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Westerhever

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Führt kein Wappen.svg
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Nordfriesland
Amt: Eiderstedt
Koordinaten: Koordinaten: 54° 23′ N, 8° 40′ O54° 23′ N, 8° 40′ O
Höhe: 0 m ü. NN
Fläche: 13,21 km²
Einwohner: 140 (29. Sep. 2006)
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner je km²
Postleitzahl: 25881
Vorwahl: 04865
Kfz-Kennzeichen: NF
Gemeindeschlüssel: 01 0 54 150
Adresse der
Amtsverwaltung:
Welter Str. 1
25836 Garding
Webpräsenz:
Bürgermeister: Albert Pahl
Lage der Gemeinde Westerhever im Kreis Nordfriesland
Bild:Westerhever in NF.PNG

Westerhever (dänisch: Vesterhever) ist eine amtsangehörige Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Westerhever liegt an der nordwestlichen Spitze der Halbinsel Eiderstedt. Der Leuchtturm Westerheversand ist das Wahrzeichen des Ortes und der ganzen Halbinsel Eiderstedt und von geschützten Salzwiesen umgeben.

Salzwiesen mit Leuchtturm und die vorgelagerte Sandbank mit Badestrand ziehen jedes Jahr etwa 80.000 Besucher an.[1]

Geschichte

Bild:Westerhever St Stephanus Innenraum.jpg
Innenraum St. Stephanus Westerhever

Die Insel Westerhever wurde im 12. Jahrhundert besiedelt. Die ersten Menschen errichteten große Dorfwarften, wie Sieversbüll, Leikenhusen oder Stufhusen und schützen das Wirtschaftsland der Insel mit einem Ringdeich.

Bei der großen „Mandränke“ (Sturmflut) von 1362 wurde die erste Kirche von 1123 zerstört. Die heutige Backsteinkirche St. Stephanus, bestehend aus dem gegenüber früher stark verkleinerten Schiff aus dem Jahr 1804 und dem 1370 erbauten gotischen Turm, bildet zusammen mit der Gaststätte Kirchspielkrug das alleinige Dorfzentrum.

In der Nähe des Dorfzentrums liegt die Wogemannsburg, eine Warft, auf der zwischen 1362 und 1370 die sogenannten Wogemänner hausten. Diese betrieben Piraterie, plünderten aber auch die umgebenden Ortschaften. Die Wogemänner wurden 1370 vom Staller Owe Hering und den Bewohnern der Umgebung bezwungen. Die Burg wurde zerstört und deren Steine zur Verstärkung der Kirche und dem Bau des Kirchturmes genutzt.

In Westerhever sind noch viele Haubarge erhalten. Auf einem dieser Haubarge, dem Siekhof, kam 1860 Jacob Alberts, der sogenannte Maler der Halligen zur Welt.

Politik

Von den sieben Sitzen in der Gemeindevertretung hat die Wählergemeinschaft DGW seit der Kommunalwahl 2003 vier Sitze und die Wählergemeinschaft BGW drei.

Quellen

  1. Nationalparkamt Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer (Hrsg.): Jahresbericht 2003/2004 des Nationalparkamtes. Tönning 2005 S. 15

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Westerhever – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
Wikipedia
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