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Wertachbrucker Tor
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Entstehung
Das Wertachbrucker Tor stammt aus der Zeit um 1370 und diente zuerst als Zolltor, dann als Wehranlage der Stadt Augsburg. Der Torturm wurde im Jahre 1605 vom Augsburger Baumeister Elias Holl erhöht und umgebaut. Im 30jährigen Krieg wurden hier mehrere Angriffe der Schweden und Franzosen abgewehrt. 1805 zog Napoleon durch dieses Tor in die Stadt ein. 1867 wurde die Stadtmauer südwestlich vom Tor abgerissen, um den Verkehr vorbeizuleiten. 1998 wurde das Bauwerk von der Augsburger Schreinerinnung restauriert und saniert.
Heute
Aufbau des Turms
Die Nutzung des Turminneren erfolgt auf sieben verschiedenen Ebenen die durch die unverändert erhaltenen, verwinkelten und engen Treppen erreichbar sind:
- Eingangsbereich mit WC-Anlage und Informationstafeln
- Aufbewahrung der traditionellen Zunftfahne der Schreinerinnung
- Zunftstube (Veranstaltungsraum), Küche
- Archivräume mit historischen Schriften und Protokollbüchern
- Ausstellungsebenen der Schreinerinnung mit führeren Bildern des Turms
- Ausstellungsebenen der Schreinerinnung mit führeren Bildern des Turms
- Meisterstube: Das Heiligtum des Turms mit Ausblick über die Stadt
Weblinks
Koordinaten: 48° 22' 36" N, 10° 53' 20" O
