Aus Kefk.
| Bahnstrecke Eisenach–Lichtenfels
<tr><td valign="top" colspan="2"></td></tr><tr><td valign="top">Kursbuchstrecke:</td><td>575, 569, 830</td></tr><tr><td valign="top">Streckennummer:</td><td>6311, 5120</td></tr><tr><td valign="top">Streckenlänge:</td><td>151 km</td></tr>
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| 0,00
| Eisenach
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| nach Bebra
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| km 3,88
| Block Höpfen
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| km 6,14
| Förthaer Tunnel 549 m lang
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| km 7,91
| Förtha (bis 1946: Epichnellen)
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| 7,91
| nach Gerstungen (1962–1993)
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| 13,12
| von Gerstungen (1962–1967)
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| 13,12
| Marksuhl
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| 17,03
| Ettenhausen
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| 20,01
| Oberrohn
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| Werrabrücke
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| von und nach Vacha (bis 1992/2001)
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| von Güterzentrum Merkers (ehem. Kali)
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| 26,74
| Bad Salzungen
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| 31,29
| Immelborn
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| nach Bad Liebenstein
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| 36,85
| Breitungen(Werra) (bis 2000 Bf)
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| 41,35
| Wernshausen
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| nach Schmalkalden
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| nach Trusetal Schmalspur
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| 44,99
| Schwallungen
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| 48,52
| Wasungen Blockstelle
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| Werrabrücke
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| 54,94
| Walldorf (Werra)
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| 56,5
| Kohleverladung (bis 1991)
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| 60,59
| Meiningen
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| nach Ritschenhausen
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| 65,14
| Untermaßfeld
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| von Ritschenhausen
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| 67,79
| Grimmenthal
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| nach Suhl
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| 74,24
| Vachdorf
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| 81,26
| Themar
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| nach Schleusingen
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| 87,18
| Reurieth
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| Werrabrücke
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| 93,28
| Hildburghausen
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| nach Lindenau Schmalspur (bis 1946)
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| Werrabrücke
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| 100,73
| Veilsdorf
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| 104,53
| Harras
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| Werrabrücke
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| 108,29
| Eisfeld
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| nach Schönbrunn Schmalspur (bis 1973)
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| nach Sonneberg
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| ehemalige innerdeutsche Grenze
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| 114,68
| Görsdorf
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| 119,64
| Tiefenlauter
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| 125,14
| Esbach
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| von Sonneberg
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| von Bad Rodach
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| 130,11
| Coburg Pbf
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| 131,80
| Coburg Gbf
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| Itzbrücke
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| 134,77
| Creidlitz
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| nach Rossach (bis 2001)
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| 135
| Verbindungskurve Niederfüllbach (geplant)
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| 138,07
| Grub am Forst
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| 141,15
| Ebersdorf
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| nach Weidhausen (bis 2000)
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| 145,60
| Seehof
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| 148,25
| Schney
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| Mainbrücke
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| von Kronach
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| 150,90
| Lichtenfels
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| weiter nach Bamberg
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Die Werrabahn ist eine eingleisige Hauptbahn von Eisenach über Meiningen nach Eisfeld und früher weiter nach Coburg, die meist entlang der Werra verläuft.
Geschichte
1841 schlossen das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach und die Herzogtümer Sachsen-Coburg und Gotha sowie Sachsen-Meiningen einen Staatsvertrag zur Errichtung einer Bahnlinie von Eisenach nach Coburg. 1845 wurde mit dem Königreich Bayern die Vereinbarung über die Anbindung der Werrabahn an die Ludwig-Süd-Nord-Bahn in Lichtenfels getroffen und schließlich erhielt 1855 die neu gegründete Werra-Eisenbahn-Gesellschaft die Konzession zum Bau und Betrieb der Strecke.
Am 18. Februar 1856 erfolgte bei Themar der erste Spatenstich. Schon am 1. November 1858 konnte die gesamte Strecke zwischen Eisenach und Coburg mit einer Länge von 130,1 km feierlich eingeweiht werden. Die restliche Strecke mit 30 km Länge bis Lichtenfels wurde im Januar 1859 in Betrieb genommen.
Sämtliche Kunstbauten waren von vornherein für den zweigleisigen Betrieb ausgelegt worden. Der zweigleisige Ausbau wurde aber nur 1910 auf der Strecke durch den Thüringer Wald von Eisenach nach Bad Salzungen (26,7 km), sowie zwischen Schwallungen und Wasungen (3,5 km), Meiningen und Grimmenthal (7,1 km) und Coburg und Creidlitz (4,6 km) durchgeführt.
Die gesamte Strecke bis Lichtenfels ging am 1. Oktober 1895 in preußisches Staatseigentum über. Bis 1945 gehörte sie zur Reichsbahndirektion Erfurt. Im Personen- und Güterverkehr hatte die Nebenfernstrecke insbesondere für Franken und Südthüringen eine große Bedeutung. Im Kursbuch der Deutschen Reichsbahngesellschaft hatte die Strecke die Nummer 165.
Am 8. April 1945 wurde nach Sprengungen von Brücken in Eisfeld der Bahnbetrieb eingestellt. Durch die Grenzziehung erfolgte auf dem Abschnitt zwischen Eisfeld und dem schon auf bayerischen Gebiet liegenden Bahnhof Görsdorf keine Betriebsaufnahme mehr. Die Streckenstilllegung war aufgrund einer baufälligen Unterführung für den Abschnitt zwischen Görsdorf und Tiefenlauter am 30. August 1949. Der Personenverkehr wurde für das Lautertal mit einer Buslinie bis Rottenbach durchgeführt. Der Güterverkehr nach Tiefenlauter wurde aber bis zum 1. Juli 1976 aufrecht erhalten, bis zum 6. April 1977 waren die Gleise abgebaut. Schon vor 1989 waren die Grundstücke verkauft worden und in Lautertal und Dörfles-Esbach teilweise bebaut worden, weshalb eine Wiederherstellung der Strecke nicht mehr möglich ist.
Auf der Teilstrecke Coburg–Lichtenfels wurde am 5. Oktober 1950 der elektrische Zugbetrieb aufgenommen. Es handelte sich um eines der ersten Elektrifizierungsvorhaben nach dem Krieg überhaupt. Es sollte die Verbundenheit zwischen dem Freistaat Bayern und dem 1920 mit ihm vereinigten Coburger Land demonstrieren.
1975 wurde die Elektrifizierung nach Neustadt bei Coburg verlängert und seit 1991 fahren die Züge mit Elektrolokomotiven nach Sonneberg (siehe Bahnstrecke Coburg–Sonneberg). Die Strecke Neustadt–Coburg–Lichtenfels hatte im Kursbuch der Deutschen Bundesbahn bis 1970 die Streckenummer 419b, danach bis heute die 830, während bei der Deutschen Reichsbahn die Strecke Eisenach-Meiningen-Eisfeld die Nummer 190 trug. 1968 wurde die Streckenummer auf 630 geändert, ab 1990 galt diese nur noch zwischen Eisenach und Meiningen und für den Abschnitt von Meiningen über Eisfeld nach Sonneberg die 633. Im heutigen Kursbuch der Deutschen Bahn AG hat die Strecke Eisenach-Meiningen die Nummer 575 und die Strecke Meiningen-Eisfeld-Sonneberg die Nummer 569. Als Streckenummern sind 6311 bzw. in Bayern 5120 zugeordnet.
Betrieb
1858 benötigten die Personenzüge für die 130 km zwischen Eisenach und Coburg ungefähr vier Stunden, der Schnellzug Eger–Bayreuth–Lichtenfels–Eisenach 1934 zwei Stunden und zehn Minuten. 1939 befuhren werktags ein Schnellzug, zwei Eilzüge und fünf Personenzüge die Strecke. Heute fährt die Süd-Thüringen-Bahn GmbH im Stunden-Takt mit dem Triebwagen von Eisenach in zwei Stunden nach Eisfeld, 1990 dauerte dies mindestens 2 ¾ Stunden und 1934 eine Stunde und 50 Minuten, bei 108 km Fahrdistanz.
Zwischen Lichtenfels und Coburg, weiter nach Sonneberg, fahren Regionalbahnen und Regionalexpresse der DB AG, meist von Nürnberg kommend, alternierend im Zwei-Stunden-Takt.
Bauliche Besonderheiten
Der Ausfahrt in Eisenach folgt eine bis zu 1:50 steile Rampe in den Thüringer Wald, welche mit dem 549 m langen Förthaer Tunnel (ehemals Epichnellen) nach ungefähr 100 Meter Höhenunterschied endet. Danach fällt die Strecke langsam ins Werratal und folgt ab Bad-Salzungen der Werra bis Eisfeld. Hinter Eisfeld, auf einer Höhe von 437 m ü. NN, durchquert die Strecke die Langen Berge, ehe Coburg auf 295 m Höhe erreicht ist, dieser Abschnitt mit 22 km Länge ist nicht mehr in Betrieb.
Literatur
- Georg Thielmann: Die Werrabahn, ISBN 3-93579501-7
- Wolfgang Bleiweis, Stefan Goldschmidt und Bernd Schmitt: Eisenbahn im Coburger Land. Resch Druck, Coburg 1996, ISBN 3-9802748-4-5
- Hans-Joachim Fricke, Hans-Joachim Ritzau: Die innerdeutsche Grenze und der Schienenverkehr. Pürgen 2004, ISBN 3-921304-45-8
Weblinks
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