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Werner Metzen

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Werner Metzen (* 6. September 1946 in Andernach; † 24. April 1997 in Gerona, Costa Brava, Spanien) war ein deutscher Unternehmer.

Metzen war ein sehr erfolgreicher Unternehmer und Lebemann, er war als gelernter Kaufmann bei der Karstadt AG tätig, machte sich selbständig und seit 1988 hatte er seine Firma mit 38 Filialen unter dem Namen "Metzen-Warenhandelsgesellschaft mbH" angemeldet. Er war Inhaber von Ramschläden (38 in Deutschland, Stand April 1997) und Handelsketten u. a. in Düsseldorf. Sein Firmensitz war Walldorf bei Heidelberg, der juristische Sitz aber an der Werner-Metzen-Straße in Neuendorf bei Gera.

Bekannt war Metzen vor allem für seinen exklusiven Lebensstil und als "Ramschkönig" oder "Glatzenmillionär" (Vermögen 30 Millionen DM). Sein Geschäftsmotto lautete "Teures billig". Seine Kunden kauften bei ihm nicht, weil sie etwas benötigten, sondern weil es billig war. Die Handelsware stammte aus Konkursmasse, Überproduktion oder Auslaufmodellen. Besonders nach der Wiedervereinigung hat Metzen massenhaft Ware aus alten DDR-Betrieben und ehemaligen NVA-Beständen teilweise sogar kostenlos übernommen.

Sein Sohn Lars, eines von Metzens fünf Kindern (eine Tochter und vier Söhne), schrieb verschiedene Bücher über seinen Vater.

Metzen starb, nachdem er am 23. April 1997 wegen eines Schlagaderdurchbruchs in die Klinik kam, am Folgetag gegen 19:00 Uhr.

Literatur

  • Lars Metzen: Werner Metzen: Mein Vater, der Ramschkönig. Die ganze Wahrheit über den Glatzenmillionär. Merenberg: Stock-Lot, 1998. ISBN 3-00-002292-9

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