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Werner Schroeter
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Werner Schroeter (* 7. April 1945 in Georgenthal/Thüringen) ist ein deutscher Regisseur.
Er gilt neben Rainer Werner Fassbinder als einer der bedeutendsten Filmregisseure der deutschen Nachkriegszeit. Im Jahr 1980 gewann er mit seinem Film Palermo oder Wolfsburg den Goldenen Bären der Berliner Filmfestspiele 1980. Seit 1972 arbeitet er regelmäßig Theater- und Operninszenierungen in Berlin, Bochum, Hamburg, Düsseldorf und Bonn, auch an Theatern in Brasilien und Italien. Er arbeitete als Produzent, Drehbuchautor, Kamermann oder Schauspieler an zahlreichen Filmen mit. Um die Jahrtausendwende führte Werner Schroeter maßgebliche Übungen zur Regie- und Schauspielerführung an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film durch. "Abschied im Bett - Übung zum postorgasmischen Abschiednehmen" und im Folgejahr "Krieg-Deine Männer, deine Frauen-Ohne Frauen kein Krieg".
Werke
Schroeter führte Regie in folgenden größeren Filmwerken:
- Eika Katappa
- Der Bomberpilot
- Palermo oder Wolfsburg / Palermo or Wolfsburg Spielfilm (1980)
- Die Generalprobe / Dress Rehearsal Dokumentarfilm (1980)
- Tag der Idioten Spielfilm (1981)
- Liebeskonzil/Concilio d’amore Spielfilm (1981)
- A la recherche du soleil / Auf der Suche nach der Sonne Dokumentarfilm (1985)
- Malina Spielfilm (1990) nach dem gleichnamigen Roman von Ingeborg Bachmann
- Poussieres d’amour/Abfallprodukte der Liebe Dokumentarfilm (1996)
- Die Königin – Marianne Hoppe Dokumentarfilm (2000)
- Deux / The Two (Spielfilm) 2002
Weblinks
- Literatur von und über Werner Schroeter im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Werner Schroeter in der Internet Movie Database
- Michelle Langford: Werner Schroeter
- Werner Schroeter auf der Webseite der Akademie der Künste
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schroeter, Werner |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Film-, Theater- und Opernregisseur |
| GEBURTSDATUM | 7. April 1945 |
| GEBURTSORT | Georgenthal/Thüringen |
