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Weschnitztalbahn

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Weschnitztalbahn <tr><td valign="top" colspan="2"></td></tr><tr><td valign="top">Streckennummer:</td><td>4104</td></tr><tr><td valign="top">Streckenlänge:</td><td>16,5 km</td></tr><tr><td valign="top">Spurweite:</td><td>1435 mm</td></tr>
Bild:BSicon BHF.svg 0 Weinheim (Bergstr)
Bild:BSicon ABZlf.svg Abzweig von der Main-Neckar-Bahn
Bild:BSicon WBRÜCKE.svg Weschnitz
Bild:BSicon BUE.svg B 3
Bild:BSicon TUNNEL1.svg 1,6 Tunnel 1 132 m
Bild:BSicon eHST.svg 1,7 Weinheim-Tal


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Bild:BSicon WBRÜCKE.svg 1,8 Weschnitz und Birkenauer Talstraße Länge: 104,11 m
Bild:BSicon eABZrf.svg 1,9 Hildebrand'sche Mühle/Steinbruch abgebrochen


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Bild:BSicon BRÜCKE.svg 2,0 Weschnitz und Birkenauer Talstraße Länge: 52,2 m
Bild:BSicon TUNNEL2.svg 2,2 Tunnel 2 136 m
Bild:BSicon TUNNEL2.svg 2,4 Tunnel 3 85 m
Bild:BSicon SBRÜCKE.svg 2,6 Forstweg
Bild:BSicon BUE.svg
Bild:BSicon WBRÜCKE.svg Weschnitz
Bild:BSicon BHF.svg 3,3 Birkenau
Bild:BSicon HST.svg 6,7 Reisen (Hess)
Bild:BSicon BUE.svg B 38
Bild:BSicon eABZrf.svg 8,8 Überwaldbahn Weiche ausgebaut


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Bild:BSicon HST.svg 9,1 Mörlenbach
Bild:BSicon HST.svg 11,3 Zotzenbach
Bild:BSicon WBRÜCKE.svg Weschnitz
Bild:BSicon HST.svg 13,4 Rimbach
Bild:BSicon BUE.svg B 38
Bild:BSicon HST.svg 14,9 Lörzenbach-Fahrenbach
Bild:BSicon WBRÜCKE.svg Weschnitz
Bild:BSicon BHF.svg 16,4 Fürth (Odenw)
Bild:BSicon xENDEe.svg 16,6 heutiges Streckenende (Prellbock)
Bild:BSicon exENDEe.svg 16,8 ursprüngliches Streckenende


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Die Weschnitztalbahn ist eine Eisenbahnstrecke im Odenwald, die von Weinheim an der Bergstraße im Tal der Weschnitz nach Fürth im Odenwald führt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Nach dem Bau der Main-Neckar-Bahn im Jahr 1846 entlang der Bergstraße entwickelte sich die Notwendigkeit, auch den vorderen Odenwald an das Eisenbahnnetz anzuschließen. In den Jahren nach 1860 wurden unterschiedliche Streckenverläufe ins Gespräch gebracht. Ziel war unter anderem, eine Strecke von Worms über Bensheim oder Heppenheim in den Odenwald zu führen. 1869 wurde dann Bensheim durch die Nibelungenbahn über Bürstadt und Lorsch an die Riedbahn nach Worms angeschlossen.

Parallel entstanden Pläne für eine Nord-Süd-Bahn durch den Odenwald, die bis 1882 als Odenwaldbahn verwirklicht wurden.

Wegen des schwierigen Berggeländes am Rande des Odenwalds wurde die angestrebte West-Ost-Verbindung in den Odenwald hinein nach langen Diskussionen durch das relativ flache Weschnitztal von Weinheim aus geführt.

Bau

Bild:Birkenau rathaus.jpg
Rathaus von Birkenau, links im Hintergrund ist der Bahnübergang der Weschnitztalbahn zu sehen

Die Vermessungsarbeiten begannen 1890, die Bauarbeiten 1893. Zwischen Weinheim und Birkenau mussten in einem recht engen Talabschnitt drei Tunnel und zwei größere Brücken gebaut werden. 1895 wurde der Betrieb zwischen Weinheim und Fürth aufgenommen. Die ursprünglich angedachte Weiterführung über Erbach bis nach Wertheim zur Verknüpfung der drei Nord-Süd-Strecken Main-Neckar-Bahn, Odenwaldbahn und Maintalbahn wurde aber aufgegeben.

Nebenbahnen

Betrieb

Bild:Mh BR628 in Weinheim.jpeg
Auf der Weschnitztalbahn verkehren Dieseltriebwagen der Baureihe 628

Halbstündlich, an Wochenenden oder in den Nebenverkehrszeiten stündlich bis zweistündlich, verkehrt eine Regionalbahn. Die Fahrzeit zwischen Fürth und Weinheim beträgt exakt 30 Minuten

Die Strecke wird heute von der Deutschen Bahn AG betrieben und trägt die Kursbuchstreckennummer 654. . Die Strecke liegt komplett im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), der sie als Linie RB 69 führt. Zum Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) besteht ein Übergangstarif.

Die Bahnsteige sind alle mit Blindenleitstreifen versehen.

Literatur

  • Hans-Günther Morr: Mit Volldampf durch den Odenwald: Die Geschichte der Weschnitztal- und Überwald-Bahn im Wandel der Zeit. Edition Diesbach, Weinheim 2002, ISBN 3-936468-11-7

Weblinks

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