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Werner Buschmann

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Werner Buschmann (* 3. Januar 1931 in Lichtenstein/Sa.) war Minister für Leichtindustrie der DDR.

Buschmann erhielt eine Ausbildung als Verwaltungsangestellter und arbeitete zunächst bei örtlichen staatlichen Organen und dem sächsischen Ministerium für Wirtschaft und Arbeit. 1952–1961 war er Mitarbeiter der Staatlichen Plankommission. Er absolvierte ein Fernstudium an der Humboldt-Universität Berlin und der Karl-Marx-Universität Leipzig, das er 1957 als Diplom-Wirtschaftswissenschaftler abschloss.

Danach war er bis 1964 Abteilungsleiter im VEB Großdrehmaschinenbau „7. Oktober“ in Berlin, bevor er bis 1965 im Volkswirtschaftsrat und bis 1968 im Ministerium für Bezirksgeleitete Industrie und Lebensmittelindustrie tätig war.Von 1968–1976 war er Mitarbeiter im Zentralkomitee der SED, zuletzt als Leiter der Abteilung Leicht-, Lebensmittel- und Bezirksgeleitete Industrie. Ab 1976 war er zunächst Staatssekretär und stellvertretender Minister, seit 1978 als Nachfolger von Karl Bettin Minister für Leichtindustrie und Mitglied des Ministerrates.

Buschmann erhielt 1974, 1979 und 1984 den Vaterländischen Verdienstorden.


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