebreitet und auch im Münsterland und in den Niederlanden großen und reichen Besitz erworben. Zweige der Linien zu Alst und Lembeck wurden 1702 und 1790 in den Grafenstand erhoben. Die jüngste gräfliche Linie kam in Österreich noch bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die hölländische Linie Westerholt-Hackfort erhielt durch ein Diplom den Reichsfreiherrentitel bereits 1650.

Die Erbtochter der Linie Westerholt-Alst heiratete um 1770 Ludolf Friedrich Adolf von Boenen, aus einem schon 1152 erwähnten mittelwestfälischen Adelsgeschlechts, das unter dem Namen Boenen 1816 im Mannesstamm erlosch. Denn Ludolf Friedrich Adolf von Boenen wurde unter Beseitigung seines eigenen Namens mit dem Namen seiner Frau von Westerholt und Gysenberg, 1779 in den Reichsfreiherrenstand und 1790 in den Reichsgrafenstand erhoben. Unter diesem Namen bestand später eine rheinische und eine westfälische Linie.

Wappen

Das Stammwappen ist gespalten. Rechts in schwarz mit einem silbernen und links in silber mit einem schwarzen Balken. Auf dem Helm steht ein wachsender silberner Schwan bei dem die Flügel wie der Schild gezeichnet sind. Die Helmdecke ist ebenfalls schwarz-silber.

Namensträger

Westerholt-Gysenberg

Siehe auch

Literatur

  • Otto Hupp: Münchener Kalender 1929. Verlagsanstalt München/Regensburg 1929.
Wikipedia
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