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Werrabrücke Vacha

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Werrabrücke Vacha
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Werrabrücke Flussbereich

Die Werrabrücke Vacha auch Brücke der Einheit genannt, ist eine 225 Meter lange Steinbogenbrücke aus dem Jahr 1342, die das thüringische Vacha mit dem hessischen Philippsthal verbindet und die Werra überspannt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Im Jahr 1186 wurde erstmals eine lange Holzbrücke als Teil der Via Regia (ein alter Handelsweges von Frankfurt am Main nach Thüringen) an diesem Ort erwähnt, welche die damals dreiarmige Werra überspannte. Nach deren Zerstörung durch eine Überschwemmung begann der Bau der Steinbogenbrücke mit 17 Bögen, der 1342 abgeschlossen war.

Teileinstürze und Reparaturen, so von 1802 bis 1806, verminderten die Bogenanzahl auf 14 Stück. Anfang des 20. Jahrhunderts war das Bauwerk Teil der Reichsstraße 62. Im Zweiten Weltkrieg wurden zwei Bögen gesprengt, deren Wiederaufbau erfolgte 1950/1951 mit Stahlbeton und einer Sandsteinmauerverkleidung.

Aufgrund des Verlaufes der Innerdeutschen Grenze im Bereich der Brücke war das Bauwerk in den folgenden Jahrzehnten bis zur Wiedervereinigung gesperrt.

Seit dem 3. Oktober 1990 heißt das Bauwerk auch "Brücke der Einheit". In den Jahren 1993 und 1994 erfolgte unter Berücksichtigung der Denkmalpflege eine umfangreiche Instandsetzung. Heute wird das Bauwerk als Fuß- und Radwegbrücke genutzt.

Bild:Grenzstein philippsthal.jpg
Grenzstein an der Werrabrücke

Konstruktion

Die 225 m lange Brücke besteht aus Natursteinmauerwerk und hat 12 Bögen im Vorlandbereich und 2 Bögen über der Werra. Die lichten Weiten betragen im Vorlandbereich zirka 5 m und maximal 9,6 m im Flussbereich, bei Achsabständen von höchstens 14 m. Die Breite zwischen den Brüstungen ist 5,5 m. Die Konstruktionshöhe des Mauerwerkbogens im Bogenscheitel ist 0,5 m und nimmt auf 0,65 m im Kämpfer zu.

Literatur

  • Bundesministerium für Verkehr: Brücken der Bundesfernstraßen 1995. Verkehrsblatt Verlag 1995, ISBN 3892730725.

Weblinks

Koordinaten: 50° 49' 49" N, 11° 1' 25" O

Wikipedia
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