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Wertschöpfungskettendiagramm
Aus Kefk.
Das Wertschöpfungskettendiagramm (WKD) ist ein Modell zur Darstellung von Geschäftsprozessen einer Organisation bei der Geschäftsprozessmodellierung. Es findet hauptsächlich auf hohem Abstraktionsniveau Anwendung.
Inhaltsverzeichnis |
Elemente des Wertschöpfungskettendiagramms
Wertschöpfungskette
Eine Wertschöpfungskette im Wertschöpfungskettendiagramm besitzt die gleichen Merkmale wie eine Funktion in der Ereignisgesteuerten Prozesskette.
Beziehungen
Folgende Beziehungen zwischen Wertschöpfungsketten stehen zur Verfügung:
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| ||||
| zur Darstellung einer hierarchischen Struktur ist prozessorientiert übergeordnet | zur Darstellung einer Reihenfolge ist Vorgänger von |
Die Beziehungen zwischen Wertschöpfungsketten werden auch als strukturbildende Beziehungen bezeichnet, weil sie entweder die funktionale Aufbaustruktur (Beziehung: ist prozessorientiert übergeordnet) oder die Ablaufstruktur (Beziehung: ist Vorgänger von) einer Organisation beschreiben.
Weitere Elemente und Beziehungen
Darüber hinaus ist es möglich,
- Organisationseinheiten/Abteilungen,
- Datenobjekte und
- Anwendungssysteme aber auch
- Leistungen,
- Ziele,
- Messgrößen und
- Risiken sowie deren Beziehungen zu Wertschöpfungsketten zudarzustellen.
Die Beziehungen von Wertschöpfungsketten zu den weiteren Elementen werden auch als nicht strukturbildende Beziehungen bezeichnet, weil sie weder die funktionale Aufbaustruktur noch die Ablaufstruktur einer Organisation beschreiben.
Gliederung von Geschäftsprozessen
Bei der Darstellung von Geschäftsprozessen in Wertschöpfungskettendiagrammen werden diese in Teilprozesse gegliedert, die miteinander in Beziehung treten.
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Wahrung der Übersichtlichkeit
Um die Geschäftsprozesse und Teilprozesse in Wertschöpfungskettendiagrammen übersichtlich und ohne Überfrachtung der Darstellung zu gliedern, können mehrere Wertschöpfungskettendiagramme hierarchisch geschachtelt/kaskadiert werdend.
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Einbeziehung zusätzlicher Informationen in Wertschöpfungskettendiagramme
Um Teilprozesse oder Phasen eines Geschäftsprozesses deutlich voneinander abzugrenzen, werden Meilensteine verwendet.
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Werden weitere Elemente und Beziehungen im Wertschöpfungskettendiagramm eingesetzt, könnte sich eine Darstellung wie die folgende ergeben:
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Vorteile und Nachteile des Wertschöpfungskettendiagramms
+ Wertschöpfungstettendiagramme können Geschäftsprozesse sehr einfach und intuitiv erfassbar darstellen (siehe Bilder 2 und 4).
+ Sie ermöglichen gleichzeitig die Darstellung hierarchischer Zusammenhänge und eine Verkettung entsprechend der Reihenfolge.
- Steigt jedoch die Anzahl der dargestellten Teilprozesse und vor allen die Anzahl ihrer Beziehungen zueinander oder zu Organisationseinheiten, Datenobjekten, Anwendungssystemen, Leistungen, Zielen, Messgrößen oder Risiken, so werden Wertschöpfungstettendiagramme schnell unübersichtlich (siehe Bild 5).
- Regeln, nach denen sich Prozesspfade teilen, können in Wertschöpfungskettendiagrammen nicht adäquat dargestellt werden.
- Um die Anzahl der Beziehungen und damit die Komplexität zu reduzieren, bietet sich im Zusammenhang mit Wertschöpfungstettendiagrammen die Verwendung von Funktionszuordnungsdiagrammen (FZDs) an.
- Um Regeln, nach denen sich Prozesspfade teilen, darzustellen, können statt des Wertschöpfungskettendiagramms die Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK), das Vorgangskettendiagramm (VKD) oder Swimlane-Diagramme (wie in der Business Process Modeling Notation) verwendet werden. Dabei muss aber auf die gleichzeitige Darstellung von hierarchischen Zusammenhängen verzichtet werden.
Siehe auch
- Funktionszuordnungsdiagramm (FZD)
- Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK)
- Vorgangskettendiagramm (VKD)
- Funktionsbaum (FB)
- Swimlane-Diagramme (z. B.: Business Process Modeling Notation)
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