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Werner VIII. von Alvensleben

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Werner VIII. von Alvensleben (* 7. Februar 1802 in Eichenbarleben; † 30. Juni 1877 in Potsdam) war ein deutscher Militär.

Werner von Alvensleben entstammte der niederdeutschen Adelsfamilie von Alvensleben. Er war der Sohn von Gebhard von Alvensleben (1773-1787) und heiratete am 8. Juli 1848 in Stettin mit Elisabeth Adelheid Kahl (1826-1863) und in 2. Ehe 1865 Klara Heineccius.

Unterricht im Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg und im Kadettenkorps. April 1819 Sekondeleutnant beim 2. Garde-Regiment zu Fuß. Nach verschiedenen Kommandos zur allgemeinen Kriegsschule 1832 Premierleutnant, zugeteilt dem Garde-Schützen-Bataillon. Nach einem mehrjährigen Kommando als Werbeoffizier in Neuchâtel 1841 Kapitän und Kompagniechef im Garde-Schützen-Bataillon, als solcher 1846 zum 9. Infanterie-Regiment nach Stettin. 1848 Major, 1850 als Bataillonskommandeur zum Kaiser-Alexander-Grenadier-Regiment Nr. 1, 1853 Oberstleutnant. 1856 als Oberst in den Ruhestand versetzt. 1856/57 militärischer Begleiter des Herzogs Wilhelm von Mecklenburg-Schwerin, mit dem er eine längere Reise durch Frankreich und Spanien unternahm. 1857 unter Wiederanstellung zum Kommandanten von Wittenberg ernannt und 1860 als Kommandant nach Wesel, 1861 als solcher nach Posen versetzt; hier 1861 Generalmajor, 1865 Generalleutnant. 1869 nach Ablauf einer 50jährigen Dienstzeit zur Disposition gestellt. Den Rest seines Lebens verbrachte er im glücklichen Zusammenleben mit seinen Brüdern Gustav und Constantin in Potsdam.

Wenn ihm auch die staatsmännische Fähigkeit seines Bruders Gustav und die Feldherrngabe Constantins fehlt, so war er doch an Charaktereigenschaften beiden ebenbürtig. In allen drei Brüdern lebte die große Überlieferung der Zeit der Befreiungskriege wirksam fort. Auch er war in Gesinnung und Lebenshaltung ein rechter Vertreter vornehmen Preußentums. Er liegt mit seinen Brüdern Gustav und Constantin in dem gemeinsamen Erbbegräbnis zu Ballenstedt beerdigt.

Literatur

Wikipedia
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