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Wesensgleichheit
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Begriff der Theologie des Christentums, der das Verhältnis des Menschen Jesus zu Gott beschreibt. Es ist die Kernaussage des Konzil von Nicäa. Die Frage der Wesensgleichheit gehört zur Christologie.
Auf dem Konzil von Nicäa wurde festgelegt, dass Jesus nicht wesensähnlich (homoi-ousion), sondern wesensgleich (homoousion) zu Gott Vater ist. Damit wurde der Subordinatianismus des Origines und Arius verworfen; des weiteren wurde die Präexistenz, die Arius ebenfalls ablehnte, verbindlich.
Jesus ist damit Gott nicht gleich bezüglich seiner „(Menschen-)Natur“ und „Person“. Auf dieser Ebene ist er anders als Gott:
- Gott ist unsterblich - Jesus wurde unsterblich nach seinem Tod.
- Gott ist weltumfassend - Jesus war ein Teil dieser Welt.
Jesus ist nach christlicher Vorstellung aber Gott gleich im Wesen:
- Jesu Liebe ist die (vermittelte) Liebe Gottes.
- Jesu Wort ist das Wort Gottes.
Die Trinität beschreibt somit Jesus (Gott Sohn) als gleich Gott Vater und dem Heiligen Geist und nicht als „abgestuft“, wie der Subordinatianismus dies behauptete.
