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Westerau
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Westerau Wappen.png |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Stormarn | |
| Amt: | Nordstormarn | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 53° 47′ N, 10° 29′ O53° 47′ N, 10° 29′ O | |
| Höhe: | 13 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,38 km² | |
| Einwohner: | 800 (29. Sep. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 52 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 23847 | |
| Vorwahl: | 04539 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OD | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 62 083 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Am Schiefen Kamp 10 23858 Reinfeld | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Heinrich Blunck | |
Westerau ist eine amtsangehörige Gemeinde und ein Ort im Norden des Kreises Stormarn, östlich von Bad Oldesloe.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Westerau wurde erstmals 1310 urkundlich genannt.
Der Name der Gemeinde könnte entstanden sein, weil von Westen her eine Au fließt, die das Dorf in zwei Hälften teilt. Karten aus dem 17. Jahrhundert zeigen, dass die Au von vielen Teichen umgeben war. Der größte dieser Teiche, der bis heute erhalten geblieben ist, ist der sogenannte Dorfteich. Zusammen mit dem Denkmal, dem Feuerwehrgerätehaus sowie dem gemeindeeigenen Kindergarten bildet der Dorfteich den Mittelpunkt von Westerau.
Die Geschichte des Dorfes ist stark mit der Stadt Lübeck verknüpft. Im 15. Jahrhundert kauften zwei Lübecker Kaufleute das Dorf. Noch heute gehören etliche Hektar Wald zu Lübeck. Eine von Lissy Rienhoff verfasste Chronik beschreibt die Geschichte von Westerau umfassend.
1928 wurden Ahrensfelde und die Gutsbezirke Trenthorst und Wulmenau eingemeindet.
Ortsteile
Ahrensfelde
Ahrensfelde wurde erstmals 1555 als abgabenpflichtiges Dorf des Adligen Gutes Wulmenau urkundlich erwähnt. Die Leibeigenschaft wurde erst 1805 aufgehoben. Mit der endgültigen Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 kam die Landgemeinde zum Amtsbezirk Klein Wesenberg. In Jahre 1928 erfolgte die Eingemeindung nach Westerau. Das Dorf hatte damals 72 Einwohner.
Wulmenau
Wulmenau (vormals Wolwenowe) ist 3 km südlich von Trenthorst am Landweg Groß-Barnitz - Ahrensfelde gelegen. Wulmenau zählt zu den sogenannten "Lübschen Gütern". Der Hof des Gutes wurde im Jahre 1300 von Marquard von Crumesse an den Lübecker Bürger Segebode Crispin verkauft. Dieser Hof kam dann 1590 in den Besitz von Franz v. Stiten; er ist dann später an das Gut Trenthorst verkauft worden. Um 1600 besaß schließlich Joachim von Wetken Wulmenau.
Wulmenau hat heute eine Größe von 284 ha, davon sind 30 ha Wald (Peerhagen). Die Ländereien werden durch das Forschungsinstitut für ökologischen Landbau bewirtschaftet.
Politik
Wappen
Blasonierung: Von Grün und Blau durch einen leicht gesenkten silbernen Wellenbalken geteilt. Oben vier an den Halmen durch einen Knoten verbundene, nach außen herabhängende goldene Ähren, unten ein goldener Karpfen.
Sonstiges
Bauwerke
Die im Eigentum der Gemeinde stehende so genannte Armenkate in Westerau ist unter Denkmalschutz gestellt.
Sport
Für den Sport stehen Tennis- und Fußballplätze zur Verfügung
Bildung
Nach Veräußerung ehemals gemeindeeigener Schulen in Westerau und Wulmenau schloss sich die Gemeinde den Schulverbänden Bad Oldesloe und Reinfeld an.
Für die vier Ortsteile wurde ein gemeindlicher Kindergarten gebaut.
Windpark
Seid ca. 1995 gibt es auch einen Windpark in Westerau der aus 6 Windrädern besteht
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